Neukirchen (Altmünster)

f5

Neukirchen bei Altmünster (Gemeindeteilf0)
Katastralgemeinde Neukirchen (Altmünster)
Neukirchen (Altmünster) (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gmunden (GM), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Gmunden
Pol. Gemeinde Altmünster
Koordinaten 47° 54′ N, 13° 46′ O47.896713.7625566Koordinaten: 47° 54′ N, 13° 46′ Of1
Höhe 566 m ü. A.
Einwohner d. stat. Erh. 1747 (2001)
Fläche d. KG 28,25 km²
Postleitzahl A-4814f1
Vorwahl +43/07618f1
Statistische Kennzeichnung
Katastralgemeindenummer 42144
Bild
Flugaufnahme
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM

Neukirchen bei Altmünster, Bezirk Gmunden liegt im nördlichen Salzkammergut und gehört traditionell zum Traunviertel. Neukirchen ist eine der Katastralgemeinden[1] von Altmünster. Die weiteren Katastralgemeinden von Altmünster sind Altmünster, Eben, Ebenzweier, Eck, Gmundnerberg, Grasberg, Mühlbach, Nachdemsee, Ort-Altmünster und Reindlmühl.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Lage

Neukirchen liegt im Aurachtal, oberhalb des Hauptortes Altmünster auf 566 m Seehöhe. Die höchste Erhebung ist der Brunnkogel mit 1708 m (Neukirchner Kogel).

Geologie

Die Landschaft rund um den Traunsee hat drei unterschiedliche Charaktere. Im Süden befinden sich die schroffen, hohen Berge der Kalkalpen mit dem Traunstein. Weiter nördlich bei der Erweiterung des Traunseebeckens schließen sich die dicht bewaldeten Rücken der Flyschberge ohne Felswände und Steilstufen an. An diese grenzt das sanft hügelige Alpenvorland, in dem sich in der Öffnung des Traunseebeckens die Stadt Gmunden befindet.

Die Aurach floss früher bei Neukirchen nicht nach Norden, sondern nach Osten direkt zum Traunsee. Während der vorletzten Eiszeit war das Becken des Traunsees von einem deutlich mächtigeren Gletscher erfüllt als zur letzten. Dieser reichte nach Norden bis Ohlsdorf, Ehrendorf und Gschwandt, nach Westen bis Neukirchen. Durch diese Eiszunge war der Aurach der Weg nach Osten verbaut. Daher floss sie über das höher liegende Tal nach Norden zur Weißen Aurach und schnitt sich dabei tief in den Talboden ein. Nach dem Eisrückzug verblieb sie in ihrem neuen engen Tal, da ihr der alte Weg von Moränen verlegt war. Das Tal östlich Neukirchen blieb bestehen und entwässerte weiter zum Traunsee. Während der letzten Eiszeit reichte das Eis nur bis zur Viechtau, wo heute noch die Endmoränen zu sehen sind. Dadurch wurde das Tal mit einem Moränenwall geschlossen und bis auf das heutige Niveau mit Geröll und Schlamm gefüllt. So entstand der heutige breite ebene Talboden.[2]

Nachbargemeinden

Aurach am Hongar Pinsdorf Gmunden (Zentrum)
Weyregg am Attersee Nachbargemeinden Traunsee (Grenze zu Gmunden)
Steinbach am Attersee Ebensee Traunkirchen

Wetter

Die Viechtau ist eine Gewitter- und Hagelzone, es gibt 25 bis 30 Gewittertage pro Jahr. Von 1840 bis 1870 wurde hier die höchste Häufigkeit an Hagelschlägen gemeldet, die oft die Stroh- und Schindeldächer völlig vernichtet haben.[3]

In der Viechtau gibt es einen überfallsartig auftretenden Gewitterwind, den „Viechtauer“, der mehrmals pro Jahr am Traunsee Probleme bereitet. Der „Viechtauer“ ist ein stürmischer Westwind, der entsteht, wenn über dem Bergland in Neukirchen bei Altmünster eine hohe Gewitterzelle steht, Kaltluft absinkt und diese im Tal bei Viechtau durch einen Kanalisierungseffekt auf den See hinausweht.[4] Bereits in früheren Zeiten wurden durch den Wind böse Katastrophen ausgelöst. 1677 versanken drei Salzfuhren, 1854 ertranken neun Fischer[3] und am 6. Oktober 1857 kamen zehn Menschen ums Leben. Am 31. Juli 1910 ließ der Viechtauer 15 junge Menschen zwischen 16 und 34 Jahren auf der Heimfahrt vom Hoisn-Wirt verunglücken.[5]

Geschichte

Eine Besiedelung des Westufers am Traunsee reicht nachweisbar bis zur Zeit der Illyrer zurück. Später folgten Kelten, Römer und ab dem 8. Jhdt. Bajuwaren. Die erste urkundliche Erwähnung von „Vichtaw in Münsterer Pfarr“ erfolgte 1346.

1753 ließ Kaiserin Maria Theresia eine Kirche erbauen, einerseits, um den Bewohnern den Besuch der Messe zu erleichtern und andererseits, um der Ausbreitung des Protestantismus entgegenzuwirken.

Die starke Zunahme der Bevölkerung, zwang die Menschen, die bis 1500 fast ausschließlich Bauern waren, sich nach einem Nebenerwerb umzusehen. Die meisten Männer arbeiteten als Holzknechte und schlägerten und transportierten große Mengen Brennholz für die Befeuerung der Sudpfannen zur Salzgewinnung. Da Holz in reichlicher Menge vorhanden war, begannen die Menschen, alle im damaligen Haushalt und in der Landwirtschaft gebräuchlichen Gegenstände herzustellen. Die Viechtau wurde zum Zentrum der Hausindustrie.

Im Familienverband wurden Holzwaren hergestellt, und jedes Haus hatte eine andere Spezialität. Es gab zwei verschiedene Gruppen von Holzwarenerzeugern. Zum einen wurden haus- und landwirtschaftliche Gegenstände gefertigt, zum anderen Spielwaren. Produziert wurden Pinselgriffe, Spanschachteln, Teller, Löffel, Spielzeug. Ein Großteil der Produkte wurde in die österreichischen Kronländer exportiert.[6] Der Transport der hochwertigen Ware erfolgte mit Salzschiffen und Holzflößen.

Ab ungefähr 1780 wurde der Name Neukirchen üblich. Nach der Revolution von 1848/49 begannen einige Ortschaften, sich von Altmünster abzutrennen und eine selbständige Gemeinde zu gründen. Neukirchen machte sich ab 1850 eigenständig, wurde ebenso wie Orth als kaum lebensfähig befunden und bereits 1861 durch eine Entscheidung der Statthalterei wieder aufgelöst.[3]

Das Jahr 1922 brachte für Neukirchen zwei bedeutende Errungenschaften: Telefon und elektrisches Licht. „Die vielen Masten nach allen Seiten tun freilich der Naturschönheit des Ortes nicht wenig Eintrag“, vermerkte damals der Chronist in der Zeitung.[3]

1964 wurde ein generelles Verbot des Hausierens und Freihaltens auf öffentlichen Märkten in Oberösterreich verhängt, was die ansässigen Heimproduzenten schwer traf. Daher mussten neue Absatzgebiete gefunden werden. Dies führte die Wanderhändler nach Russland, Böhmen, Mähren und in die Steiermark.[7] Noch heute sind einige Betriebe Zulieferer der Möbelindustrie. Der Besuch des Heimathauses gibt einen Einblick in die Vielfalt der Produkte und die Produktionsweisen.

