Mohamed Bin Issa Al Jaber

Mohamed Bin Issa Al Jaber (arabisch ‏محمد بن عيسى الجابر‎, DMG Muḥammad bin ʿĪssā al-Ǧābir, * 17. Januar 1959 in Dschidda[1]) ist ein saudisch-österreichischer Unternehmer, der mit seinem Konzern MBI International und durch spektakuläre Investitions-Vorhaben regelmäßig für Schlagzeilen sorgte.

Inhaltsverzeichnis

Beteiligungen

Mohamed Bin Issa Al Jaber ist Gründer, Vorsitzender und CEO der Firmenholding MBI International & Partners[2] mit Sitz in London. Laut Angaben auf der Website hat die Unternehmensgruppe, die in Europa, dem Nahen Osten und den Vereinigten Staaten tätig ist, einen Vermögenswert im Wert von über 9 Milliarden US-Dollar.

In den Medien wird Mohamed Bin Issa Al Jaber gerne als "Scheich" tituliert. Tatsächlich hatte Al Jaber niemals einen solchen Titel verliehen bekommen.

Folgende Unternehmen sind laut Website Teil der MBI International:

  • Die JJW Hotels & Resorts verwaltet mehrere Hotels und Resorts in Europa und Ägypten. In Österreich betreibt die JJW die beiden Ringstraßen-Hotels Grand Hotel und Hotel The Ring.[3]
  • Die AJWA Group for Food Industries ist ein Lebensmittel-Unternehmen im Nahen Osten mit Niederlassungen in Saudi-Arabien und Nordafrika
  • Jadawel International ist ein Immobilien-Entwicklungsunternehmen im Nahen Osten
  • Continentoil ist ein internationales Erdöl Ressource Management-Unternehmen mit Niederlassungen in den USA und Großbritannien.[4]
  • Al Jaber ist zudem Gründer der MBI Al Jaber Foundation. Diese ist eine in Großbritannien eingetragene Wohltätigkeitsorganisation (Charity Reg. Nr. 1093439) mit Sitz in London. Ihr Ziel ist es, durch Bildungs-und Kulturaktivitäten Beziehungen zwischen dem Nahen Osten und der übrigen Welt zu pflegen und zu verbessern.[5]

Der Substanzwert der Unternehmen seiner Firmenholding wird mit über 6 Mrd. Euro beziffert.[6] Im April 2011 gibt Al Jaber die Eigenkapitalquote mit 80 % an und sprach von einem Gewinn von 300 Mio. Euro im Jahr 2010.[7]

2012 ist Al Jaber bei Forbes mit einem Privatvermögen von 7 Mrd. Dollar auf Platz 133 gelistet.[8] Die Zeitschrift Arabian Business reihte ihn in ihrer Ausgabe vom Dezember 2011 auf Platz 2 der 50 reichsten Araber.[9]

Beteiligungen in Österreich

In Österreich betreibt Al Jaber die beiden Wiener Ringstraßen-Hotels Hotel The Ring und Grand Hotel sowie das ebenfalls am Wiener Ring befindliche Palais Corso. Zudem ist Al Jaber über seine Beteiligungsgesellschaften Mehrheitseigentümer der Skifirma Kneissl [10]. Laut einem Bericht der Tiroler Tageszeitung vom 2. Oktober 2012 steht die volle Übernahme der Firma Kneissl kurz bevor.[11]

Unternehmensgeschichte

1982 gründete Al Jaber die Jadawel International Construction & Development. 1989 wurde die JJW Hotels & Resorts in Portugal gegründet. Nach dem Bau des größten Reislager- und Verarbeitungsbetriebes im Jeddah Islamic Port in Saudi-Arabien erfolgte 1992 die Gründung der AJWA Group for Agro and Food Industries.

Management

In den Medien wird zwischen den MBI-Unternehmen und der zentralen Persönlichkeit MBI Al Jaber kaum differenziert. Auch offizielle Kommunikation und Selbstdarstellung verdeutlichen die schwierige Abgrenzbarkeit seines persönlichen Engagements und betrieblicher Ereignisse.

Kinder

Eine bedeutsame Rolle bei der Verwaltung seiner Unternehmen kommt Al Jabers Kinder Mashael Al Jaber (geb. 1986), Bashayer Al Jaber (geb. 1990) und Mohsen Al Jaber (geb. 1992) zu. Sie investieren zusammen mit ihrem Vater[12] und besetzten schon in jungem Alter hochrangige Positionen innerhalb der MBI-Gruppe.[13][14] Mashael Al Jaber sollte nach Kneissl, wo sie im Jänner 2011 von Andrea King abgelöst wurde, auch beim Österreichischen Textilunternehmen Backhausen als Co-Geschäftsführerin fungieren.[15]

Andrea (Sebesteny) King

Laut Website ist Andrea King, auch bekannt als Andrea Sebesteny King, die Kommunikationsleiterin von MBI International. Anderen Angaben zufolge soll sie in vielfacher Position als Geschäftsführerin weite Teile Al Jabers Konzern-Gruppe kontrollieren.

