Moidrams

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Moidrams (DorfOrtschaft)
Katastralgemeinde Moidrams
Verwaltungssprengel
Moidrams (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Zwettl (ZT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Zwettl
Pol. Gemeinde Zwettl-Niederösterreich
Koordinaten 48° 36′ 2″ N, 15° 9′ 15″ O48.60055555555615.154166666667Koordinaten: 48° 36′ 2″ N, 15° 9′ 15″ O
Einwohner d. Ortsch. 288 (2001)
Gebäudestand 91 (2001)
Fläche d. KG 3,7173 km²
Postleitzahl A-3910 Zwettl
Vorwahl +43/02822 (Zwettl)
Ortsvorsteher Erna Heider[1]
(Stand: 28. Sept. 2012)f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 07053
Katastralgemeindenummer 24347
Zählbezirk/Zählsprengel Gschwendt (32530 003)
Bevölkerungsdichte: 77,62/km²
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM

Moidrams ist ein Dorf im Waldviertel in Niederösterreich und eine Ortschaft und Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Zwettl-Niederösterreich im Bezirk Zwettl.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Ort Moidrams liegt an der Böhmerwald Straße (B 38) in einer Entfernung von etwa einem Kilometer Luftlinie südwestlich des Stadtzentrums von Zwettl. Er ist heute weitgehend mit Zwettl (Stadtteil Probstei) verwachsen.

Nach der Volkszählung von 2001 hatte die Katastralgemeinde 288 Einwohner auf einer Fläche von 3,71 km².[2][3]

Der Ort verfügt seit 2005 über eine Bedarfshaltestelle des Zwettler Stadtbusses.[4]

Das Gemeindegebiet grenzt im Norden an Zwettl Stadt, im Osten an Koppenzeil, im Süden an Gschwendt, im Westen an Waldhams und nordwestlich an Syrafeld.

Bevölkerungs-
entwicklung[5]
Datum Einwohner
1869 154
1951 172
1961 194
1971 227
1981 258
1991 280
2001 288

Geschichte und Sehenswürdigkeiten

  • Moidrams wurde 1139 als Mowderates in der Gründungsurkunde des Klosters Zwettl zum ersten Mal urkundlich erwähnt.[6] Der Name bedeutet wahrscheinlich „Siedlung eines Mannes mit dem (slawischen) Namen Mojedrag“.[7]
  • Bei der Bildung der Ortsgemeinden im Jahr 1850 wurde Moidrams der Gemeinde Gschwendt zugeteilt, die sich 1970 der damals neu gebildeten Stadtgemeinde Zwettl-NÖ anschloss.[9][10]

Denkmalschutzobjekte:

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ortsvorsteher - Alle. Stadtgemeinde Zwettl-NÖ, abgerufen am 28. September 2012.
  2. Volkszählung vom 15. Mai 2001: Einwohner nach Ortschaften. In: Statistik Austria. Bundesanstalt Statistik Österreich, S. 1, abgerufen am 24. Januar 2010 (PDF).
  3.  Österreichische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Die Städte Niederösterreichs. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 1982, ISBN 9783700104636, S. 388.
  4. Stadtbus Zwettl – künftig noch attraktiver. Stadtgemeinde Zwettl-NÖ, abgerufen am 24. Januar 2010.
  5. Historisches Ortslexikon Niederösterreich, 4. Teil. Österreichische Akademie der Wissenschaften, S. 101, abgerufen am 23. Januar 2010 (PDF).
  6. Urkunde Nr. 36 in Friedrich Hausmann (Hrsg.): Diplomata 21: Die Urkunden Konrads III. und seines Sohnes Heinrich (Conradi III. et filii eius Heinrici Diplomata). Wien 1969, S. 58–60 (Monumenta Germaniae Historica, Digitalisat)
  7. Katastralgemeinden, Erstnennung und Namensdeutung. Stadtgemeinde Zwettl-NÖ, abgerufen am 24. Januar 2010. Vgl.  Elisabeth Schuster, Verein für Landeskunde von Niederösterreich (Hrsg.): Die Etymologie der niederösterreichischen Ortsnamen. Wien 1989, 1990, 1994.
  8. Neuer Band der Zwettler Zeitzeichen wird am 3. Mai präsentiert. Stadtgemeinde Zwettl-NÖ, abgerufen am 24. Januar 2010. vgl.  Ralf Wittig: Das Schloss auf dem Berg: die Geschichte der Herrschaft Moidrams. In: Zwettler Zeitzeichen. 12, Stadtgemeinde Zwettl-NÖ, Zwettl 2007, ISBN 9783902138118.
  9. 1850, Gemeinden werden gebildet. Stadtgemeinde Zwettl-NÖ, abgerufen am 24. Januar 2010.
  10. Gemeindezusammenlegung. Stadtgemeinde Zwettl-NÖ, abgerufen am 24. Januar 2010. vgl.  Franz Bleidl, Hans Hakala, Walter Pongratz (Hrsg.): Die Kuenringerstadt. Stadtgemeinde Zwettl, 1980, Gemeindezusammenlegung, S. 346–348.