Paul von Hindenburg

Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg (* 2. Oktober 1847 in Posen; † 2. August 1934 auf Gut Neudeck, Ostpreußen) war ein deutscher Militär und Politiker. Im Ersten Weltkrieg stieg er zum Generalfeldmarschall auf. Die von ihm geführte Oberste Heeresleitung übte von 1916 bis 1918 quasi diktatorisch die faktische Regierungsgewalt aus. 1925 wurde er zum zweiten Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt. Nach seiner Wiederwahl 1932 ernannte er am 30. Januar 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler.

Paul von Hindenburg
Hindenburg und Ludendorff
– oft reproduziertes propagandistisches Gemälde von Hindenburgs „Hofmaler“ Hugo Vogel
Signatur (1931)

Inhaltsverzeichnis

Leben

Familie

Hindenburg im Kreise seiner Familie (1917)

Paul von Hindenburg entstammte väterlicherseits einem alten ostpreußischen Adelsgeschlecht, der Familie von Beneckendorff und von Hindenburg. Er wurde 1847 als Sohn des preußischen Offiziers und Gutsbesitzers Hans Robert Ludwig von Beneckendorff und von Hindenburg (1816–1902) und seiner bürgerlichen Ehefrau Luise Schwickart (1825–1893) geboren. Sein elf Jahre jüngerer Bruder Bernhard von Hindenburg verfasste 1915 die erste Biografie des Feldmarschalls. Zunächst war er mit Irmengard von Rappard (1853–1871) aus Sögeln (Bramsche) verlobt, die aber vor der Hochzeit starb. Am 24. September 1879 heirateten Hindenburg und Gertrud von Sperling (1860–1921). Aus dieser Ehe gingen der Sohn Oskar von Hindenburg sowie die Töchter Irmengard Pauline Louise Gertrud von Hindenburg (1880–1948) und Annemarie Barbara Ilse Ursula Margarete Eleonore von Hindenburg (1891–1978) hervor. Der Sohn Oskar war mit der Gutsbesitzertochter Margarete von Marenholtz (1897–1988) verheiratet, die ältere Tochter mit Hans Joachim von Brockhusen (1869–1928), die jüngere mit Christian von Pentz (1882–1952). Ein Adoptivsohn Hindenburgs war der Schauspieler Wolf von Beneckendorff.

Militärische Laufbahn

Paul von Hindenburg als Kadett in Wahlstatt (1860)

Als Sohn eines preußischen Offiziers beschritt Hindenburg ebenfalls die militärische Laufbahn. Nach jeweils zweijährigem Besuch der Bürgerschule (Grundschule) und des evangelischen Gymnasiums in Posen besuchte er von 1859 bis 1866 die Kadettenanstalt in Wahlstatt (heute Legnickie Pole, Polen) im damaligen Landkreis Liegnitz und ab Ostern 1863 die Hauptkadettenanstalt in Berlin. Im Jahre 1865 wurde er Königin Elisabeth, der Witwe des verstorbenen preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV., als Page zugeteilt. Im April 1866 wurde er als Leutnant in das 3. Garderegiment zu Fuß aufgenommen und nahm an der Schlacht von Königgrätz teil.

Er kämpfte 1870/1871 im Deutsch-Französischen Krieg. Am 18. Januar 1871 repräsentierte er sein Garderegiment bei der Kaiserproklamation im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles. Von 1873 bis 1876 besuchte er die Kriegsakademie in Berlin, die er mit der Qualifikation für den Generalstab verließ. 1877 wurde er in den Großen Generalstab versetzt und im folgenden Jahr zum Hauptmann befördert. 1881 diente er im Generalstab der 1. Division in Königsberg und wurde zum Major befördert. 1888 zählte er zu den Offizieren, die den aufgebahrten Leichnam des verstorbenen Kaisers Wilhelm I. als Totenwache flankierten.

