Oststeiermark (Planungsregion)

Oststeiermark (in engerem Sinne): Bezirke Fürstenfeld/Hartberg und Weiz

Die Oststeiermark ist eine Planungsregion gemäß dem steiermärkischen Landesentwicklungsprogramm 2009[1] und umfasst die politischen Bezirke:

Die drei Bezirke liegen östlich der mittleren Mur gegen die burgenländische Grenze hin im Bereich der historischen Ostmittelsteiermark, aus der sich die Bezeichnung Oststeiermark auch ableitet. Die östlichsten beiden Bezirke werden per 1. Jänner 2013 zum Bezirk Fürstenfeld-Hartberg vereint werden. Statistisch fällt die Planungsregion in die weiter gesehene NUTS-Region Oststeiermark AT225, die auch die Planungsregion Südoststeiermark umfasst.

Landschaftlich umfasst die Region

Nachbarregionen
Obersteiermark Ost Bucklige Welt (Niederösterreich)
Steirischer Zentralraum Nachbargemeinden Südburgenland
Südoststeiermark

Die Region hat 2.294 km² Katasterfläche, davon 1.215 km² Dauersiedlungsraum, und 177.000 Einwohner (Stand 1. Jänner 2011). 53 % der Gesamtfläche sind Dauersiedlungsraum (nach der Südoststeiermark der zweithöchste Wert aller steirischen Regionen), die Bevölkerungsdichte liegt mit 77 EW/km² über dem steirischen Durchschnitt (74, Österreich 100). Die Bevölkerungsdichte im Dauersiedlungsraum beträgt 146 EW/km² (Steiermark 233, Österreich 259).

Regionale Zentren sind die Städte Weiz (8.897 EW 2011), Hartberg (6.600 EW), Fürstenfeld (5.951 EW) und Gleisdorf (5.698 EW), Birkfeld (1.650 EW) ist regionales Nebenzentrum eingestuft. Als teilregionale Versorgungszentren haben Anger, Bad Waltersdorf, Friedberg, Grafendorf bei Hartberg, Ilz, Kaindorf, Markt Hartmannsdorf, Neudau, Passail, Pinggau, Pischelsdorf in der Steiermark, Pöllau, Ratten, Rohrbach an der Lafnitz, Sankt Margarethen an der Raab, Sankt Ruprecht an der Raab, Sinabelkirchen, Stubenberg, Vorau und Wenigzell Bedeutung.

Literatur

  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 16 – Landes- und Gemeindeentwicklung: Regionsprofil Oststeiermark. Wien, aktuelle Fassung: Oktober 2011 (pdf, raumplanung.steiermark.at)

Quellen

  1. Steiermärkisches Landesgesetzblatt Nr. 75/2009