Natalie Beer

Natalie Beer (* 17. Juni 1903 in Au; † 31. Oktober 1987 in Rankweil) war eine österreichische Schriftstellerin.

Natalie Beer veröffentlichte Lyrik, „heimatgebundene“ Erzählungen sowie Romane und ist wegen ihrer Einstellung zum Nationalsozialismus umstritten.

Sie schrieb auch unter den Pseudonymen Ursula Berngath oder Fred Lugenau.

Inhaltsverzeichnis

Auszeichnungen und Ehrungen

  • 1973 Boga-Tinti-Preis des Presseclubs Concordia
  • 1975 Silbernes Ehrenzeichen Vorarlbergs
  • 1978 Ehrenring der Marktgemeinde Rankweil
  • 1978 Ehrenring der Gemeinde Au
  • 1985 Franz-Michael-Felder-Medaille
  • Professortitel (Österreich)

Werke

  • Bergfahrt, Gedichte, 1932
  • Frühlicht, Gedichte, 1936
  • Kleine Kindheit, 1941
  • Schicksal auf Vögin, Roman, 1942
  • Der Urahn, Roman, 1943
  • Eines Menschen Schuld, Schauspiel, 1947
  • Traum des Weibes, Gedichte, 1947
  • Die Hirtin von Tilisuna, Erzählungen, 1951
  • Die eherne Waage. Gedichte aus fünfzehn Jahren, 1951
  • Immer die weiße Wolke. Eine Hirtenlegende, 1954
  • Wanderer durch das eigene Herz, Roman, 1954 (Neuauflage 1959 unter dem Titel ... und führt ihn einen andern Weg, Neuauflage 1974 unter dem Titel Das unruhige Herz)
  • An die Großen der Welt, Gedichte, 1955
  • Prophet und Sibylle, Roman, 1956 (2. Aufl. unter dem Titel Wenn die Sterne dunkeln)
  • Weil ich Dich liebe. Eine Totengabe, Gedichte, 1958
  • Ich suche den Menschen, Roman, 1960
  • Im Vorübergehn, Gedichte, 1961
  • Jubel der Steine, Roman, 1964
  • Jubel der Steine, Spiel, 1965
  • Und fanden das Kind in der Krippe, 1968
  • Mathis der Maler. Ein Matthias Grünewald-Roman, 1970
  • Ins Antlitz der Zeit, Gedichte, 1971
  • Kleine Reise ohne Nepomuk. Eine Südlandsfahrt, 1971
  • Sand im Stundenglas, Roman, 1974
  • Das Lächeln der Madonna Hodigitria. Der Mann mit der Nelke, Erzählungen, 1975
  • Die singenden Hügel, Gedichte, 1976
  • Im Leben zu Gast sein, Gedichte, 1977
  • ’s Lisabethle goht of d’ Reis, Erzählung in Vorarlberger Mundart, 1977
  • Der kleine Esel Trabbelbei, 1977
  • Als noch die Sonne schien. Roman meiner Jugend, 1978
  • Das Dorf im Herbst, Gedichte, 1979
  • Im Garten blüht der Lavendel, Roman, 1980
  • In den Tag gesprochen, Gedichte, 1980
  • Gesang der Landschaft, Gedichte, 1982
  • Der brennende Rosenbusch. Lebenserinnerungen, 1983
  • Walthers Weihnachtslied, handgeschriebene Gestaltung mit Illustrationen von Konrad Honold, 1983
  • Funde am Lebensweg. Erzählungen, Skizzen, Gedichte, 1983
  • Des Lebens Wahn und Wagnis, Gedichte, 1985

Literatur

  • Armin Hartmann: Professor Natalie Beer† Eine Patriotin des Bregenzerwaldes. In: Bregenzerwald-Heft Jg. 7, 1988, S. 114-122.
  • Christoph König: Provinz-Literatur. Positionen der Prosa Vorarlbergs in synchroner Sicht. Innsbruck: Inst. für Germanistik 1984. (= Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft/Germanistische Reihe; 20)
  • Gudrun Reidel: Die historischen Romane von Natalie Beer. Innsbruck: Univ. Hausarb. 1983.
  • Roger Vorderegger: Das gebundene Ich. Zu Natalie Beers früher Lyrik. In: Jahrbuch des Franz-Michael-Felder-Archivs, 6 (2005), S. 83-96.

Nachlass

Der Nachlass von Natalie Beer wird im Franz-Michael-Felder-Archiv der Vorarlberger Landesbibliothek in Bregenz aufbewahrt.

Weblinks