1890 leitete er die II. Abteilung im Kriegsministerium und wurde im Jahr darauf Oberstleutnant. 1893 kommandierte er das Oldenburgische Infanterieregiment Nr. 91 und wurde im Jahr darauf zum Oberst befördert.

1896 wurde er Chef des Generalstabes des VIII. Armee-Korps in Koblenz und im Jahr darauf Generalmajor. 1900 erfolgte seine Beförderung zum Generalleutnant und Ernennung zum Kommandeur der 28. Division in Karlsruhe. 1905 wurde er Kommandierender General des IV. Armee-Korps in Magdeburg. 1911 wurde er unter Verleihung des Schwarzer Adlerordens in den Ruhestand verabschiedet. Er zog in den hannoverschen Stadtteil Oststadt in das von Heinrich Köhler erbaute Haus Am Holzgraben 1.

Hindenburgs Aufstieg während des Ersten Weltkrieges

Hindenburg als Major, um 1890

Am 22. August 1914 wurde Hindenburg Oberbefehlshaber der 8. Armee. Bereits am nächsten Morgen reiste er nach Ostpreußen ab, wo er vier Tage später bei der Schlacht bei Tannenberg zum Generaloberst befördert wurde. Am 2. September 1914 wurde ihm der Orden Pour le Mérite verliehen. Vom 6. bis 14. September nahm er an der Schlacht an den Masurischen Seen teil. Er wurde am 1. November 1914 Oberbefehlshaber Ost und am 27. November 1914 zum Generalfeldmarschall befördert. Am 23. Februar 1915 wurde Hindenburg für den Sieg in der Winterschlacht in Masuren mit dem Eichenlaub zum Pour le Mérite geehrt. Am 29. August 1916 erfolgte seine Ernennung zum Chef des Generalstabes des Feldheeres. Er wurde am 9. Dezember 1916 mit dem Großkreuz des Eisernen Kreuzes geehrt. Am 25. März 1918 bekam Hindenburg die Sonderstufe zum Großkreuz des Eisernen Kreuzes, den sogenannten Hindenburgstern. Am 25. Juni 1919 trat er als Chef des Generalstabes des Heeres zurück. Am 3. Juli 1919 wurde die Mobilmachungsbestimmung aufgehoben.

Der Stab der 8. Armee unter Hindenburg
Hindenburg und Ludendorff im Großen Hauptquartier in Bad Kreuznach (1917)
Die höchste Auszeichnung des Ersten Weltkriegs: Der Stern zum Großkreuz des Eisernen Kreuzes, verliehen am 25. März 1918

Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges bemühte sich Hindenburg zunächst vergeblich um ein Kommando. Erst als die Lage an der Ostfront außer Kontrolle zu geraten drohte, wurde er zum Oberbefehlshaber der 8. Armee mit Generalmajor Erich Ludendorff als Stabschef ernannt. Unter seinem Kommando wurde die nach Ostpreußen eingedrungene russische Narew-Armee in einer Umfassungs- und Vernichtungsschlacht, die vom 26. bis zum 30. August 1914 andauerte, geschlagen. Dieser Sieg war für Hindenburg in zweierlei Hinsicht von entscheidender Bedeutung. Zum einen war er der Beginn der engen Zusammenarbeit mit Ludendorff, dessen strategischem Geschick der Sieg in erster Linie zu verdanken war – Hindenburg selbst traf kaum Entscheidungen und erwähnte wiederholt, dass er während der Schlacht sehr gut geschlafen habe. Zum anderen begründete er Hindenburgs ganz außerordentliches Prestige, das ihn im weiteren Verlauf des Krieges zum mächtigsten Mann in Deutschland machen sollte. An diesem politischen Mythos, der sich um seine Person und den Sieg ranken sollte, arbeitete er selbst aktiv mit. Unmittelbar nach der Schlacht setzte er durch, dass sie nach dem vom Kampfgeschehen am Rande betroffenen Ort Tannenberg genannt werden sollte. Hier hatte ein polnisches Heer im Jahr 1410 das Heer des Deutschen Ordens vernichtend geschlagen, eine Scharte, die der auf die Wirkung in der Öffentlichkeit bedachte Hindenburg durch die Namensgebung auszuwetzen versuchte.[1] Der triumphale Sieg wurde von der Öffentlichkeit in der Folge Hindenburg zugeschrieben und brachte ihm die Ernennung zum Generalfeldmarschall und die Verleihung des Sterns zum Großkreuz des Eisernen Kreuzes. Von großer Bedeutung und Nachwirkung war seine und Ludendorffs Rolle bei der ab 1915 erfolgenden Etablierung des Militärstaates „Land Ober Ost“.[2]