In Österreich löste Andrea King noch kurz vor der Kneissl-Pleite Al Jabers Tochter Mashael Al Jaber in der Geschäftsführung ab. Bei der Erste Wiener Hotel AG wurde sie im März 2011 Mitglied des Aufsichtsrates, nachdem drei Aufsichtsräte ihren Rücktritt erklärt hatten.[16] Auch beim Grand Hotel Wien, gegen dessen Betreiberfirma die Bank Austria im Juni 2011 Konkurs beantragte[17], war Mohamed Bin Issa Al Jaber selbst kurz zuvor von King in der Geschäftsführung abgelöst worden. Der Konkursantrag wurde kurz darauf von der Bank Austria wieder zurückgezogen, da Al Jaber seine Verbindlichkeiten beglichen hatte.[18] In der Zwischenzeit hat Al Jaber umgegekehrt die Bank Austria wegen Verletzung des Bankgeheimnisses geklagt. Das Verfahren ist im Laufen.[19] [20]

In Frankreich soll Andrea King bei Al Jabers Hotelketten Amarante[21], Stars[22], Median[23] und JJW Luxury Hotels[24] als Geschäftsführerin fungieren. Bei Hotels in Großbritannien soll sie im Sommer 2010 Al Jaber und dessen Tochter in deren Verantwortung nachgefolgt sein.[25][26][27]

Seit 13. Februar 2012 vertritt King weiters die JJA Kärntner Ring 8 Hotelbetriebsgesellschaft m.b.H [28], und seit 1. Juni 2012 die Kneissl Star Resort AG.[29]

Flugzeuge

Die 1967 Boeing 727-22 mit der Kennung N400RG[30] und die 2006 Bombardier BD-700-1A11 Global 5000 mit der Kennung N171JJ[31] tragen das Logo von MBI International & Partners und sind auf US-amerikanische Treuhand-Firmen registriert.

Chronik

Österreich

Im Jahr 2002 trat er in Österreich zum ersten Mal durch den Kauf des bekannten Grand Hotels in Wien von der japanischen Fluglinie All Nippon Airways in Erscheinung. Später erwarb er die Liegenschaft für das ebenfalls am Kärntner Ring eingerichtete Hotel The Ring.

Im Oktober 2006 wurde bekannt, dass Al Jaber um knapp 70 Millionen Euro das Palais Corso, ein Teil der Ringstraßen Galerien, von der Generali Versicherung erwarb.[32]

Im Frühjahr 2008 wollte Al Jaber der finanziell angeschlagenen österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines durch Investitionen helfen. Geplant war eine Beteiligung zu rund 20 Prozent. Im Mai 2008, kurz nach Bekanntwerden schlechter Quartalszahlen der Austrian, zog er sein Angebot wieder zurück, da er, wie mehrfach berichtet, sich vom Vorstand der AUA „arglistig getäuscht“ fühlte und nicht über die wahre wirtschaftliche Situation der AUA aufgeklärt wurde.[33]. Es folgte ein Rechtsstreit, in dem Al Jaber im Sommer 2012 durch ein richterliches Gutachten gestärkt wurde. Wie die österreichische Tageszeitung Die Presse am 31. Juli 2012 berichtete, kam der Wirtschaftsprüfer Herbert Heiser zum Schluss, dass die Austrian Airlines bei den Verkaufsgeprächen 2007 einen Verlust von 205,5 Millionen Euro statt eines Gewinns von 3,3 Millionen Euro hätten ausweisen müssen.[34] Ende 2008 kaufte dann die Lufthansa die österreichische AUA, der österreichische Staat stand für die Schulden ein.[35] Zuvor soll Al Jaber neuerlich mitgeboten haben.[36]

Im Juli 2008 übernahm Al Jaber 60 Prozent des traditionellen österreichischen Sportartikelherstellers Kneissl Holding GmbH.

Im Februar 2009 kündigte Al Jaber an, die Mehrheit an den Gastronomie-Betrieben von Toni Mörwald zu übernehmen und diesen als Küchenchef im geplanten Luxushotel Palais Schwarzenberg zu engagieren.[37] Über eine tatsächlich erfolgte Mörwald-Investition ist nichts bekannt und auch ein Jahr nach behördlicher Bewilligung wurde mit dem Umbau des Palais Schwarzenberg noch nicht begonnen.[38][39]

Im Juni 2009 bekundete Al Jaber Interesse an den „Magic Life“ Club-Hotels von TUI.[40] Im Oktober 2010 gab sich Mohamed Bin Issa Al Jaber an der Imperial Hotel AG interessiert.[41]

Anfang 2011 wurde nach neuerlichem Zahlungsverzug Konkurs gegen Kneissl beantragt. Kurz vor Ablauf der Frist reichte Al Jaber beim Landesgericht Innsbruck Sanierungspläne für die Skifirma ein, ließ seine Zahlungsversprechungen zur Sanierung in Folge aber wieder platzen.

Im Mai 2011 berichtete das WirtschaftsBlatt exklusiv, Petrus Advisers wolle Al Jabers Hotels in Österreich durch Umschuldung übernehmen. Al Jaber ließ derartige Gerüchte dementieren, die Erste Wiener Hotel AG stehe nicht zu Verkauf.[42]

Am 4. Oktober 2011 legte Al Jaber überraschend ein Angebot zum Rückkauf der Firma Kneissl. Am Tag zuvor hatten die Gläubiger des insolventen Skiherstellers den Verkauf an die Firma Kramer Elastics beschlossen.[43] Im Jänner 2012 gelang es Al Jaber, das insolvente Unternehmen durch Zahlung einer 20-Prozent-Quote neuerdings und nun schuldenfrei zu übernehmen.[44]

Aufgrund eines Rechtsstreits mit einer Londoner Bank, die das dortige Vermögen von Al Jaber eingefroren und erst am 7. Dezember 2011 nach einer außergerichtlichen Einigung wieder zugänglich gemacht hatte, ist es bei den österreichischen Gesellschaften und Beteiligungen der MBI International ab Frühjahr 2011 zu Engpässen in der Liquidität gekommen. Al Jaber hat in dieser Zeit immer betont, nicht zahlungsunwillig zu sein.[45] Al Jaber hat nach Presseberichten in der Zwischenzeit alle Ausstände beglichen. So habe er alle Sponsorgelder an die Privatuniversität Modul überwiesen, bei der Skifirma Kneissl 1,98 Millionen Euro einbezahlt[46], alle Kreditforderungen der Eurohypo erfüllt, die Anteile der Immobilienfirma Magnat an der Hotel Schwarzenberg Errichtungsgesellschaft (18,8 Prozent) um 2,65 Millionen Euro zurückgekauft und alle Verbindlichkeiten bei der Unicredit Bank Austria beglichen. Die Bank Austria hat daraufhin ihren Insolvenzantrag zurückgezogen.[47] Offen ist noch eine Forderung der insolventen Immobilienfirma R-Quadrat, die für ihren Viertelanteil am Hotel The Ring fünf Millionen Euro fordert. Laut MBI wurde ein Kaufpreis von drei Millionen Euro angeboten.[48]