Eine freundschaftliche und aktive Partnerschaft entstand im Jahr 1971 zwischen der Stadt Niederau (Düren) und Neukirchen (Altmünster).[8]

Neukirchen ist heute ein begehrter Wohn- und Erholungsort. Was ihn so besonders macht, ist die hohe Freizeitqualität und gute Nahversorgung, ein Kindergarten sowie eine ganz moderne Volks- und Hauptschule. Die Gemeinde wird von ungefähr 20 Vereinen geprägt, zahlreiche Brauchtumsveranstaltungen und Feste werden jährlich durchgeführt.[8]

Die Viechtau

Neukirchen ist der Hauptort der Region Viechtau, deren Hochtal sich vom nördlichen Rand des Höllengebirges über die Großalm bis zum Westufer des Traunsees, das Aurachtal weiter nach Reindlmühl und Kufhaus sowie die Ortschaften Eben, Gmundnerberg, Grasberg, Mühlbach und Mühlbachberg erstreckt. Dieses Gebiet wird „innere“ Viechtau genannt, zur „erweiterten“ Viechtau zählen der Ortsteil Winkl in Traunkirchen und Nachdemsee.

Der Name Viechtau hat sich in seiner Schreibweise im Laufe der Zeit verändert: Fichtau, Führtau, Fürtau, Veitach, Vichtau, Viechtach, Viechtau, Viehau, Viehtau, Viertau, Vietau und Virtau.

Josef Theodor Fischer spricht sich in seiner „Geschichte von Altmünster“ aus dem Jahre 1827 gegen die Herleitung des Namens von der Fichte, für ihn ist die einzig richtige Schreibung „Fürtau“, hergeleitet von „fürt“ in der Bedeutung von „Vorsprung oder der Vordere“. Das mundartliche Wort „vür“ bedeutet „vor“, zum Beispiel:

„’s Vür(ch)ta, Vürtuach: Schürze
der Vürfleck: Männerschurz
Fuader vürgö(b)m: den Tieren zu fressen geben
vürnehma: sich etwas vornehmen.“

Die Fürtau wäre demnach eine Au, die dem Hochgebirge vorgelagert ist, von der jedoch die alten Leute allemal gesagt haben, dass die ersten Ansiedler in dieser Gegend nicht Virtauer oder Fürtauer, sondern Viehauer oder Viehtaurer geheißen haben, weil die innere Gegend noch heutzutage die Aurach oder Taurach genannt wird und weil sie sonst nichts als die Viehzucht getrieben hätten. Sie sollen so stark wie Stiere (lateinisch taurus = Stier) gewesen sein, siehe auch die Sage weiter unten. Der innere Teil der heutigen Viechtau heißt heute noch „Aura“ (Aurach), mit dem Artikel „d’Aura“ (die Aurach oder Taurach). „Tauer“ ist sowohl ein alter alpenländischer Name für ein Gebirge, einen Berg und einen Bergübergang als auch die historisch nachgewiesene Bezeichnung für ein Salzbehältnis oder ein Sudhaus.

Nachdem die Salzwirtschaft Monopol der Habsburger geworden war und das „Kammergut“ (der Name Salzkammergut kommt erstmals 1656 vor) nur der „Hofkammer“ in Wien unterstand, war für die Bewohner der Viechtau als „Viehversorgungsgebiet“ die Viehzucht verpflichtend, um dem Kammergut das nötige Fleisch liefern zu können. Das Getreide kam von der „Hofmark“, dem Bauernland zwischen Traun und Krems.

Der Name „Viechtau“ kann also von „Fuoth“ = „Vieh“ abgeleitet werden, was dann die „Vieh-Au“ bedeutet.

Heute wird jedoch wieder die Meinung vertreten, dass „Viechtau“ nur irrtümlicherweise mit „Vieh“ in Zusammenhang gebracht wurde: Aus dem althochdeutschen Wort „fiuchta“ wurde mittelhochdeutsch „viehte“ (Fichte) und entwickelte sich einerseits zu Feichtn und daneben zum in Ortsnamen erhaltenen Fiacht-, Fiecht- und Ähnlichem. Also wäre die Viechtau doch eine „Au mit Fichtenwald“.[3]

Sacherl

Typisch für die Viechtau. Davor folgten die Häuser der Holzwarenproduzenten, also die Sacherl, einem durchgängigen Baumuster: Sie waren als Einhäuser konzipiert, mit niedrigen Raumhöhen, teilweise unterkellert, aus Holz gebaut, lediglich die Haussockel und ofenseitigen Mauern bestanden, um die Brandgefahr zu verringern, aus Stein. Ihre giebelseitige Aufschließung, die kleinen Fenster um den Wohnbereich, die Luken im Wirtschaftstrakt und die tief heruntergezogenen, abgewalmten Dächer verliehen allen ähnliche Proportionen. Da das Gros der Viechtauer noch lange nach Ende des Zweiten Weltkrieges von der Holzwarenproduktion lebte, war in vielen Häusern oft eine Werkstatt untergebracht. Plumpsklo und Brunnen befanden sich, ebenso wie bei den bäuerlichen Gehöften, fast immer außerhalb des Hauses.

An den meisten Sacherln haftete ein Holzservitut. Es garantierte den Hausbesitzern seitens der Forstbehörden den jährlichen Erhalt einer bestimmten Menge an Bau-, Zeug- und Brennholz. Das Bauholz sollte für Ausbesserungen am Haus, vor allen am Dachstuhl Verwendung finden, das Zeugholz der Erneuerung von Schindeln und Brettern und als Möbelholz dienen. In Zeiten der hausindustriellen Produktion waren viele Erzeuger jedoch bemüht, Bau- und Zeugholz gegen Arbeitsholz eintauschen, um mehr produzieren zu können. Die Bausubstanz der Häuser begann zu leiden und musste in vielen Fällen als Argument für den späteren Abriss herhalten.[9]

Viechtauer Sagen

Es wird erzählt, die Viechtauer Viehzüchter wären so baumstark gewesen, dass nur der heiraten durfte, der einen ausgewachsenen Ochsen bändigen konnte. Riesige Skelette, die nach der Traunkirchner Pfarrchronik bei Ausgrabungen angeblich dort gefunden wurden, scheinen zu bestätigen, dass hier tatsächlich ein großer Menschenschlag gelebt hat. Diese Riesen wurden früher Rüpeln genannt.[10]

Als die Franzosen in die Viechtau einbrachen, hätten Geistliche das Geld in ein Fass getan, um es im See zu versenken und es dadurch vor Raub und Plünderung zu schützen. Sie weihten das Fass, vergaßen jedoch die Kette zu weihen, an der es unter dem Wasser befestigt wurde. Darum bekam der Teufel Gewalt über die Kette und feilte sie ab. Das Geldfass liegt noch heute im See, obwohl sich schon mehrere Leute Mühe gaben, es zu heben.[10]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche

Pfarrkirche Neukirchen bei Altmünster
Hochaltar der Pfarrkirche Neukirchen

Da in der Viechtau keine Kirche stand, mussten alle nach Altmünster zum Gottesdienst gehen. Ab dem 17. Jahrhundert gab es viele Protestanten im Aurachtal, die geheim in abgelegenen Häusern ihren Gottesdienst abhielten. Katholiken nahmen daran nicht selten teil, weil ihnen der Kirchgang nach Altmünster zu weit war.

Als um 1750 Arbeiter und Regierungsbeamte in die Viechtau kamen (ein Grund war die Suche nach Eisenerz), erkannten sie, dass es im Winter oft unmöglich war, bis Altmünster in die Kirche zu gehen. Sie meldeten es daher Kaiserin Maria Theresia. Im Jahr 1753 befahl die Hofkammer in einem Schriftstück, dem Salzamtmann von Gmunden, eine Kirche samt Pfarrhaus in der Viechtau zu bauen.