Hindenburgs Rolle im Ersten Weltkrieg beruhte vor allem auf dem Mythos als „Sieger von Tannenberg“, weniger auf seinen tatsächlichen militärischen Leistungen. Im August 1916 übernahm er mit Ludendorff die Oberste Heeresleitung, die schnell an Einfluss auf die Politik des Deutschen Reiches gewann und Wilhelm II. praktisch entmachtete. Hindenburg war dabei (mit)verantwortlich für entscheidende Weichenstellungen im Krieg wie die Eröffnung des uneingeschränkten U-Boot-Krieges, die Ablehnung eines Verständigungsfriedens und die Diktatfrieden von Brest-Litowsk und Bukarest. Die Machtfülle von Hindenburg und Ludendorff war so groß, dass verschiedene Zeitgenossen wie Max Weber, Wilhelm Solf und Friedrich Meinecke von einer regelrechten „Militärdiktatur“ der dritten OHL sprachen.[3] Dieser Begriff wurde von verschiedenen Historikern übernommen.[4] Andere Historiker wie Gregor Schöllgen[5] und Hans-Ulrich Wehler weisen dagegen darauf hin, dass die Machtausübung der OHL nicht im strengen Sinne als Militärdiktatur gewertet werden könne, da sie die politische Führung nie verantwortlich übernommen habe und durchaus auch innenpolitisch an Grenzen gestoßen sei. Gleichwohl betont Wehler, dass „die indirekte, gleichwohl massive ‚faktische Machtausübung‘ der 3. OHL unübersehbar zutage“ getreten sei.[6] Wolfram Pyta charakterisiert Hindenburgs Herrschaft, wie sie seit 1916 ausgeübt wurde als Sonderform der charismatischen Herrschaft.[7]

Nach der militärischen Niederlage 1918 riet Hindenburg Wilhelm II., das Land zu verlassen. Durch die Zusammenarbeit mit der neuen republikanischen Regierung versuchte er, Unruhen innerhalb des Heeres entgegenzuwirken. Mit Abschluss des Versailler Vertrages im Juli 1919 erteilte Reichspräsident Friedrich Ebert Hindenburg auf dessen Wunsch den Abschied. Vor dem Untersuchungsausschuss der Weimarer Nationalversammlung verbreitete er die Dolchstoßlegende, wonach das deutsche Heer „im Felde unbesiegt“ geblieben und von den Novemberrevolutionären durch einen Waffenstillstand „von hinten erdolcht“ worden sei.

1919–1925 Ruhestand in Hannover

Am 25. Juni 1919 trat Hindenburg von seinem Posten als Chef des Generalstabes des Heeres zurück und verließ seinen letzten Dienstort Kolberg. Er wählte Hannover, das ihn im September 1918 zum Ehrenbürger ernannt hatte und ihm in diesem Zusammenhang im Zooviertel die Villa Bristoler Straße 6 (ehem. Seelhorststraße) zum Geschenk gemacht hatte,[8] zu seinem Alterssitz. Das Haus steht unter Denkmalschutz und ist mit einer Gedenktafel versehen. Von dort unternahm er in den folgenden Jahren viele Reisen durch das ganze Reich, besonders durch Ostpreußen, wo er sich als Befreier Ostpreußens einer großen Popularität erfreute. 1921 wurde er Vorsitzender der Deutschenhilfe und Ehrenbursch des Corps Montania Freiberg. Als Adjutant arbeitete in diesen Jahren der Oberstleutnant a. D. Wilhelm von Kügelgen (Enkel des Malers Wilhelm von Kügelgen) für Hindenburg.

