Oswald Roux

Oswald Roux (* 31. Jänner 1880 in Wien; † 18. April 1961 ebenda) war ein österreichischer Tier- und Landschaftsmaler, Radierer und Lithograf.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Roux studierte in den Jahren von 1902 bis 1906 an der Wiener Akademie, seine Lehrer waren Alois Delug und Franz Rumpler. Von 1907 bis 1939 war Roux Mitglied der Wiener Secession, ab 1938 Mitglied der Genossenschaft Bildender Künstler in Wien.

Während des Ersten Weltkriegs wurde Roux als Kriegsmaler in die Kunstgruppe des k.u.k. Kriegspressequartiers aufgenommen. In weiterer Folge arbeitete er am russischen Kriegsschauplatz in der Bukowina und in Galizien, später war er an der Italienfront in Kärnten und Südtirol tätig. Im Frühjahr 1917 rückte Roux freiwillig zur Artillerie (Feldhaubitzregiment Nr. 13) ein, wurde aber noch im gleichen Jahr wieder zum KPQ zurückversetzt. Roux entwarf Plakate für Kriegsbilderausstellungen, zu deren Juror er zählte.[1]

Werke (Auswahl)

Literatur

  • Liselotte Popelka: Vom Hurra zum Leichenfeld. Gemälde aus der Kriegsbildersammlung 1914-1918. Wien, 1981

Einzelnachweise

  1. Liselotte Popelka: Vom Hurra zum Leichenfeld. Gemälde aus der Kriegsbildersammlung 1914-1918. Wien, 1981, S. 38