„…damit die Irrlehren sich nicht
weiter audehnen, habe man beschlossen, in der so genannten
Vichtau eine Kirche nebst Wohnung, wo zwei
Missionsbrüder wohnen können, erbauen zu lassen. Es soll
aber nicht eine prächtige, sondern eine solche Kirche erbaut
werden, dass darinnen der Gottesdienst gehalten werden
könne. Der Bau dürfe auf nicht mehr als 2000 Gulden zu
stehen kommen…““

Im Jahre 1754 wurde die schlichte Kirche fertiggestellt. Ein einfaches Gebäude mit einem Holzgewölbe und einem Dachreiter für eine Glocke.

Neukirchen war von 1754 bis 1787 eine Missionsstation, anschließend eine Expositur von Altmünster, ab 1757 mit Weltpriestern. Ungefähr seit 1780 ist der Pfarrname „Neukirchen“ üblich. 1798 wurden die Sakristei, 1822 der Friedhof in der „Liendhalt“ und 1840 der Zwiebelturm errichtet.[11]

„Maria Schnee“ ist das Patrozinium der Pfarrkirche von Neukirchen, welches am 5. August gefeiert wird. Das Fest wurde zur Erinnerung an die Gründung der größten Marienkirche Roms, Santa Maria Maggiore, eingeführt, die heute eine der vier Hauptkirchen Roms ist.[10]

Am 5. August 1846 wurde die Kirche der Gottesmutter „Maria Schnee“ geweiht. Im Jahr 1850 wurde die Turmuhr angeschafft, 1867 wurde Neukirchen ein eigenes Vikariat. Bis 1855 mussten alle Leichen nach Altmünster gebracht werden. Ab diesem Zeitpunkt hat Neukirchen einen eigenen Friedhof. Seit 1891 ist Neukirchen eine selbständige Pfarre. [12]

Neukirchen erhielt für die drei am 20. Oktober 1916 für Kriegszwecke abgelieferten Glocken der Pfarrkirche, der Kalvarienberg- und der Großalmkapelle am 3. Oktober 1920 neue Glocken.[3]

Heutzutage zählt die Pfarre Neukirchen rund 2000 Gläubige. Die Kirche Maria Schnee birgt als besonderes Kleinod einen barocken Altar, der aus der Wiener Minoritenkirche stammt.[13] Der Innenraum zeigt die Figur des heiligen Joachim (Vater der Mutter Gottes).[8]

Hochaltar der Pfarrkirche

Ca. 1780 wurde der Hochaltar von der Minoritenkirche in Wien nach Neukirchen gebracht. Neben der jetzigen Minoritenkirche stand eine kleine Kirche, die Maria Schnee geweiht war. Kaiser Joseph der Zweite ließ die Kirche abreißen, weil er den Platz für ein Regierungsgebäude benötigte. Über das Salzamt in Gmunden kam der Altar nach Neukirchen.[12]

Renovierungen

Jahr Ausführung
1902 Austausch des Zwiebelturmes durch einen Spitzturm
1923 elektrisches Licht
1942 Renovierung des Turmdaches
1956–1957 Innenrenovierung der Kirche
1958–1959 Außenrenovierung (Missionskreuz)
1961 Kreuzweg auf den Kalvarienberg (Prof. Sepp Moser)
1964 Anbau an den Pfarrhof und neue Josefskapelle
1965 Umstellung auf elektrisches Geläut
1967 Einbau der Kirchenheizung
1968 Außenrenovierung
1972 Innenrenovierung und Neugestaltung, Kanzel wurde als Ambo adaptiert.
1984 Außenrenovierung
1985 Kircheninnenrenovierung – Kirchenfenster 3-fach-Verglasung und Empore
2000 letzte große Kirchenrenovierung

[12]

Kapellen

  • Schacherin Kapelle
Ihrem jetzigen Standort schräg gegenüber stand die Schacherin Kapelle schon um 1800. Von ihr aus ging lange Zeit die Wallfahrt der Holzknechte nach Ohlsdorf. Zum Inventar der Kapelle gehörten ein großes Bild und zwei Statuen, der heilige Florian und der heilige Georg, beide von Anton Meindl.
Die Kapelle musste im Jahr 1959 wegen der neuen Straßenführung auf den jetzigen Platz versetzt werden. Das alte Bild wurde nicht mehr in die Kapelle mitgenommen. Auf Wunsch eines alten Nachbarn von der Sauernwies wurde das Innere der Kapelle als Lourdesgrotte gestaltet.
Die Kapelle wurde im Oktober 1993 von einem Personenauto gerammt und völlig zerstört. Die Marienstatue und die beiden Heiligenfiguren blieben dabei unversehrt auf ihren Podesten stehen, der Lenker des Autos blieb unverletzt. Im Juni 1994 wurde die Kapelle wieder originalgetreu aufgebaut. Im Rahmen einer Abendandacht erhielt sie die kirchliche Segnung.
Der Name Schacherin leitet sich von einem „Hof in oder an einem Wäldchen“, einem Schachen, ab.
Seit 1991 wird in der Schacherin während der Weihnachtszeit die größte mechanische Krippe der Gemeinde aufgestellt. Die Krippe ist ein Meisterwerk, bei dem fast alle ländlichen Berufe zu finden sind und bei dem sich alles dreht und bewegt.[10]
  • Mehlgraben Kapelle
Am Güterweg Grasberg befindet sich zwischen den Häusern Mehlgraben (Neukirchen 123) und Schmied in Mehlgraben (Neukirchen 125) eine Kapelle. Zum Dank für die glückliche Heimkehr aus dem Ersten Weltkrieg wurde sie vom damaligen Besitzer und Schmiedemeister Franz Bergthaler (* 1884 † 1972) errichtet.
Ein gewisser Silberleitner besuchte im Jahr 1850 Jerusalem und zum Andenken an die damals mühsame Pilgerreise baute er eine Kreuzkapelle beim Haus.
Mehl [mel] bedeutet auf Mittelhochdeutsch: Staub, Erde, Kehricht, Kalkmehl, gelöschter Kalk[10]
  • Kalvarienbergkapelle
Neukirchen bei Altmünster Kalvarienbergkapelle
Bekannt für ihren neugotischen Baustil. In den Türmchen der Kapelle befinden sich zwei Glocken, die über die Stadt wachen. Die erste Glocke wurde für die Metallsammlung im Oktober 1916 abmontiert. Die Glocke war 69 kg schwer, und auf ihr stand:

„Gewidmet von den Gründern und Erbauern der Kalvarienbergkapelle Franz und Aloisia Pesendorfer, Holzwarenhändler in Winterleiten, Neukirchen, Wien und Budapest. 1885 gegossen von F. Gössner in Wien. – Ich mahne zum Gebete, wann der Morgen erwacht, II Und läutet zur Ruhe, wenn das Tagwerk vollbracht.““

Auf der zweiten Glocke befinden sich Bilder der Mater Dolorosa, Maria mit Lilie und Maria mit Jesuskind, Ornamente mit Blumen, Blättern und Puttiköpfen. Sie wiegt 43 kg. Die letzte Renovierung erfolgte im Jahr 1952.
Das Eigentumsrecht der Kapelle wurde erst im Februar 1955 vom Gericht für die Pfarre von Neukirchen bestätigt, bis dahin war die Kapelle in Privatbesitz.[14]
  • Gschwandt Kapelle
Die Kapelle bei der „Gschwandt“ in Neukirchen, Kösslhalt 7, wurde nach einem Gelöbnis der Gattin von Josef Putz (* 1882; † 1952) errichtet. Inschrift:

