Otto Pendl

Otto Pendl (* 29. Oktober 1951 in Trumau, Niederösterreich) ist ein österreichischer Politiker der sozialdemokratischen Partei (SPÖ).

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Biografie

Otto Pendl erlernte nach Abschluss der Pflichtschule den Beruf Starkstrommonteur und ist seit 1975 Justizwachebeamter in Wien.

Pendl ist seit 1998 Bürgermeister der Marktgemeinde Trumau, Bezirksparteivorsitzender der SPÖ Baden, seit 17. September 1998 Abgeordneter zum Österreichischen Nationalrat und Präsident des ASBÖ Niederösterreich, sowie seit 2009 Vizepräsident des Bundesverbandes des ASBÖ.[1]

Größere Bekanntheit erreichte Pendl im Herbst 2012 als SPÖ-Franktionsführer im Untersuchungsausschuss zur Klärung von Korruptionsvorwürfen, der nach Ansicht der Opposition von SPÖ und ÖVP gewaltsam abgedreht wurde, um weitere imageschädliche Veröffentlichungen zu verhindern. So sei etwa SPÖ-Vorsitzender und Bundeskanzler Werner Faymann auf Bestreben der Regierung nicht in den Ausschuss geladen worden.[2]

Derzeitige Funktionen im Nationalrat

Otto Pendl ist in der laufenden XXIV. Legislaturperiode in folgenden Ausschüssen tätig:

  • Obmann im Ausschuss für innere Angelegenheiten
  • Obmannstellvertreter im Immunitätsausschuss, Unvereinbarkeitsausschuss, Ständiger Unterausschuss des Ausschusses für innere Angelegenheiten
  • Schriftführer im Geschäftsordnungsausschuss
  • Mitglied im Ausschuss für innere Angelegenheiten, Immunitäts-, Geschäftsordnungs-, Justiz- und Verfassungsausschuss, Ständiger Unterausschuss des Ausschusses für innere Angelegenheiten
  • Ersatzmitglied im Volksanwaltschaftsausschuss

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. ASBÖ Niederösterreich abgerufen am 5. Juli 2010
  2. Otto Pendl: Faymanns Leibwächter abgerufen am 7. Oktober 2012
  3. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952

Weblinks