Nachdem beim ersten Wahlgang zur Reichspräsidentenwahl am 29. März 1925 kein Kandidat eine absolute Mehrheit erreicht hatte, drängten die Rechtsparteien den parteilosen Hindenburg zur Kandidatur, die der 77-Jährige aber nicht anstrebte. „Lassen Sie mich doch bitte damit in Ruhe“, war seine wiederholte Antwort. Seine Kandidatur wurde von seinen ehemaligen Feinden vor allem in England zum Teil begrüßt. „He is a very sensible old man“, sagte der ehemalige Premierminister David Lloyd George zu seinem späteren Nachfolger Winston Churchill. Der stimmte zu und hoffte, Hindenburg erstrebe eine Stärkung Deutschlands durch eine Wiedereinführung der kaiserlichen Monarchie auf demokratischer Basis.[9]

Hindenburg als Reichspräsident

Reichspräsident Paul von Hindenburg
Reichspräsident Hindenburg bei den Befreiungsfeiern 1930 nach Ende der Rheinlandbesetzung in Koblenz
Stimmzettel der Reichspräsidentenwahl 1932
Porträt Hindenburgs von Max Liebermann (1927)

Am 26. April 1925 wurde Hindenburg im zweiten Wahlgang im Alter von 77 Jahren als Nachfolger Friedrich Eberts zum Reichspräsidenten gewählt und am 12. Mai vereidigt. Damit ist er bis heute das einzige deutsche Staatsoberhaupt, das je vom Volk direkt gewählt wurde.

Im Urteil über Hindenburgs Amtsführung bis zum Beginn der Weltwirtschaftskrise ist die Forschung gespalten. Hagen Schulze etwa betont seine Treue zur Weimarer Reichsverfassung, der er als Monarchist zwar distanziert gegenüberstand, die er aber bis 1930 hoch gehalten habe „wie die preußische Felddienstordnung“; er habe sich durch seinen Amtseid strikt an sie gebunden gefühlt und daher auch bis 1930 ihren Notstandsartikel 48 nie angewandt.[10] Schulzes Berliner Kollege Henning Köhler bestätigt zwar, dass Hindenburg sich bis 1930 verfassungskonform verhielt, macht aber darauf aufmerksam, dass der durchaus machtbewusste Präsident Ansätze, seine Amtsbefugnisse durch ein Ausführungsgesetz zum Artikel 48 einzuschränken, hintertrieb. Auch habe er deutlichen Einfluss auf die Zusammensetzung der Kabinette genommen und dabei „deutlich konservative Politiker bevorzugt“.[11]