Im August 2012 wurde bekannt, dass Al Jaber sich am Österreichischen Textilunternehmen Backhausen beteiligen will.[49] Dafür gäbe es auch Bankgarantien. Nach zwei gescheiterten Presseterminen [50] präsentierte sich Al Jaber Ende September als Retter des in Not geratenen Traditionsbetriebes. Er kündigte an die Mehrheit an Backhausen zu übernehmen.[51] Zwei Wochen später musste die Firma Backhausen nach ausgebliebener Zahlung Insolvenz anmelden.[52] In einer ersten Reaktion versicherte Andrea King, weiterhin zur Vereinbarung mit der Familie Backhausen zu stehen und die Arbeit an der Restrukturierung des Unternehmens fortzusetzen.[53] Nach Angaben der Wiener Zeitung hatte sich Al Jabers Beteiligungsfirma zur Zahlung von 3,2 Mio. Euro bis 30. Mai 2012 verpflichtet.[54] Auch die neuerlich gesetzte Nachfrist ließ Jaber trotz Zusage verstreichen.[55]

International

2003 scheiterten Verhandlungen zur Übernahme der Holzmann-Tochter J.A. Jones Construction.[56]

Im selben Jahr wurde auf den Dorrat Jadawel Compound in Riad, Saudi-Arabien, ein Bomben-Anschlag verübt. Die Ereignisse dienten später als Vorlage für den Kinofilm Operation: Kingdom. Al Jaber schrieb einen Brief an den damaligen US-Verteidigungsminister Colin Powell, um diesen in der Beseitigung von Saddam Hussein zu unterstützen. Die deutliche Haltung für den Irak-Krieg brachte ihm in westlichen Ländern viel Aufmerksamkeit.[57]

Im März 2006 kündigte Al Jaber bei einer Pressekonferenz in Tunis die Gründung eines MBI Tunisia Fund an. In lokalen Medien wurde der Investmentfonds mit einem Gründungskapital von 65 Millionen Dollar als Rettung für finanziell angeschlagener Hotels gefeiert.[58] Im Sommer 2007 bestätigte das Tunesische Tourismus-Ministerium, Al Jaber habe das El Mouradi Africa in Tunis erworben. Auch soll die Übernahme eines Golfplatz in Monastir sowie weiterer Hotels beschlossen worden sein.[59] Im September 2007 wurde bekannt, dass Al Jaber den Kauf doch nicht abgeschlossen hatte.[60]

2007 erwarb er um 70 Millionen Pfund die englische Hotelgruppe The Eton Collection, welche jedoch schon 2010 - mit Ausnahme der Hotels 42 The Calls in Leeds und dem Scotsman in Edinburgh - Konkurs anmelden musste. Die US-amerikanische Westmont Hospitality Group übernahm in Folge die Hotels the Academy, the Colonnade und Threadneedles in London sowie das Quebecs in Leeds und das Glasshouse in Edinburgh für 55 Millionen Pfund.[61] Marriott International kaufte das Berner's Hotel in London.[62][63][64]

Im Mai 2008 berichteten internationale Medien mit Bezug auf das Pentagon, Al Jaber würde möglicherweise eine Milliarde Dollar in den Bau eines Tourismus Resorts in Bagdad investieren.[65][66] MBI wollte diese Gerüchte nicht kommentieren.[67]

Im Sommer 2008 kündigte Al Jaber an, mehr als eine Milliarde Euro in das Immobilienprojekt „Tours de Levallois“ zu investieren.[68] Die Arbeiten wurden nach angeblichem Zahlungsverzug eingestellt.[69] Der Semarelp Gruppe wurden im folgenden Rechtsstreit 20 Millionen Euro Schadensersatz zugesprochen.[70]

Im Oktober 2008 machte Al Jaber in Frankreich mit einem weiteren geplanten Milliarden-Deal Schlagzeilen: Er wollte mehrere Hotels der Starwood Gruppe für rund zwei Milliarden Dollar zu kaufen.[71] Auch hier endete die gescheiterte Übernahme in einem Rechtsstreit.

Die Tageszeitung Le Monde berichtete am 24. April 2010 über finanziellen Schwierigkeiten von JJW France.[72] 2011 war in französischen Medien von Verkaufsgesprächen mit B&B Hotels, einer Hotel-Kette der Carlyle Group zu lesen.[73]

Im Oktober 2011 wurde über Al Jabers Firma MBI International & Partners Inc. mit Sitz auf Tortola der Konkurs eröffnet.[74] Die Bank Austria hatte dort versucht, Forderungen in der Höhe von 6,17 Millionen US-Dollar einzutreiben.[75] Al Jabers Hauptunternehmen MBI International mit Sitz in London sei ihm zufolge von der Pleite nicht betroffen. Im selben Monat beantragte die Bank Lloyds TSB Insolvenz über die Scotsman Hotel Group.[76]

Im November 2011 verlor Al Jaber eine Klage der Standard Bank über 150 Millionen US-Dollar.[77] Al Jaber hatte zuvor angegeben, dass ihm durch eingefrorene Vermögenswerte ein Schaden von über einer Milliarde Pfund entstanden sei.[78]