„zum Dank für die glückliche Heimkehr aus dem Ersten Weltkrieg und zum frommen Gedenken für die Nachwelt – Ehre der Mutter Gottes von der immerwährenden Hilfe“

Das Gnadenbild ist eine Kopie des Originals aus Kreta, welches in Rom ist. Man kann die gekrönte Maria mit dem gekrönten Christuskind auf dem linken Arm sehen. Sie wird Puchheimer Madonna genannt, weil es dort seit 1870 auf einem Seitenaltar aufgestellt ist.
Die Kapelle wurde am 14. September 1924 gesegnet. Die Kinder der Familie trugen damals einen Gegenstand der Ausstattung in die Kapelle, die Sitzplätze für zwölf Personen hat.
Das Haus heißt in alten Urkunden „In der Gschwandt“ (1589, 1716), „Gschwandt“ (1826) und im Grundbuch Gmunden von 1880 „Auf der Gschwandt“.[10]
  • Weitwies Kapelle
Die Weitwies Kapelle wurde am 30. Oktober 1994 von Pfarrer Josef Mascherbauer gesegnet und liegt in der Kalvarienbergstraße 19. Urkundlich wird sie im Jahre 1826 erwähnt und seit 1880 ist im Grundbuch Gmunden der Name „In der Weitwies“ eingetragen. Der Name bezeichnet eine ausgedehnte und breite Wiese.[10]
  • Pichlmann-Kapelle
Die Laubenkapelle beim Hof „Pichlmann“ in Neukirchen befindet sich im Hofweg 10. Sie wurde im Jahr 1818 gebaut, aber erst im Jahr 1839 vom damaligen Pfarrer von Altmünster, Josef Stadler, gesegnet. Der Hof „Pichlmann“ heißt in alten Urkunden „Püchl“ (1526), „Pyechl“ (1570), „Pichl“ (1669, 1749, 1826), „Pichlgut“ (1874), „Gut am Pichl“ (1788) und im Grundbuch Gmunden von 1880 „Behausung am Pichl“. [15]
Neukirchen bei Altmünster Rabenwies-Kapelle
  • Rabenwies-Kapelle
Der Besitzer des Hauses „Rabenwies“ (Kapellenweg 5) errichtete im Jahr 1900 die „Lourdes Kapelle“, als Dank für die Gesundung seiner schwer kranken Frau Aloisia (* 1858 † 1931). Nach dem Ersten Weltkrieg kehrte sein Bruder nach Hause, und zusammen erweiterten sie die Rabenwies-Kapelle auf die heutige Größe. Im Juni 1986 wurde die Kapelle renoviert und das Satteldach wurde durch ein Schopfwalmdach ersetzt. Die Rabenwies gehört zu einem der ältesten und stilechten Häuser der Viechtau, sie wurde vor ungefähr 1100 bis 1300 Jahren gebaut (siehe Kapitel „Heimatmuseum“). [10]


  • Kapelle beim Wastl im Hof
Diese Kapelle wurde im Jahr 1950 in Neukirchen, Hofweg 6, gebaut. Vorher stand anstelle der Kapelle ein Wegkreuz. Franz Treml (* 1912 † 2004) ist als Gründer und Errichter dieser Kapelle bekannt. Seit Anfang der 1990er Jahre stehen auf der linken Innenwand folgende Zitate:

„Damit die Beweggründe für den Bau dieser Kapelle nicht in Vergessenheit geraten, möchten wir sie in der nachstehenden Chronik für zukünftige Generationen festhalten. – Franz und Aloisia Treml“

„Seit nun mehr als 40 Jahren gilt diese Kapelle als Symbol tiefster Dankbarkeit für die glückliche Heimkehr von Franz Treml aus der russischen Gefangenschaft im Jahre 1946. Um dem Herrgott seine ständige Begleitung zu vergelten, löste er mit der Errichtung dieser Kapelle im Jahr 1951 ein Versprechen ein, das er Jahre zuvor in Italien nach schweren Angriffen gegeben hatte. Am Fronleichnamstag, dem 24. Mai 1951, wurde sie vom Pfarrer Tagwerker eingeweiht.“

Marterl

Im Jahre 1982 begann der Kulturkreis Altmünster mit der Erfassung von Marterln (Bildstöcken), Kreuzen und Kapellen. Eine lückenlose Dokumentation konnte wegen der großen Anzahl und Vielfalt nicht erreicht werden. Diese Martler mit Kruzifix, Heiligenbild und Erinnerungsschriften befinden sich an Stellen, wo sich der Tod eines Unglücklichen ereignet hat, oder drücken den Dank für besondere Ereignisse aus. Einige dieser schönen Denkmäler werden hier beschrieben und abgebildet:

  • Anton-Erber-Martel
Im Zöhrergraben steht oberhalb des Hauses „In der Schmidin“ (Zöhrergraben 3) an der Abzweigung Kreuzgraben/Kreutbauer ein hölzernes Kastenkreuz, das seit den 1980er Jahren zweimal erneuert wurde und an den „verunglückten Schuhmacher Anton Erber erinnert, der beim Hochwasser am 13. September 1899 mit samt dem Kind den Tod fand“, wie auf der schon etwas verwitterten Tafel zu lesen ist.
  • Hollerbichl-Marterl
Am Haus „Hollerbichl“, Kollmansberg 15, führt der Wanderweg 2a vorbei, der beim Wirt in Örach („Hintenaus“) beginnt. Neben dem Haus steht zwischen zwei Birken ein hölzerner Bildstock, der erstmals um 1920 vom damaligen Besitzer Johann Pesendorfer aus Dankbarkeit für die gute Heimkehr aus dem Ersten Weltkrieg errichtet wurde. Im Jahre 1992 hat der Enkel das Marterl erneuert.
  • Weber-Gedenkkreuz
Unterhalb vom Haus „Hahnwirt“, Kollmannsberg 110 steht ein überdachtes Holzkreuz mit einer Blechschnittfigur des gekreuzigten Christus. An dieser Stelle verunglückte vom 10. Februar 1881 der 60-jährige Franz Zehetleitner vom „Weber in Örach“ bei der Holzlieferung. Nachdem die ursprüngliche Christusfigur schon verrostet und verblichen war, wurde nach dem Original der jetzige Blechschnitt angefertigt und das Kreuz erneuert.
  • Weitmoos-Marterl
An der Abzweigung von der Großalmstraße zum Haus „Mittleres Weitmoos“ in Neukirchen steht ein Stangenbild, das auf das Jahr 1789 zurückgeht und lange neben der Aurach stand. Auf dem ursprünglichen Bild waren Bloche im Hochwasser dargestellt, wahrscheinlich einen Unfall bei der Holztrift in der Aurach darstellend. Im Jahre 1921 wurde das Marterl nach dem Tod des „Weitmoosers“ Leopold Mayr, der bei der Holzarbeit im Traunsteingebiet verunglückt war, erneuert. Durch die Verlegung der Großalmstraße wurde das Marterl am jetzigen Standort aufgestellt und bekam nach mehreren Restaurierungen ein neues Bild.[10]

Teufelskirche

Zwischen dem Moosbach- und dem Herbstaugraben südwestlich des Wildparkes Hochkreut in Neukirchen befindet sich ein Felsengewirr, das im Volksmund „Teufelskirche“ genannt wird. Dem Namen nach konnte es sich um keine Kirche im christlichen Sinn handeln. Vielleicht sollte damit angedeutet werden, dass der Platz früher einmal, wie die so genannten Hunds- und Gaiskirchen, heidnischen religiösen Zwecken diente. Als das Christentum Fuß fasste und die keltische Religion verdrängte, mussten diese Kultstätten aufgelassen werden, sie verfielen und erhielten verächtliche Bezeichnungen.[10]