Beginn der Präsidialkabinette

Wegen seiner Unterschrift unter den Young-Plan, der von den rechtsradikalen Parteien als Verpflichtung zu jahrzehntelanger Versklavung des Volkes hingestellt wurde, rückten seine ehemaligen politischen Freunde immer mehr von ihm ab. Hindenburg beschloss, die derzeit regierende Große Koalition unter Kanzler Hermann Müller (SPD) durch eine antimarxistische und antiparlamentarische Regierung zu ersetzen. Die Gelegenheit hierzu ergab sich, nachdem die Große Koalition an der Frage des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung zerbrochen war. Am 29. März 1930 berief er Heinrich Brüning (Zentrum) zum Reichskanzler eines Minderheitskabinetts, ohne das Parlament zu konsultieren. Damit begann die Zeit der Präsidialkabinette, in denen der jeweilige Kanzler hauptsächlich vom Vertrauen des Präsidenten abhängig sein sollte. Ganz gelang die geplante Ausschaltung des Parlaments indes nicht, da der Reichstag die von der Regierung gemäß Artikel 48 der Reichsverfassung erlassenen Notverordnungen jederzeit aufheben konnte. Als er das im Juni 1930 tat, löste Hindenburg ihn kurzerhand auf – eine folgenschwere Entscheidung, denn dieser Reichstag war der letzte, in dem die demokratischen Parteien die Mehrheit hatten. Durch die beginnende Weltwirtschaftskrise radikalisiert, gaben die Bürgerinnen und Bürger zunehmend den republikfeindlichen Parteien KPD, DNVP und vor allem der NSDAP ihre Stimme. Damit war die politische Notlage, die nach dem Sinn der Verfassung durch die Anwendung der Artikel 48 und 25 doch eigentlich behoben werden sollte, durch die Politik Hindenburgs erst herbeigeführt worden.

Um weitere Parlamentsauflösungen zu verhindern, beschloss daraufhin die SPD, künftig die Regierung Brüning zu tolerieren, das heißt gegen weitere Anträge der extremistischen Parteien auf Aufhebung der Notverordnungen zu stimmen. Damit war auch der zweite Teil von Hindenburgs Plan gescheitert: Die Regierung blieb weiter abhängig vom Parlament und von den verhassten Sozialdemokraten. Bei der Reichspräsidentenwahl 1932 wurde Hindenburg für weitere sieben Jahre in seinem Amt bestätigt. Dies ist dem Umstand zu verdanken, dass sich alle demokratischen Parteien, einschließlich der Sozialdemokraten und des Zentrums, hinter den überzeugten Monarchisten stellten, um so Hitler als Reichspräsidenten zu verhindern.

Der Osthilfeskandal

Hindenburg sollte 1927 zu seinem 80. Geburtstag den alten Familienbesitz Gut Neudeck von einem Freundeskreis um Elard von Oldenburg-Januschau geschenkt bekommen, nachdem Hindenburgs Familie es aus finanziellen Gründen nicht mehr hatte halten können. Die gesammelten Mittel reichten jedoch bei weitem nicht aus und wurden durch Sammlungen in Vereinen, vor allem aber durch Spenden der Wirtschaft so aufgestockt, dass schließlich der Betrag von 1 Million Reichsmark erreicht wurde.[12] Um Erbschaftssteuern zu sparen, wurde es gleich auf seinen Sohn Oskar überschrieben. Dieses im Prinzip legale, aber für einen Mann in seiner Position anrüchige Verhalten schädigte sein Ansehen. Außerdem gab es Korruptionsvorwürfe gegen Hindenburg im Zusammenhang mit dem zwei Jahre darauf verabschiedeten „Ostpreußengesetz“, das den Kreis der Schenker und anderer Junker wirtschaftlich begünstigte. Diese Vorgänge und die anschließenden Auseinandersetzungen und Untersuchungen gingen als Osthilfeskandal in die Geschichte ein. Historiker vermuten, dass diese Verwicklungen Hindenburgs Entscheidung für Hitler beeinflusst haben könnten.

Von Papen zu Schleicher

Hindenburg und Hitler (Mai 1933)