Im September 2012 vermeldeten portugiesische Medien, dass die Fondgesellschaft ECS Capital die Kontrolle über seine Hotels Dona Filipa und Penina'# übernimmt.[79][80][81]

Privatleben

Über das Privatleben von Al Jaber ist nur wenig bekannt.[82] Er lebt in Paris, London, Wien und Dschidda.[83] Er ist sowohl österreichischer als auch Staatsbürger Saudi-Arabiens. Al Jaber ist verheiratet und hat zwei Töchter und einen jüngeren Sohn. In einem Interview mit der Tageszeitung Österreich spricht Al Jaber von einem bescheidenen Lebensstil: „Ich fahre ein fünf Jahre altes Auto, das ich um 40.000 Euro gekauft habe. Meine Uhr ist 10 Jahre alt – ich habe sie um 150 Euro am Flughafen gekauft.“[84] Weniger bescheiden präsentiert hatte sich Al Jaber in einer Dokumentation des Discovery Channel, für welche er ein Kamera-Team unter anderem durch eine Villa in Dschidda, deren Wert mit 35 Mio. US-Dollar angegeben wurde, führt.[85]

Auf seiner Website bezeichnet sich Al Jaber als „self-made businessman“ und Philanthrop. Er verweist dabei mehrfach auf Milliardärs-Listen[86]. Die Redaktion von Forbes schätzte das Vermögen von Al Jaber 2010 ohne nähere Details auf $ 7,5 Mrd.[87] Arabian Business präsentierte ihn im gleichen Jahr sogar mit einem Vermögen von $ 12 Mrd. auf Platz Zwei der reichsten Araber.[88] Radio France Internationale portraitierte ihn als reichsten Österreicher.[89] Auf kritische Nachfrage von Seiten des Nachrichtenmagazin Profil im Bezug auf unbezahlte Rechnungen wollte Al Jaber die Forbes-Zahlen nicht bestätigen, wurde aber zitiert: „Ich glaube, wir stehen sogar besser da“.[90]

In Berichten und Presse-Aussendungen aus seinen Unternehmen wird Al Jaber oft als Scheich bezeichnet.[91][92][93] Die Palette weiterer Bezeichnungen in der Presse reicht von „Öl-Millionär“[94] bis „Baulöwe aus Dubai“[95]. Der Mythos um seine Persönlichkeit gingen so weit, dass Al Jaber zum Teil als saudischer Prinz[96] oder Hoheit[97] bezeichnet wurde. Auch auf Wikipedia wurde bis Ende 2010 noch die Falschinformation verbreitet, Mohamed Bin Issa Al Jaber sei Besitzer der in Abu Dhabi ansässigen Al Jaber Group.[98]

Einem verbreiteten Medienbericht zufolge sei Al Jaber als Vermittler im „arabischen Frühling“ aufgetreten, indem er angeblich an den Verhandlungen zur Auslieferung des libyschen Ex-Geheimdienstchefs Abdullah as-Sanusi an Libyen beteiligt gewesen sei.[99] Nähere Details wurden dazu jedoch nicht bekannt.

Philanthropie

Al Jaber ist Gründer der MBI Al Jaber Foundation in London und sorgte hier besonders mit der Vergabe von Stipendien für Schlagzeilen.[100][101] Insgesamt habe die Stiftung nach seinen Angaben bis 2011 mehr als 100 Mio. Euro für Wohltätigkeitszwecke ausgegeben.[102] Die Foundation von Al Jaber wurde für ihr philantropisches Werk mit internationalen Auszeichnungen geehrt.[103] 2004 wurde Al Jaber zum Ehrendoktor der Universität von Westminster ernannt. Für die Förderung des interkulturellen Dialogs in der Euro-Mittelmeer-Region hat die Foundation ein Budget von einer Million Euro zur Verfügung gestellt. Auch in Österreich ist die Stiftung tätig und hat hier laut eigenen Angaben seit 2007 diverse Kultur-, Wissenschafts- und Sporteinrichtungen mit geschätzten 6 Millionen Euro unterstützt.

Am 18. März 2005 wurde er in Paris zum Sonderbotschafter der UNESCO ernannt, um mit seinen Aktivitäten die Werte der Demokratie, Toleranz und Menschenrechte zu verbreiten und den interkulturellen Dialog zu fördern.[104] Im November darauf wurde ihm vom damaligen französischen Tourismus-Minister Léon Bertrand die goldene Ehrenmedaille verliehen, da er durch die Bildungsförderung von Arabern einen großen Beitrag für Frieden und Toleranz leisten würde.[105]

Gemeinsam mit der UNESCO-Kommission hielt die MBI Al Jaber Foundation am 31. Mai und 1. Juni 2012 in Wien eine internationale Konferenz zum europäisch-arabischen Dialog ab. Teilnehmer waren Vertreter aus 48 europäischen und 19 arabischen Staaten. Sie diskutierten neue Möglichkeiten und innovative Maßnahmen zur weiteren Entwicklung der Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Kultur, Wissenschaft und Kommunikation. Vor allem mit der Förderung von Toleranz und gegenseitigem Respekt soll der europäisch-arabische Dialog gestärkt werden.[106]

Österreichische Staatsbürgerschaft und goldenes Ehrenzeichen

Nach dem angeblichen Scheitern eines ersten Antrages wurde Al Jaber 2007 die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Wiens Bürgermeister Michael Häupl erklärte dazu im Kurier, dass sich vor allem die Wirtschaftskammer dafür stark gemacht habe.[107] Kurz danach investierte er rund zehn Prozent der Bausumme der Wiener Tourismus-Privatuniversität Modul University Vienna, deren restliche Anteile die Wirtschaftskammer hält und die im Herbst 2007 ihren Betrieb aufnahm. Sein Sprecher dementierte die Nachfrage, ob eine Verleihung der Staatsbürgerschaft an Investitionen verknüpft gewesen sei.[108] Das Nachrichtenmagazin Profil hatte bereits 2008 darüber berichtet, dass diese nach einer Reihe von Investitionszusagen per Ministerratsbeschluss verliehen worden sei.[109]