  • Sagen zur Teufelskirche
Der Legende nach wollte hier der Teufel in einer Nacht eine Kirche bauen. Da er bis zum Gebetläuten nicht fertig wurde, stürze alles wieder zusammen. Nachdem ein Bischof noch die Reste mit Weihwasser besprengt hatte, stellte der Teufel den Bau endgültig ein. Über diese Teufelskirche soll das wilde Gjoad gebraust sein.
Eine zweite Legende berichtet von einem Bauern, der in der Nähe der Teufelskirche Holz schlägern wollte. Er hatte vergessen, dass der nächste Tag ein Frauentag (Marienfeiertag) war, vielleicht Mariahimmelfahrt der 15. August. Daher traf er auch keine Holzarbeiter oben an. Er blieb ganz alleine in der Sölde, die oft nur ein Provisorium war. Als er die Kienspäne anbrennen wollte, drückte sie eine unsichtbare Hand ab und im selben Augenblick juchzte es auf der vier Stunden entfernten Schafalm im Höllengebirge.
Ein anderes Mal hatten drei Burschen ein ähnliches Erlebnis auf dem Hochkreut. Sie hörten auf der Schafalm einen lauten Juchzer. Einer der drei Burschen erwiderte übermutig, da kam schon ein neuer Juchzer, diesmal aus einem näher liegenden Graben. Wieder ließ einer einen Juchzer. Nun juchzte es so nahe, dass der Unsichtbare nur mehr wenige Meter entfernt sein konnte. Die drei Burschen erkannten, dass das der Teufel selbst sein musste. Sie eilten in die Hütte und kaum waren sie drinnen, erhob sich ein heftiger Sturm, der sich nur im nächsten Umkreis der Hütte austobte. [10]

Heimatmuseum

Auf einer Anhöhe etwas oberhalb der Altmünsterer Ortschaft Neukirchen steht die „Rabenwies“, ein im typischen Baustil der Viechtau errichtetes Haus. In diesem zweistöckigen Haus lebten 1960 elf Personen. Sie besaßen, wie allgemein üblich in solchen Sacherln, zwei bis drei Kühe, ein Schwein und einiger Hühner. Ein Hausgarten und ein Erdäpfelacker lieferten das Nötigste für den wenig abwechslungsreichen Speisezettel. Im Winter wurde, um einen Zuverdienst zu haben, der Holzwarenerzeugung nachgegangen: „Birntrompeterl” und „Pfeifvogerl”, die Blaseninstrumente für Kinder waren. Im Jahr 1930 gaben die „Rabenwies-Leut'” die Produktion auf. Ein Sohn konnte sich als Maurer verdingen, einige Kinder hatten aus dem Haus hinaus geheiratet und die Großeltern waren gestorben. Der Rest der Familie brachte sich mit Landwirtschaft recht und schlecht durch.

Die Räume im nunmehrigen Heimathaus entsprechen jenen der einstigen Rabenwies. Weder Wände noch Fenster wurden dazugefügt oder weggenommen, lediglich eine bauliche Sanierung fand statt. Allerdings wurde die Entfeuchtung der Mauern, Vergitterung der Fenster samt Fensterläden, Dacheindeckung mit Holzschindeln, Verschalung des Oberstockes mit Holz und Hinzufügung des schmalen Trockenbalkons durchgeführt. Auch die stets kräftig blühenden roten Pelargonien sind ein freundliches Zugeständnis an das Heimathaus und dessen Besucher. Dieses Beispiel heimischer Volkskultur ist ein Kleinod für die Geschichte der Holzindustrie des 14. Jahrhunderts. Einen Schwerpunkt bildet die Heimarbeit – das Schnitzen und Drechseln –, die damals für den Lebensunterhalt unerlässlich war. Diese Zeugnisse bodenständigen Handwerks erzählen über das karge Leben längst vergangener Zeiten.

Heimatmuseum Neukirchen

450 Jahre lang – bis zum Jahr 1979 – war die romantische Talschaft geprägt von der Erzeugung und Fertigung von Holzwaren und Holzspielzeug, das die Viechtauer Schnitzer und Drechsler, Schaffel- und Schachtelmacher, Kluppenmacher und Besenbinder bis nach Russland, in die Türkei, nach Rumänien und ins Berchtesgadener Land exportierten. Docken (bemalte Holzpuppen) und Holzlöffel stehen noch heute als Symbol für die Arbeit- und Lebenswelt der Menschen in der Viechtau.

2008 war das Heimathaus Teil der oberösterreichischen Landesausstellung „Salzkammergut“.

  • Die Vogerlschnitzer
Im Jahr 2003 wurde neben dem Viechtauer Heimathaus eine alte Werkstatt originalgetreu errichtet. Darin befindet sich allerhand altes Werkzeug, das auch heute noch gute Dienste beim Schnitzen und Drechseln leistet. In dieser Werkstatt arbeiten Fritz Lüftinger, Hans Hofstätter und Georg Diesselbacher, alle drei sind Schnitzer mit Leib und Seele. Naturgetreue Gimpel, Zeisige, Stieglitze aber auch Bummwolfler, Schnur- und Sturzkreisel, Räuchermanderl und anderes Holzspielzeug entstehen durch ihre Schnitzmesser und Drechselwerkzeuge.[16][3]
Heimat Haus Bilder
Das Heimathaus, die Werkstatt rechts, die Rabenwies Kapelle links
Das Vorhaus, ein wichtiger Verwahrort für allen möglichen Hausrat
Heimathaus, Stube
Heimathaus, zweiter Essbereich
Heimathaus,Schlafzimmer
Heimathaus,Kinderzimmer
Ein Samlung von handgemachte Spielzeuge und Schachteln aus Holz
Handbemalte Holzschachteln aus Neukirchen
Heimathaus, Werkstatt
  • Das Vorhaus
Der Eingang in das Museum ist auf der Giebelseite des Hauses. Hier ging eine niedrige Tür ins Vorhaus. Nun ein kleines Fenster ließ etwas Licht herein und ermögliche die Orientierung. Nahe der Eingangstüre befand sich die Garderobe. Im Vorhaus wurden außerdem Einkaufs- und Transportkörbe oder Kerzen und Stalllaternen verwahrt sowie solche Dinge, die nicht unmittelbar täglich gebraucht wurden. Dazu zählten der Backmülter mit den diversen Gerätschaften zum Brotbacken, der Tuffstein zum Filtern des Regenwassers oder auch der Kaffeeröster für den Gersten- und Eichelkaffee. Das Vorhaus war jener Raum, in dem die Hausfrau möglichst kühl zu haltende Lebensmittel lagerte: Schmalz, Milch, eventuell Käse und Speck. Mann kannte ja noch kein Eisschrank.[9]
  • Die Stube
Sie bildet, wie sonst in den Häusern auch, als einziger beheizbarer Raum das Zentrum des Hauses. Der Ofen, der im Museum mit grün-glasierten Gmunder Pfeifenkacheln neu gesetzt wurde, diente zum Kochen, Braten und Backen, zum Wasser erhitzen und als Wärmespender. Zu den fixen Bestandteilen der Einrichtung gehörten außerdem der Stubentisch mit Eckbank, die Kredenz mit darüber hängendem Schlüsselkorb, verschiedenes Koch- und Backgeschirr, Häferln, Krüge, Essschüsseln sowie der Herrgottswinkel mit Weihbrunnkessel, Gebetbüchern, einige Kerzenleuchter und eine Petroleumlampe über den Tisch. Auch einige geschnitzte Viechtauer Vogerln befinden sich in der Stube. Hier wurde gekocht und gegessen, hier hielten sich die Kinder auf, hier kamen die Erwachsenen zusammen. Sie war aber auch der Arbeitsraum für die hauseigene Holzwarenerzeugung. In einer Ecke standen die Heinzelbank, auf der die Rohlinge mit den verschiedenen Zieh- und Schnitzmessern bearbeitet wurden, am Boden gleich daneben die Körbe und Kisten für die Holzvorräte und rohen Fertigwaren. Die Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen in diesem Raum waren äußerst schlecht und gesundheitsschädigend. Durch die kleinen Fenster konnte der durch die Holzbearbeitung freigesetzte Staub kaum entweichen, und die giftigen Dämpfe der Farben und Lacke erschwerten das Atmen erheblich. Aus diesen Grund wurde zusätzlich ein anderer Essbereich gegenüber der Stube eingerichtet.[9]

Sgraffiti

Beim Sgraffito handelt es sich um eine Fassadendekoration bei der die Zeichnung in die noch feuchte Putzschicht geritzt wird, bis der meist gefärbte Kratzgrund sichtbar wird.

