Noé-Nordberg

Noé-Nordberg war ein österreichisches Adelsgeschlecht, welches ursprünglich „Noé Edle von Nordberg“ hieß. Mit dem Fall der Österreichisch-Ungarischen Monarchie und dem Verbot sämtlicher Adelstitel wurde der Name auf Noé-Nordberg gekürzt.

Das Gut der Noé-Nordbergs befindet sich in Meires, im nördlichen Waldviertel Niederösterreichs und besteht aus dem dortigen Wasserschloss, dem Hof in Meires, einem Schüttkasten, dem Hof im nahegelegenen Grünau sowie den dazugehörigen Ländereien. Diese bestehen zu gleichen Teilen aus Feldbesitz, Waldbesitz und der Teichwirtschaft mit der damit verbundenen Karpfenproduktion.

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Geschichte

Nobilitiert wurde die Familie, nachdem Karl Gustav Adolf Noé 14 Jahre lang besondere Erfolge als Mitarbeiter der k.k. Polizei-Oberdirektion in Wien verzeichnet hatte. Seit 1831 trug er den Titel Polizei-Oberkommissär, und 1836 wurde Noé mit dem Prädikat Edler von Nordberg in den Adelsstand erhoben. Im Jahr 1899 wurde in Wien Alsergrund (9. Bezirk) die Nordbergstraße nach ihm benannt.

Nachfahren

Bekannteste Nachfahren des Adelsgeschlechts sind die Schauspieler Maximilian Schell und Maria Schell, deren Mutter Margarethe Noé von Nordberg war, sowie Hermann Noé-Nordberg (*4. Jänner 1907 in Klagenfurt, †10. Juli 1998 in Wien), Professor an der Musikhochschule in Wien und sein Sohn Kurt (*1946, †2010), der über 30 Jahre innovativer Geist des Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring Club war und als Gründer der ÖAMTC-Flugrettung unter dem Dach des Christophorus Flugrettungsverein gilt.[1] Weiters Wilhelm Nordberg, der als Pionier eines globalen Umweltüberwachungssystems gilt.[2][3]

Einzelnachweise

  1. ÖAMTC trauert um Kurt Nordberg auf ÖAMTC vom 22. April 2010 abgerufen am 21. Mai 2010
  2. Nordberg - Der Weg in den Weltraum Ausstellung in Fehring in der Steiermark
  3. Steirischer Wettersatellit-Pionier Willi Nordberg auf ITM Praktiker abgerufen am 21. Mai 2010

Weblinks