Im September 2009 gründete Al Jaber den Michael Häupl Förderungsfonds,[110] der wie JJW Hotels & Resorts und Kneissl Wien im Grand Hotels beheimatet ist.[111] Zuvor hatte er im Februar 2009 von Michael Häupl das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien verliehen bekommen.[112][113]

Kritische Berichterstattung

Mohamed Bin Issa Al Jaber sorgte mit seinen Unternehmen nach pressewirksamen Ankündigungen ab 2010 zunehmend im Zusammenhang mit rechtlichen Auseinandersetzungen und finanziellen Schwierigkeiten für Schlagzeilen. Nach dem spektakulären Scheitern des Tours de Levallois Engagements[114] und einem eingeleiteten Warnverfahren der JJW Gruppe in Frankreich am Handelsgericht Paris[115] sollten die zur gehörenden Hotels der Marken Median und Stars veräußert werden, um finanzielle Probleme in Griff zu bekommen.[116][117]

Im Zuge der Kneissl-Pleite und anderer publik gewordener Verzögerungen stellten zunehmend auch Österreichische Medien die Liquidität des Unternehmers in Frage. Das Wochenmagazin Format hatte bereits im Oktober 2010 über schwierige Geschäfte, die finanzielle Lage der Erste Wiener Hotel AG und den Rechtsstreit mit Starwood berichtet.[118][119] Scheinreich titelte im April 2011 das Nachrichtenmagazin Profil.[120]

Zudem wurden Exekutions-Vorhaben seitens der Bank Austria bekannt.[121][122] Die Wirtschaftskammer hatte Al Jaber als 90 %-Eigentümerin der Modul University Vienna nach ausbleibenden Zahlungen[123] ein Ultimatum gesetzt[124] und im Juli 2011 Klage eingerbracht.[125] Rechtliche Schritte waren auch vom FC Wacker Innsbruck wegen ausbleibender Sponsorengelder angekündigt.[126] Al Jaber selbst hatte Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten mehrfach dementiert.

Nachdem sich kritische Berichterstattung gehäuft hatte[127][128], witterte Al Jaber eine Negativkampagne gegen ihn. Al Jaber beauftragte einen Rechtsanwalt, die als grob einseitig und kreditschädigend empfundene Berichterstattung verstärkt zu prüfen und im Bedarfsfall auch rechtliche Schritte einzuleiten.[129] Gleichzeitig kündigte er weitere Investitionen in Österreich an.[130]

Ein Höhepunkt der Kritik fand sich schließlich in Stellungnahmen des bis dahin loyal aufgetretenen Kneissl-Geschäftsführers Andreas Gebauer, der Al Jaber nach dem endgültigen Scheitern der Kneissl-Sanierung offenkundig vorwarf, anscheinend zu glauben, in Österreich Monopoly spielen zu können.[131] und sich seines Erachtens seine eigene Wahrheit aufgebaut zu haben[132] Gebauer gab die dubiosen Bestätigungsschreiben von der damaligen RBS Coutts Bank über ungetätigte Bank-Überweisungen Al Jabers an die Presse, woraufhin der verantwortliche Bankmanager seinen Job verlor.[133]

AJWA Group for Food Industries

Wie Reuters am 1. Jänner 2011 bekannt gab[134] soll Al Jaber von einem Gericht in Ägypten in Abwesenheit zu zwei Jahren Haft sowie einer Geldstrafe von umgerechnet € 264.000 verurteilt worden sein.[135] Al Jaber wurde in seiner Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender von AJWA Group for Food Industries Dokumentenfälschung und Aktienkurs-Manipulation vorgeworfen. In einem Interview wies er jegliches Fehlverhalten entschieden zurück und kündigte Berufung an.[136] In Mai 2011 wurde die Gefängnisstrafe aufgehoben, doch nicht die Geldstrafen.[137][138] Als sie im Februar 2012 noch nicht bezahlt waren, ordnete der Generalstaatsanwalt das befristete Einfrieren des Vermögens der Al Jaber Familie an.[139][140][141][142]

Eine Vereinigung von verärgerten Aktionären hatte zwischenzeitlich versucht, Al Jaber durch Boykott-Pläne zum Rückkauf von 28,5 Millionen Aktien zu bewegen.[143] Darauf habe er angeboten, das Unternehmen vollständig zu übernehmen.[144]

Human Rights Watch

Human Rights Watch machte ab April 2010 auf die dramatische Situation in Saudi-Arabien aufmerksam, wo ausländische Arbeitskräfte seiner Firma Jadawel International die mitunter medizinische Versorgung benötigten angeblich ohne Ausreisemöglichkeit fest saßen und seit Monaten auf ihre Löhne warteten.[145][146] Auch im World Report 2012 berichtet HRW von mehrmonatigen Zahlungsrückständen gegenüber Arbeitern und angeblicher Einschüchterung.[147]

Austrian Airlines

Die Austrian Airlines kündigten nach der gescheiterten Investition in 2008 eine Schadenersatz-Klage gegen Al Jaber an[148], woraufhin Al Jaber selbst mit einer Klage reagierte.[149][150] Den von der AUA eingebrachten Streitwert über 5 Millionen Euro setzte Al Jaber eine Bemessung von 150 Mio. Euro entgegen.[151] Nach Honorarstreitigkeiten legte Al Jaber's Anwaltskanzlei noch während des Verfahrens ihr Mandat nieder.[152]

Kneissl

Kneissl musste am 8. Februar 2011 nach einer mehrfach ausgebliebenen Kapitalspritze[153][154][155] von Mohamed Bin Issa Al Jaber Insolvenz anmelden.[156] In einer ersten Stellungnahme sprach Geschäftsführer Andreas Gebauer von einem rechtlichen Anspruch gegenüber Al Jaber.[157] Al Jaber selbst gab in einer Aussendung an, seine Berater hätten bereits in der Woche zuvor von einer Überweisung abgeraten und stellte wiederum 1,2 Mio. Euro für 31. März 2011 in Aussicht.

