Otto Nowak

Otto Robert Nowak (* 12. November 1874 in Wien; † 27. März 1945 in Senftenberg bei Krems) war ein österreichischer Historien-, Genre- und Porträtmaler.

Otto Nowak, ca. 1920

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nowak absolvierte die Allgemeine Zeichenschule, war 1891 Gastschüler an Wiener Akademie und ab 1893 ordentlicher Schüler der Allgemeinen Malerschule unter Julius Berger. Er lernte auch an der Meisterschule für Historienmalerei unter Siegmund L’Allemand und Franz Rumpler. Ab 1899 war er als Maler selbständig, erteilte auch Malunterricht.

Otto Nowak Restaurierungsarbeiten Schönbrunn

Er war befreundet mit dem österreichischen Architekten Max Hegele. Hegele hatte in Weidlingau bei Wien ein Haus, in dem Otto Nowak, mit seiner Frau Hedi Nowak-Reimer, viele Sommer verbrachte. Beide waren Mitglieder des Wiener Künstlerhauses.[1]

Herbsstimmung auf Schloss Laudon, nicht weit von Weidlingau, gouache, 32x43 cm

Werk

Neben Zeichnungen, Gouachen und Aquarellen schuf Nowak Porträts und Historienbilder in Öl, Landschaftsgemälde und kleinformatige Genrebilder, in denen er ein biedermeierliches Wien des l9. Jahrhunderts darstellt. Eins seiner bevorzugten Motive war das Leben Franz Schuberts, von dem er Porträts zeichnete und Illustrationen zu seinen Leben in Wien und Umgebung und seine Musik betreffend. Otto Nowaks Werke sind zugänglich im Wien Museum.

Werke (Auswahl)

  • Karlskirche in Wien. 1936, 24 x 17 cm, Gouache auf Papier,
  • Schubertiade. 1918.
  • Gipfelsieg in Südtirol. 1926, 46 x 34 cm, Öl auf Karton
  • Nachdenkende II. 33 x 48 cm, Zeichnung
  • Johann Reimer. s´Vaterl 1904, 25 x 33 cm, Crayon

Literatur

  • Thieme-Becker. Bd. 25, 1931, S. 528.)
  • Heinrich Fuchs, Österreichische Maler des 19. Jahrhunderts, auch den Ergänzungsband.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.wladimir-aichelburg.at/kuenstlerhaus/mitglieder/verzeichnisse/mitglieder-gesamtverzeichnis/