Oskar Weihs

Oskar Weihs (* 19. April 1911 in Wien; † 7. Februar 1978 in Wien) war ein österreichischer Politiker (SPÖ).

Oskar Weihs besuchte ein humanistisches Gymnasiums in Wien-Hietzing. 1932 trat er in die NSDAP ein (Mitglieds-Nr. 1.089.867).[1] Er studierte an der Hochschule für Bodenkultur, wurde 1933 Diplom-Ingenieur und promovierte 1935 mit einer Dissertation Über den Einfluß einiger Desinfektionsmittel auf milchwirtschaftlich schädliche Hefen. Anschließend war er bei der „Wiener Molkerei“ tätig. Ab 1938 war er Abteilungsleiter im Milch- und Fettwirtschaftsverband „Südmark“.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges trat Weihs der SPÖ bei und wurde deren erster Agrarsprecher. Er wurde Leiter der wirtschaftspolitischen und statistischen Abteilung der steirischen Kammer für Arbeiter und Angestellte. Ab 1949 war er Zensor der Nationalbank.

Von 1959 bis 1975 war er Abgeordneter zum Nationalrat. Von 1970 bis 1976 übte er das Amt des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft aus.

Auszeichnungen (Auszug)

Einzelnachweise

  1. Kreiskys braune Minister. In: Der Standard. 19. Dezember 2005. Simon Wiesenthal: Recht, nicht Rache. Erinnerungen. Ullstein, Frankfurt am Main und Berlin, 1991, S. 357.

Weblinks