Am 22. April 2011 reichte Al Jaber vor Ablauf der letzten Frist am Landesgericht Innsbruck Sanierungspläne für den Ski-Produzenten ein.[158] Die Gläubiger stimmten einer entsprechenden Sanierung zu. Al Jaber kündigte darauf einen Neustart für Kneissl an.[159] Er sollte 2,125 Mio. Euro auf ein Treuhandkonto des Masserverwalters bis 15. Juni 2011 einzahlen.[160]

Obwohl Al Jaber über seinen Sprecher noch ausrichten ließ, gezahlt zu haben, traf auch diese Zahlung nicht ein. Das Tiroler Traditionsunternehmen wird nun liquidiert.[161] Eine Erklärung dazu blieb aus.

Während die als Hauptgläubigerin betroffene Bank Austria, mit der sich Al Jaber einigen wollte, angab, er habe nie ernsthafte Verhandlungen über Kneissl geführt[162] soll Al Jaber der Zeitschrift Echo sogar noch eine Woche nach Ablauf der Frist ausrichten haben lassen, das zugesagte Geld wäre unterwegs. Widersprüchliche Angaben liegen auch über die bisher investierte Summe vor: Al Jaber gibt an, seit seiner Kneissl-Beteiligung circa 5 Mio. Euro in das Unternehmen investiert zu haben.[163] Die Tiroler Tageszeitung stellte die Behauptung auf, Al Jaber habe für den Kauf der Kneissl-Anteile im Jahr 2008 bis heute keinen Cent bezahlt.[164] Andreas Gebauer bezifferte die geflossenen Gelder für Kneissl mit insgesamt 4,5 Mio. Euro.

Auch Anfang Oktober 2012 war die vollständige Übernahme der Firma immer noch nicht vollzogen.[165]

Siehe auch:

Hauptartikel: Kneissl (Unternehmen)

Hotel im Palais Schwarzenberg

100 Mio. Euro wollte Al Jaber in sein geplantes Hotel im Palais Schwarzenberg investieren. Der Baubeginn geriet jedoch immer wieder in Verzug, obwohl seit 2009 eine Baubewilligung vorlag.[166][167]

Im Februar 2011 berichtete die Zeitschrift News, dass das Projekt ohne Zahlung von 20 Mio. Euro bis Ende März zu scheitern drohe.[168][169] Nach Ausbleiben der Zahlung[170][171] wurde der Vertrag mit Al Jabers Firmengruppe im April 2011 einseitig gekündigt.[172] Al Jaber selbst dementierte Gerüchte über finanzielle Probleme und zeigte sich weiter überzeugt, das geplante Hotel 2013 zu eröffnen.[173] Laut Wirtschaftsblatt soll noch Ende April 2011 eine Überweisung getätigt worden sein, welche die Baurechte sichert.[174] Im Juni 2011 kündigte die Magnat Asset Management GmbH, die bisher 25,1 % an der JJW Hotel im Palais Schwarzenberg Betriebsgesellschaft mbH hielt, ihren Ausstieg an.[175]

Siehe auch:

Hotel The Ring

Nach Insolvenz der mit 25,1 % an der Betreibergesellschaft des Hotels The Ring beteiligten Gesellschafterin R-Quadrat Capital Alpha GmbH musste Al Jaber deren Anteile übernehmen.[176] Obwohl Al Jaber noch im März 2011 per Presseaussendung angekündigt hatte, die Anteile zum konkreten Kaufpreis von 5,6 Mio. Euro zurück zu kaufen[177], begründete sein Sprecher die ausgebliebene Zahlung[178] später damit, dass ein gestelltes Angebot nicht angenommen worden sei.[179] Die Rechtsanwaltskanzlei PHH Prochaska Heine Havranek kündigte in Vertretung der R-Quadrat Gruppe eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien an.[180]