Sgraffito Wolfsgruber
  • Wolfsgruber – Jagerl in der Alm
Am Bauhaus „Jagerl in der Alm“ in Neukirchen, Großalm 45, wurde am 27. September 1959 zu Ehren von Johann Nepomuk Wolfsgruber, dem späteren Pater Hofrat Dr. Cölestin Wolfsgruber, die vom Bildhauer Sepp Moser (*1925 †1985) aus Neukirchen geschaffene Gedenktafel angebracht. Der Text ist von Franz Loidl aus Ebensee, dem Zweitnachfolger Pater Cölestins an der Universität Wien:

„ZUM GEDAECHTNIS AN UNIV.PROF.
UND HOFPREDIGER DR.P. COELE-
STIN WOLFSGRUBER KAPITULAR
DES SCHOTTENSTIFTES WIEN /
HIER GEB. AM 11.5.1848 IN WIEN
GEST. AM 26.11.1924 DEN FRUCHT-
BAREN KIRCHENHISTORIKER /
FROMMEN ORDENSPRIESTER
/ IDEALEN FOERDERER VON
PRIESTERBERUFEN TREUESTEN
SOHN SEINES HEIMATLANDES“

  • Haus Schobesberger
Die Nordseite des Ende der 1970er Jahre erbauten Wohnhauses der Familie Schobesberger, Grasberg 94, schmückt ein Sgraffito vom Bildhauer Sepp Moser (*1925 †1985).
  • Haus am Bach
Das Sgraffito am „Haus am Bach“, Viechtau 25, schuf Bildhauer Sepp Moser um 1975. Dargestellt sind zwischen Schrift und Lebensbaum die Tierkreiszeichen Zwilling und Skorpion.
  • Kirchenwirt Neukirchen
1981 schuf Sepp Moser nach der Neuerrichtung des Gasthofes ein Sgraffito mit dem Wappen der früheren Besitzer „Forstinger“, die das Gasthaus 1854 erworben hatten.
  • Sgraffiti mit Zunftzeichen
Bäckerei Steinmaurer in Altmünster
Haus des Bindermeisters Rudolf Gaigg
Haus des Schuhmachermeisters Alfred Bergthaler
Haus eines ehemaligen Geometers auf dem Grasberg 59[10]

Kulturelle Traditionsvereine

  • Freiwillige Feuerwehr
Die Feuerwehr Neukirchen wurde im Jahr 1893 gegründet. Am 23. Mai, dem Dreifaltigkeitssonntag, erfolgte das Gründungsfest. Bei diesem Fest feierten auch die Feuerwehren von Altmünster, Pinsdorf, Traunkirchen und Gmunden mit. Die angekaufte Spritze wurde unter dem Triumphbogen abgestellt und vom Pfarrer Karlstätter und des hiesigen Pfarrers Zinnhobl eingeweiht.
Am 15. November 1893 musste die Feuerwehr zum ersten Brandeinsatz zum Haus von Josef Höller ausrücken. In diesen Fall konnte man nur das Dörrhäusl und einiges Gerät in Sicherheit bringen.
Im Jahr 1894 wurde das erste Depot gebaut, welches im Jahr 1906 um einiges größer wieder an gleicher Stelle neu gebaut wurde.
Im Jahr 1951 wurde der neue Feuerwehrhaus gebaut, Neukirchen Straße 21, wo heutzutage die Altstoffsammelinsel untergebracht ist.
Heute befindet sich das Feuerwehrhaus in Neukirchen 16. Die Grundsteinlegung war Ende August 1990 und die Eröffnungsfeier fand am 23. Mai 1993 statt (anlässlich der 100-Jahr-Feier). Leider konnte im neuen Feuerwehrhaus das Sgraffito von Sepp Mosser nicht mehr verwendet werden.[17]
  • Musikverein
MV Neukirchen um 1890
Im Jahr 1839 kamen zwei Musikanten aus Ebensee zu Besuch, die ihre Erfahrungen mitbrachten. Begeistert von den beiden, gründete der Schulmeister Ignanz Schatz mit zwei seiner Schüler eine „Musik“. Die Gemeinde Ebensee unterstütze diese Aktion und schickte die ersten zwei Flügelhörner und Notenhefte, um damit die Grundzüge des Blasens zu erlernen. Es hat nicht lange gedauert bis sich die ersten fünf Gleichgesinnten fanden und bereit waren, bei der Musik mitzumachen. Die anderen Instrumente wurden von Gönnern gespendet.
Bei der Fronleichnamsprozession im Jahr 1840 fand der erste öffentliche Auftritt statt. Dieser Tag wird auch als das Gründungsdatum des Vereins angesehen. Die offizielle Vereinsgründung mit eigenen Statuten und gewählten Vorstand kam erst im Jahr 1898. Seit dem war die Musik ein fixer Bestandteil des dörflichen Lebens, mit Ausnahme der Zeit von 1938 bis zu 1945 während der Herrschaft des Nationalsozialismus.
Im Jahr 1960 wurde der Musikverein mit neuen Instrumenten bestückt. Zwei Jahre hatte der Bau des ersten Musikheims in Neukirchen gedauert. Im Jahr 1972 zog man in das neue Vereinshaus um, eines der wenigen im Bezirk Gmunden. In den folgenden Jahren lernten immer mehr junge Menschen ein Instrument. Mit der Viechtauer Tracht trat die Kapelle seit 1982 auf.[18]
Der Männergesangsverein aus dem deutschen Niederau-Krauthausen kooperierte im Jahr 1965 mit dem Musikverein Neukirchen.[8]
  • Schützenverein
1956 gab es bereits eine Schützengemeinschaft im Gasthaus Großalm. Der damalige Besitzer des Gasthauses „Sägemühle" Franz Schmidjell war von dieser Entwicklung nicht sehr begeistert. Mit seiner berühmten Aussage „Woas die kinan, kinan mir a, ned woar hersta!“ legte er den Grundstein des heutigen Schützenvereines. Erster Oberschützenmeister wurde der Trafikant Josef Gründl, erster Kassier wurde der „Häusl Sepp", der dieses Amt bis 1987 inne hatte.
Der Schützenverein ist Organisator einer Reihe von Veranstaltungen, wie dem Schützennachtfest mit Feuerwerk (1962 bis 1999), Wanderungen, Jubiläumsschießen (30 Jahre Schützenverein), Bergmessen, Schützenbälle, seit 2002 zweitägiges Schützenfest.
1991 erfolgte der Beitritt zum Landesschützenverband und 1995 der Beitritt zur Sport-Union Oberösterreich. Von 1996 bis 1997 wurde ein modernes Schützenheim erbaut, das am 11. Mai 1997 eröffnet wurde. Modernste Sportgeräte, Computer zur Auswertung sowie eigene Trainingsprogramme stehen zur Vorbereitung für diverse Wettkämpfe zur Verfügung.
1999: OÖ Sport-Union Landesmeisterschaften
2001: Gründung einer eigenen Damenliga
2002: 44. Bezirksmeisterschaft des Schützenbezirkes Traunviertel
2007: 49. Bezirksmeisterschaft des Schützenbezirkes Traunviertel (aufgrund des 50-Jahr-Jubiläums)
Am 12. Mai 2002 feierte der Schützenverein das Gründungsfest der Neukirchner Prangerschützen mit Fahnenweihe.[19]

