Oberösterreichischer Kunstverein

Der Oberösterreichische Kunstverein (gegründet 1851) mit Sitz in Linz ist der zweitälteste Kunstverein Österreichs und die älteste Künstlervereinigung Oberösterreichs.[1]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Verein ist Gründer der Oberösterreichischen Landesgalerie und sieht sich als Plattform der Begegnung zwischen Kunst, Künstlerinnen und Künstler sowie Kunstfreunden aus Wirtschaft, Wissenschaft sowie privatem und öffentlichen Bereich und fördert den interdisziplinären Diskurs zwischen den Künsten und die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Kunsttendenzen. Der Verein gibt eine eigene Schriftenreihe heraus, erstellt Ausstellungskataloge und führt regelmäßig Ausstellungen in der Landesgalerie durch, wobei neben den Mitgliedern in- und ausländische sowie junge Künstler vorgestellt werden. [2]

Mitglieder (Auswahl)

Vereinsvorstand, Präsidenten, Ehrenpräsidenten (Auswahl)

  • Anton Lutz, Präsident von 1934 bis 1938 und 1948 bis 1963, danach bis zu seinem Tod Ehrenpräsident
  • Fritz Fröhlich, Präsident in den 1960er-Jahren
  • Wilhelm Traeger, Präsident ab 1974 bis 1980
  • Manfred Hasenöhrl, Präsident von 1992 bis 2005
  • Reinhard Dyk, Präsident
  • Traude Hauner-Schöpf, Präsidentin
  • Heribert Forstner, Ehrenpräsident
  • Christiane Steinlechner-Marschner, Präsidentin
  • Peter Paszkiewicz, Präsident
  • Dominik Lebschy, Präsident in den 1850er-Jahren
  • Karl Wiser, Vizepräsident
  • Adalbert Stifter, Vizepräsident

Literatur

  • Peter Assmann: Beziehungsfelder: 150 Jahre Oberösterreichischer Kunstverein, Weitra, 2001, 200 Seiten, ISBN 9783852522388

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Beziehungsfelder - 150 Jahre OÖ. Kunstverein, in: OÖ. Landesmuseumsjournal, Jahrgang 11, II/2001
  2. Oberösterreichischer Kunstverein, in: Webpräsenz des Landeskulturzentrums Ursulinenhof
  3. Honoré Daumler in der englischsprachigen Wikipedia