Naturdenkmal Zigeunermauer

Eingang zum Naturdenkmal Zigeunermauer im Naturpark Mühlviertel in der Marktgemeinde St. Thomas am Blasenstein

Das Naturdenkmal Zigeunermauer im Naturpark Mühlviertel in der Marktgemeinde St. Thomas am Blasenstein im Bezirk Perg in Oberösterreich ist ein imposantes Felsengebilde mit großer, natürlich überdeckter Höhle sowie einem Opfertisch im zeltförmigen Zugang.

Die Zigeunermauer ist das größte und bedeutendste von sechs Naturdenkmalen in der Marktgemeinde St. Thomas.

Beschreibung

Es handelt sich um eine für das Mühl- und Waldviertel typische charakteristische Felsformation, die man in der Fachsprache Wollsackverwitterung nennt, aus Weinsberger Granit.

Die Zigeunermauer verleiht dem Landschaftsbild auf Grund ihrer Größe und ihrer Eigenart ein besonderes Gepräge und wurde daher am 4. August 1988 mittels Bescheid des Landes Oberösterreich als Naturdenkmal festgestellt und unter Schutz gestellt.[1]

Geschichte

Die Zigeunermauer diente angeblich im zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhundert dem Räuber Johann Georg Grasel einige Zeit als Unterschlupf und dürfte auch sonst öfter als Unterkunft von fahrendem Volk verwendet worden sein.

Einzelnachweise

  1. Naturdenkmal Zigeunermauer in St. Thomas am Blasenstein in der Naturschutdatenbank und im Naturschutzbuch der OÖ. Landesregierung abgefragt am 4. September 2011

48.33278714.762662Koordinaten: 48° 19′ 58″ N, 14° 45′ 46″ O