Regelmäßige Veranstaltungen

Dreikönigsreiter

Die Kinigreiter gehören zum Weihnachts- und Neujahrsbrauchtum im Aurachtal und sind seit nahezu einem halben Jahrhundert am 3. und 6. Jänner im Pfarrgebiet unterwegs. Sie begeistern mit Hirten- und Krippenliedern aus der Viechtau und Ebenseer Anleihen. Die elf Sänger und Musikanten opfern jedes Jahr zwei Tage, um für die Anliegen der Mission zu sammeln.[20]

Glöcklertag

Der Glöcklerlauf geht bis in die Barockzeit zurück und wurde besonders in Bad Ischl und Ebensee ausgeübt. Die Glöckler dehnten jedoch ihre Läufe bis Traunkirchen und sogar bis Gmunden aus. Die Glöcklernacht war eine so genannte Freinacht, in der besondere Rechte und Freiheiten galten. Der Name „Glöckler“" kommt nicht von „Glocke“, sondern vom althochdeutschen Wort klockon bzw. von den mittelhochdeutschen Wörtern klocken, köcken für „anklopfen, anpochen“ zurück und wird nur volksetymologisch mit den „Glocken“ schellen, die die Klöckler (die „Anklopfer“) tragen, in Zusammenhang gebracht.

In Neukirchen wird eine besondere Form der Glöcklertradition abgehalten. Am Vormittag des 5. Jänner gehen phantasievoll kostümierte Kinder von Haus zu Haus und kündigen ihr Kommen mit einem lauten „Krupf! Krupf! Krupf!“ an. Das bedeutet, dass sie einen Krapfen möchten, den die Hausfrauen ganz frisch backen. Krapfen wurden früher nur am Glöcklertag und eventuell noch im Spätsommer als sogenannte „Åheiger-Krapfen“ nach Beendigung der Heuernte gebacken. Die Leute sind den Glöcklern gegenüber sehr gastfreundlich, manche schreiben sich sogar auf, wie viele es in diesem Jahr waren. Je mehr, desto glücklicher wird das begonnene Jahr.[10]

Adventmarkt in der Viechtau

In der Adventszeit findet der „Adventmarkt in der Viechtau“ statt. Die Perchten und der Heilige Nikolaus bringen Unterhaltung, besonders für Kinder. Die Erwachsenen können die umfangreiche Auswahl von Weihnachtsgeschenken bewundern: Arbeiten der Vogerlschnitzer, selbst gefertigte Holzwaren, Gestecke, Krippen, Modeschmuck, Türkränze und Bienenwachsprodukte. Dazu gibt es Verkaufsstände mit Kletzenbrot, Weihnachtsbäckereien, Punsch, Glühwein und Glühmost.[21][22]

Sport und Freizeit

Brunnkogelkreuz

Neukirchen befindet sich inmitten einer beeindruckenden und vielfältigen Kulturlandschaft. Das alpine Höllengebirge verbindet den Traunsee mit dem Attersee. Der Ort ist der Ausgangspunkt eindrucksvoller Wanderungen und Mountainbike-Touren.

Zwei Stunden dauert die Bergwanderung vom Taferlklaussee zum Hochleckenhaus (1574 m) und weiter zum Brunnkogel (1708 m). Das größte Gipfelkreuz der Alpen ist das Brunnkogel-Gipfelkreuz. Den sonnigen Grasberg kann man sowohl per Wanderung als auch per Rad erleben.[8]:

  • Wildpark Hochkreut („Der Steinbockweg“)
Rundweg Neukirchen – Wildpark Hochkreut – Aurachberg – Neukirchen
Vom Ortsplatz Neukirchen führt ein schmaler Weg zur Straße. Links nach 100 m ist eine Holzbrücke, die die Verbindung zum Wanderweg nach Hochkreut ist. Vom Wildpark wandert man dann talwärts durch die Wälder des Aurachberges zurück nach Neukirchen. Die Gehzeit dauert ungefähr 3½ Stunden. [23]
Ein Rundweg, der durch Rast- und Beobachtungsplätze unterbrochen wird, führt bis auf die Kuppe des Berges und von dort zu einer rustikalen Gaststätte im Zentrum des Parks.
Erstmalig in Österreich gibt es im Wildpark Hochkreut einen Vogelstimmen-Lehrpfad: An 13 Stationen kann man mittels Knopfdruck jeweils den Gesang einer einheimischen Vogelart abhören. Kleine Dioramen, die in Baumstämmen untergebracht sind, zeigen den Vogel. Die Stimmwiedergabe ist so naturgetreu, dass die Vögel aus der Umgebung antworten, weil sie einen Rivalen in ihrem Revier vermuten.[24]
  • Das Almgebiet Windlegern
Rundweg Neukirchen – Windlegern – Neukirchen, Dauer ungefähr 2½ Stunden.[25]

Persönlichkeiten

Über Neukirchen gibt es zwei Gedichte, die jedoch für Gertraud Liesenfeld in ihrem Buch "Viechtauer Ware" (Wien 1987) völlig an der Wirklichkeit vorbeigehen, ungewollt zynisch wirken und als Urheber die Honoratioren Rudolf Markschläger und Friedrich Pesendorfer haben.

  • Rudolf Markschläger (* 1890 † 1982) war ab 1909 Lehrer und von 1913 bis 1920 Oberlehrer in Neukirchen. Im Jahr 1920 zog er als erster Vertreter des Salzkammergutes in den Nationalrat ein. Er gründete im Jahr 1927 in Neukirchen den Männergesangverein Aurachtal, dem er bis September 1934 als Chormeister vorstand. Aus dieser Zeit kommt der Text des Neukirchner Liedes, das nach der Melodie des Ebenseer Liedes Kleine Häuserl in der Höh gesungen werden soll.[10]

„Wo durch's Tal die Aurach fliaßt,
dort a recht liab's Dörferl grüaßt,
zwischenan Bergnan liegt's schön drin:
das ist der Ort,wo i her bin.
Hoaßt Neukirchen in Viechtau,
blast der Wind a oft recht rau:
I bleib allweil recht gern da,
in Neukirchen, das is ggschmah.
...““

  • Friedrich Pesendorfer (* 1867 † 1935). Er war Literat und Weltpriester. Im Jahr 1928 veröffentliche er in seinem Buch Mein Salzkammergut auch ein Viechtauerlied.

„...
Neukirchen das Viechtauer-Dörfchen heißt,
Wo die Leute fleißig wie Bienen,
Wie freundlich die Häuschen, mit Blumen meilt
Am Fenster und weißen Gardinen.
Die stattliche Schule, sie macht sogleich
Mein Herz für die Jugend erwärmen,
Die arme Viechtauer ist ja kinderreich,
Die Städte an Kinder verarmen.
...““

  • Josef Ahamer (* 1874, † 1968) Förster in Reindlmühl und Neukirchen, Ehrenbürger der Marktgemeinde Altmünster mit vielen Auszeichnungen und Ehrungen. Als Autodidakt in der Malerei wurde er Mitglied der Vereinigung bildender Künster.