Einzelnachweise

  1. http://www.mbiinternational.com/chairman's-profile
  2. MBI International & Partners
  3. JJW Hotels & Resorts
  4. Continentoil
  5. MBI Al Jaber Foundation
  6. http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/al-jabers-baustellen-bleiben-offen-470369/index.do
  7. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110421_OTS0009/profil-mohamed-al-jaber-dementiert-finanzielle-schwierigkeiten
  8. http://www.forbes.com/billionaires/list/#p_1_s_a0_All%20industries_All%20countries_All%20states_Al%20Jaber
  9. http://richlist.arabianbusiness.com/
  10. kneissl.com
  11. http://www.tt.com/Tirol/5498055-2/huber-denkt-%c3%bcber-kneissl-kauf-nach.csp
  12. Gründungsstatuten der MBI & Partners-F, Paris, register nummer 452 969 983, Paris Handelsgericht, verfügbar auf www.infogreffe.fr
  13. http://www.onesource.com/free/Search/People?q=Mashael%2BAl%2BJaber
  14. http://www.onesource.com/free/Search/People?q=Bashayer%2BAl%2BJaber
  15. http://derstandard.at/1347492941340/Al-Jabers-Tochter-wird-Backhausen-Co-Chefin
  16. http://derstandard.at/1304551948103/Erste-Wiener-Hotel-AG-Drei-Aufsichtsraete-zurueckgetreten
  17. http://money.oe24.at/Konkursantrag-gegen-Al-Jaber/32981108
  18. http://derstandard.at/1313024536595/Al-Jaber-Bank-Austria-zieht-Insolvenzantrag-zurueck
  19. http://mobil.kurier.at/detail/4493897.php
  20. http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/wirtschaft/sn/artikel/millionenklage-gegen-bank-austria-durch-al-jaber-12360/
  21. http://www.societe.com/societe/amarante-382369437.html
  22. http://www.societe.com/societe/stars-hotel-389205592.html
  23. http://www.societe.com/societe/median-384636643.html
  24. http://www.societe.com/societe/jjw-luxury-hotels-432182863.html
  25. http://www.companiesintheuk.co.uk/ltd/the-scotsman-hotel-group
  26. http://www.companiesintheuk.co.uk/ltd/the-scotsman-hotel-company
  27. http://www.companiesintheuk.co.uk/ltd/the-baby-grand-hotel-company
  28. http://www.wienerzeitung.at/showpdf/?ID=8811
  29. http://www.wienerzeitung.at/showpdf/?ID=8983
  30. http://de.flightaware.com/resources/registration/N400RG
  31. http://de.flightaware.com/resources/registration/N171JJ
  32. http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/unternehmen/scheich-kauft-palais-corso-61459/index.do
  33. http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/567738/Luftfahrt_AlJaber-klagt-AUA-auf-30-Mio-Euro
  34. http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1273525/AUABilanz_Pruefer-entdeckt-Ungereimtheiten
  35. http://www.welt.de/wirtschaft/article2719890/Lufthansa-kauft-Austrian-Airlines.html
  36. http://derstandard.at/1219725117679
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  107. "2002 hat er die Staatsbürgerschaft beantragt, mehr als 4 Jahre später hat er sie bekommen. Völlig unspektakulär. Vor allem die Wirtschaftskammer hat sich dafür starkgemacht.". In: Kurier.at, abgerufen am 10. Januar 2011.
  108. 2007 bekam Al Jaber die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Waren damit Auflagen wie Investitionen verknüpft? Nicht, dass ich wüsste ... nein, sicher nicht.
  109. Erst nach einer Reihevon Investitionen, darunter die Wiener Innenstadthotels The Ring und Schwarzenberg sowie das Palais Corso und die Tourismusschule Modul, wurde Al Jaber im November 2007 per Ministerratsbeschluss die Staatsbürgerschaft verliehen.
  110. Präsentationdes Dr. Michael Häupl Förderungsfonds im Wiener Rathaus. In: www.mbialjaber.com, abgerufen am 10. Januar 2011.
  111. Exekutionsantrag für Milliardär Al Jaber. In: Der Standard, abgerufen am 2. Dezember 2010.
  112. http://www.wien.gv.at/rk/msg/2009/0219/016.html
  113. TheMayor of Vienna, Michael Haeupl, gives Gold Medal to Mohamed Bin Issa Al Jaber. In: mbialjaber.com, abgerufen am 10. Januar 2011.
  114. http://www.challenges.fr/actualites/monde/20101013.CHA9077/balkany_provoque_un_incident_diplomatique_avec_riyad.html
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  117. http://www.challenges.fr/actualites/monde/20110214.CHA3167/le_cheikh_aljaber_gagne_une_manche_dans_la_bataille_du_.html
  118. Scheich Al Jaber hatte in letzter Zeit kein goldenes Händchen. In: Format, abgerufen am 2. Dezember 2010.
  119. Ein Scheich der mit Tomaten beschmissen wird. In: Die Presse, abgerufen am 2. Dezember 2010.
  120. "Scheinreich: Affäre. Der saudisch-österreichische Geschäftsmann Mohamed Bin Issa Al Jaber hat eine schlechte Angewohnheit. Obwohl sein Vermögen auf mehrere Milliarden Euro geschätzt wird, bezahlt er seine Rechnungen nur sehr selektiv". In: BinderGroesswang.at, abgerufen am 27. Juni 2011
  121. http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,605268
  122. http://kurier.at/wirtschaft/2093262.php
  123. Modul will Al Jaber trotz offener Rechnung halten. In: Der Standard, abgerufen am 2. Dezember 2010.
  124. Zahlungsverzug: Alle warten auf den Scheich
  125. Kammer vs. Scheich: Jank klagt Al Jaber. In: Format, abgerufen am 9. Oktober 2011.
  126. FC Wacker klagt Kneissl-Eigentümer Scheich Al Jaber. In: Krone, abgerufen am 2. Dezember 2010.
  127. http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/652763/Scheich-Al-Jaber_Ein-Mann-viele-Baustellen
  128. http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/branchen/al-jaber-hat-immer-mehr-baustellen-in-oesterreich-469291/index.do?_vl_pos=r.1.NT
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  130. http://derstandard.at/1303291352166/Ich-liebe-Oesterreich-Scheich-Al-Jaber-will-noch-mehr-investieren
