Paul Pachner

Paul Pachner

Paul Pachner (* 1871 in Maribor; † 13. Oktober 1937 in Graz) war ein österreichischer Marineoffizier und Kapitän der SMS Zenta.

Am 16. August 1914, als der Kreuzer SMS Zenta und der Zerstörer SMS Ulan auf Blockade vor Montenegro waren, wurden sie von 14 französischen Schiffen angegriffen. (Andere Quellen sprechen von der doppelten Anzahl, also 28 Schiffen).[1] Die schnellere SMS Ulan konnte zurück nach Cattaro flüchten, doch die SMS Zenta ging im Kampf unter. Die laut Bericht des Fregattenkapitäns Paul Pachner vor dem verlassen des Schiffes anbefohlene Abfeuerung des Torpedos konnte anscheinend nicht mehr durchgeführt werden. Fregattenkapitän Paul Pachner verließ, wie er meinte, das sinkende Schiff als Letzter. Er war bereits im Wasser, als er merkte, dass sich noch einige von der Mannschaft auf dem Achterdeck befanden. Er schwamm zurück und verließ das Schiff ein zweites Mal, nachdem alle anderen bereits von Bord gesprungen waren. Pachner und die Überlebenden gerieten in montenegrinische Gefangenschaft, bis sie 1916 von österreichisch-ungarischen Truppen befreit wurden.

Weblinks

Fußnoten

  1. Grosser Bilderatlas des Weltkrieges, Band 1, S. 360