Infrastruktur

Schulen

Bis zum Jahr 1808 wurden alle Kinder in den Schulen von Altmünster mitunterrichtet. In den Sommermonaten war es vielen Kindern aber nicht möglich, den Schulunterricht in Altmünster zu besuchen. Im Privathaus „Moisenbach“ wurde vom Krämerssohn und Holzwarenarbeiter Johann Schatzl aus Vöcklabruck Unterricht abgehalten. Die Schülerzahl stieg rasch an und machte den Bau einer zweiklassigen Volksschule notwendig. Dieses wurde 1815 errichtet. [26]

1920 besuchten 100 Schüler die 3. Klasse, sodass eine Teilung der Klasse notwendig wurde und die Volksschule somit eine fünfte Klasse bekam. Provisorisch war die Schule im Gasthaus „Zur Sägemühle“ untergebracht. 1935/36 besuchten die Volksschule Neukirchen 322 Schüler, die in sechs Klassen unterrichtet wurden – Klassengröße war zwischen 41 und 73 Schülern.

Am 15. September 1929 wurde auf dem Hochkreuth (damalige Schreibweise „Hochgreith“) in Neukirchen der Unterricht im von der gräflichen Familie O'Donell von Tyrkonell errichteten Montessori-Internat mit Volksschulunterricht, Kindergarten und Mittelschulunterricht begonnen. Dies war das erste und einzige Montessori-Internat in ganz Österreich. Bei der Eröffnung zählte das Internat sechs Volksschulkinder und drei Kinder für den Kindergarten. Die Schüler kamen dann aus ganz Europa, im Besonderen aus Wien, Berlin und Holland. Aber wegen der unruhigen politischen Lage in Österreich ab 1933 sowie der von Deutschland verhängten „1000-Mark-Sperre“ kamen keine Kinder mehr aus dem Ausland, das Internat musste geschlossen werden.[3]

Neue Mittelschule Neukirchen

Seit 13. April 2011 trägt die Neue Mittelschule Neukirchen das Zertifikat OÖ Schule innovativ. In der NMS werden Kinder in acht Klassen unterrichtet.[27] In der Volksschule (Jahresschwerpunkt 2012/13 „Dem Lernen auf der Spur“) werden Kinder in sechs Klassen unterrichtet.[28].

Bibliothek

Die Öffentliche Bibliothek der Pfarre Neukirchen und Marktgemeinde Altmünster verfügt über rund 150 DVDs und ca. 2000 Bücher. Bei den Büchern gibt es verschiedene Kinder- und Jugendbücher sowie Biografien, Comics, Geschichte, Lebenshilfe, Romane und Sachbücher. In dieser Bibliothek gibt es für Kinder und Erwachsene gemütliche Sitzplätze zum Schmökern. Sie befindet sich im Raika-Gebäude (Neukirchen 5).[29]

Hausnummern

In Neukirchen waren im Jahre 1832 die Häuser bis zur Nummer 179 („Eberl“) nummeriert. Die Häuser Neukirchen 17 bis 179 gehörten mit 35 Häusern vom Grasberg und 11 Häusern aus Reindlmühl zur Pfarre Neukirchen (208 Häuser mit 1380 „Seelen“; 1880 waren es noch 1550).[30]

Literatur

  • Franz Ahammer: Das alte Münster am Traunsee: Die Ortsgemeinde Altmünster in Oberdonau im Spiegel ihrer Vergangenheit. Gemeinde Altmünster, Gmunden 1939.
  • Johann Lüftinger: Kleindenkmäler in Altmünster, Neukirchen und Reindlmühl: vom Gedenkkreuz im Traunsee zum Gipfelkreuz auf dem Brunnkogel. Gemeinde Altmünster, Dezember 2007
  • Heimatbuch der Marktgemeinde Altmünster am Traunsee, Marktgemeindeamt Altmünster, Dezember 1992
  • Löffel•Docken•Souvenirs ; Auf den Spuren der Viechtauer Hausindustrie; Geschichte zum Heimathaus

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Gemeindedaten Altmünster (DORIS) auf doris.ooe.gv.at
  2. Husen/Leitner: Der Traunsee. Eine Landschaft entsteht. Eigenverlag, Marktgemeinde Altmünster, 1998. (für den gesamten Abschnitt Geologie)
  3. a b c d e f g h i Heimatbuch der Marktgemeinde Altmünster
  4. OÖN, 10. Juli 2012
  5. Traunspiegel, Oktober 2007
  6. Salzkammergut. In: Guide. Abgerufen am 11. November 2012 (englisch).
  7. Neukirchen/Altmünster. Abgerufen am 17. November 2012.
  8. a b c d e Themen Neukichen Altmünster. In: Salzkammergut. Abgerufen am 23. November 2012 (englisch).
  9. a b c Löffel•Docken•Souvenirs ; Auf den Spuren der Viechtauer Hausindustrie; Geschichte zum Heimathaus
  10. a b c d e f g h i j k l m n Johann Lüftinger: Kleindenkmäler in Altmünster, Neukirchen und Reindlmühl: vom Gedenkkreuz im Traunsee zum Gipfelkreuz auf dem Brunnkogel. Gemeinde Altmünster, Dezember 2007
  11. http://www.oberoesterreich.at/aktivitaeten/ganzjaehrig/kultur-staedtereise/kloester-und-stifte-in-oberoesterreich/oesterreich/poi/430001925/katholische-pfarrkirche-neukirchen.html abgerufen am 17. November 2012
  12. a b c Pfarrbrief 2004, Pfarrgemeinderat Neukirchen bei Altmünster, Druck: Pastoralamt der Diözese Linz
  13. http://www.altmuenster.at/gemeindeamt/html/Kirchen1.pdf
  14. Kalvarienbergkapelle Neukirchen. In: Salzkammergut. Abgerufen am 14. November 2012 (englisch).
  15. Pfarrarchiv Altmünster und Neukirchen
  16. Fellner, Georg: Die Vogerlschnitzer. http://www.salzkammergutlife.at (10. November 2012)
  17. Freiwillige Feuerwehr. In: Home Page. Abgerufen am 12. November 2012.
  18. Musikverein Neukirchen. In: Chronik. Abgerufen am 10. November 2012. (für den gesamten Abschnitt „Musikverein")
  19. Schützenverein Neukirchen. In: Chronik. Abgerufen am 12. November 2012. (für den gesamten Abschnitt „Schützenverein")
  20. Salzkammergut Rundschau, 2. 1. 2008
  21. Adventmarkt in der Viechtau. Abgerufen am 12. November 2012.
  22. [http:http://www.oberoesterreich.at/oesterreich-ort/veranstaltung-liste/430000965/altmuenster-am-traunsee.html?offset=40&page=5&view=1 Adventmarkt in der Viechtau Programm.] Abgerufen am 21. November 2012.
  23. Der Steinbockweg. Abgerufen am 14. November 2012.
  24. Wildpark Hochkreut. Abgerufen am 24. November 2012.
  25. Das Almgebiet Windlergen. Abgerufen am 24. November 2012.
  26. Salzkammergut-Zeitung Nr. 25, 21. Juni 1979
  27. http://www.nmsneukirchen.at/
  28. http://schulen.eduhi.at/vsneukirchen.altm/
  29. Öffentliche Bibliothek. In: Home Page. Abgerufen am 15. November 2012.
  30. Pfarrarchiv Altmünster und Neukirchen
Dieser Artikel befindet sich derzeit im Review-Prozess
QSicon in Arbeit.svg Dieser Artikel befindet sich derzeit im Review-Prozess. Sag dort deine Meinung zum Artikel und hilf mit, ihn zu verbessern!