  131. "Die Zusagen Al Jabers sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen, Kneissl befindet sich diesbezüglich ja in guter Gesellschaft. Anscheinend glaubt Al Jaber, er könne in Österreich Monopoly spielen", erklärt Kneissl-Geschäftsführer Andreas Gebauer. In: ots.at, abgerufen am 26. Juni 2011.
  132. "Scheich Al Jaber hat die Realität verleugnet.". In: ots.at, abgerufen am 26. Juni 2011.
  133. Al Jabers Bankmanager ist seinen Job los. In: diepresse.com, abgerufen am 13. August 2011.
  134. Ajwa head to appeal Egypt financial crime convictions. In: Reuters.com, abgerufen am 10. Januar 2011.
  135. Ägyptisches Gericht verurteilt Al Jaber: Zwei Jahre Haft für Aktienkurs-Manipulation. In: News.at, abgerufen am 9. Januar 2011.
  136. Al Jaber droht Haft in Ägypten. In: Kurier.at, abgerufen am 10. Januar 2011
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  143. http://english.ahram.org.eg/NewsContent/3/12/18279/Business/Economy/Shareholders-in-Egypts-AJWA-plan-boycott-to-force-.aspx
  144. http://in.reuters.com/finance/stocks/AJWA.CA/key-developments/article/2447347
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  147. http://www.hrw.org/world-report-2012/world-report-2012-saudi-arabia
  148. 150Mio. Euro Schadenersatz & keine Aktie: AUA rüstet sich für Klage gegen Al Jaber. In:NEWS, abgerufen am 2. Dezember 2010.
  149. Al-Jaber klagt AUA auf 30 Mio. Euro
  150. VerhinderterInvestor Al Jaber klagt AUA. In: Der Standard, abgerufen am 2. Dezember 2010.
  151. http://www.news.at/articles/0833/30/215516_s1/das-scheich-al-jaber-klagswert-aua-150-mio
  152. http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/aua-freut-sich-ueber-al-jabers-probleme-mit-wolf-theiss-471858/index.do
  153. Eine ähnliche Adventbesinnlichkeit hat offenbar Kneissl-Inhaber Al Jaber und seine engsten Mitstreiter erfasst. Scheich-Vertreter Karim Jalloul ist seit Tagen nicht erreichbar, er antwortet weder auf schriftliche noch auf telefonische Bittgesuche.. In: Die Presse, abgerufen am 4. Dezember 2010.
  154. Zahlungsverzug: Alle warten auf den Scheich
  155. http://tt.com/csp/cms/sites/tt/Nachrichten/2180399-2/aus-f%C3%BCr-kneissl---insolvenz-%C3%BCber-unternehmensteile.csp
  156. http://www.ksv.at/KSV/1870/de/5presse/2medienarchiv/1insolvenzerstfaelle/2011-02/kneissl/index.html
  157. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110208_OTS0069/kneissl-geschaeftsfuehrer-meldet-fuer-teile-der-kneissl-gruppe-insolvenz-an
  158. http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Wirtschaft/WirtschaftTirol/WirtschaftTirolContainer/2620586-8/sanierung-von-kneissl-kostet-4-millionen-euro.csp
  159. "Die Chance, die wir nun bekommen haben, werden wir dazu verwenden, um Kneissl zum ersten Mal seit vielen Jahren völlig zu entschulden. Als zukünftiger Alleineigentümer habe ich eine große Verantwortung. Mit der Annahme unserer Sanierungspläne sind nun alle Voraussetzungen für einen Neustart dieser großen Tiroler Marke gegeben", erklärt Scheich Al Jaber.. In: ots.at, abgerufen am 9. Juni 2011.
  160. Kneissl-Renaissance hängt an Al-Jaber-Millionen. In: DiePresse.com, abgerufen am 9. Juni 2011.
  161. Kneissl-Sanierung ist geplatzt: Kein Geld von Al Jaber. In: DiePresse.com, abgerufen am 15. Juni 2011.
  162. Kneissl-Hauptgläubiger, die Bank Austria, ist kaum verwundert. Al Jaber „habe keine ernsthaften Verhandlungen geführt“, heißt es.. In: WirtschaftsBlatt, abgerufen am 26. Juni 2011.
  163. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110208_OTS0163/al-jaber-stellungnahme-zu-kneissl-deutliches-commitment-zu-oesterreichischen-projekten
  164. Bis heute hat er für den Kauf der Kneissl-Anteile vor drei Jahren keinen Cent bezahlt.. In: TT.com, abgerufen am 26. Juni 2011.
  165. http://www.tt.com/Tirol/5498055-2/huber-denkt-%C3%BCber-kneissl-kauf-nach.csp
  166. Den Baubeginn stellt Jalloul nun mit „März oder April“ in Aussicht.
  167. Palais Schwarzenberg: „Das schönste Haus Europas“
  168. http://www.news.at/articles/1108/30/290066/vermasselt-al-jaber-projekt-hotel-schwarzenberg
  169. http://derstandard.at/1297818993847/Hotelprojekt-Schwarzenberg-Wieder-warten-bis-der-Scheich-bezahlt
  170. http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Wirtschaft/WirtschaftContainer/2484731-8/scheich-hotel-h%C3%A4ngt-in-der-warteschleife.csp
  171. http://www.oe24.at/reise/Hotel-Schwarzenberg-Zukunft-ungewiss/21739676
  172. Hotel Schwarzenberg: Volksbanken kündigen Vertrag mit dem saudisch-österreichischen Geschäftsmann
  173. http://money.oe24.at/Al-Jaber-Bin-kein-Spekulant/25616151
  174. http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/al-jabers-baustellen-bleiben-offen-470369/index.do
  175. Nächste Millionen-Forderung gegen Al Jaber
  176. http://diepresse.com/home/immobilien/markt/oesterreich/643989/Wien_Rueckkauf-der-Anteile-am-Hotel-The-Ring-
  177. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110321_OTS0221/scheich-al-jaber-uebernimmt-die-anteile-der-r-quadrat-capital-alpha-am-objekt-hotel-the-ring
  178. http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3926&Alias=wzo&cob=559239
  179. "Unsere Seite hat ein Angebot gemacht. Es wurde nicht angenommen", sagt ein Sprecher Al Jabers zum "Kurier".. In: SolidBau.at, abgerufen am 9. Juni 2011.
  180. "Fristen ohne Lösung - Die Zahlungsschwierigkeiten des Investors Mohamed Bin Issa Al Jaber dürften schon bald die Justiz beschäftigen.". In: Profil / phh.at, abgerufen am 27. Juni 2011.

Weblinks