Nach der Wahl geriet Hindenburg noch stärker als zuvor unter den Einfluss der Kamarilla, eines Kreises von Freunden und Weggefährten der politischen Rechten. Zu dieser gehörte unter anderen Oskar, der „in der Verfassung nicht vorgesehene Sohn des Reichspräsidenten“ (so ein viel zitiertes Bonmot Kurt Tucholskys), ferner sein Nachbar auf Neudeck Elard von Oldenburg-Januschau sowie Generalleutnant Kurt von Schleicher und schließlich auch Franz von Papen. Diese überredeten Hindenburg, Brüning zu entlassen und stattdessen von Papen zum Reichskanzler zu ernennen, der mehr nach Rechts regieren sollte. (Hindenburgs Biographen, insbesondere Wolfram Pyta und sein früherer Biograph Dorpalen heben allerdings hervor, dass Hindenburg diese Entscheidungen in eigener Verantwortung getroffen habe. Beide Biographien und auch Memoiren von Beteiligten – etwa Staatssekretär Meißner – relativieren den Einfluss der Berater und heben Hindenburgs Eigenverantwortung bei diesen Entscheidungen hervor). Als dies nicht zum Erfolg führte, erwog der Kreis kurzfristig einen Staatsstreich, um ein autoritäres Regime zu errichten, doch weigerte sich Schleicher, dafür die Reichswehr zur Verfügung zu stellen.

Letztlich stand der Reichspräsident nur noch vor der Alternative: Entweder würde er erneut eine Präsidialregierung ohne Rückhalt im Volk einsetzen, was möglicherweise zu einem Bürgerkrieg führen würde, den die Reichswehr – wie entsprechende von Reichswehrminister Schleicher in Auftrag gegebene Planspiele in seinem Ministerium Anfang Dezember 1932 zeigten – nicht gewinnen könne – oder er bildete eine Mehrheitsregierung im Reichstag bzw. eine Regierung, die zwar formal eine Minderheitsregierung war, aber begründete Aussicht haben würde, eine Mehrheit im Reichstag zu erlangen. Dieses war seit den Wahlen im Juli und im November 1932 ohne eine Beteiligung der Nationalsozialisten aber nicht mehr möglich. Am 6. November sprach sich ein „Deutscher Ausschuss“ unter der Überschrift „Mit Hindenburg für Volk und Reich!“ für die Regierung Papen, für die DNVP und gegen die NSDAP aus. Diesen Aufruf hatten insgesamt 339 Persönlichkeiten unterschrieben, darunter mehrere Dutzend Großindustrielle wie Ernst von Borsig, der Vorsitzende des Bergbauvereins Ernst Brandi, Fritz Springorum und Albert Vögler.[13] Am 19. November 1932 erhielt Hindenburg eine gegenläufige Eingabe von zwanzig Industriellen, mittelständischen Unternehmern, Bankiers und Agrariern mit der Aufforderung, Adolf Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. Hindenburg berief am 2. Dezember 1932 jedoch Kurt von Schleicher zum Reichskanzler. Der versuchte noch, Teile der NSDAP um Gregor Strasser von Hitler weg in eine Querfront zu bringen, doch dies misslang. Als Schleicher dann seinerseits vorschlug, den Reichstag aufzulösen und unter Bruch der Reichsverfassung bis auf weiteres keinen neuen wählen zu lassen, entzog ihm Hindenburg seine Unterstützung.

Ernennung Hitlers und politisches Ende

Hindenburg und Hitler beim Volkstrauertag 1933 im Berliner Reichsehrenmal (Neue Wache)

Am 30. Januar 1933 berief Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler (Machtergreifung). Außer Hitler gehörten mit Innenminister Wilhelm Frick und Hermann Göring als Minister ohne Geschäftsbereich nur zwei Nationalsozialisten dem neuen Kabinett Hitler an. Trotz seiner anfänglich persönlichen Abneigung gegen Hitler, den er abschätzig den „böhmischen Gefreiten“ nannte, geriet Hindenburg immer stärker in dessen Einflussbereich. Am 1. Februar 1933 löste er den Reichstag auf. Die Verordnung zur Auflösung des Reichstages ist unterschrieben von Hindenburg, Hitler und Frick. Im Laufe des Februars wurde eine ganze Reihe von Maßnahmen wie die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes“ und (unmittelbar nach dem Reichstagsbrand vom 27. Februar 1933) die „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“ erlassen, mit denen die Grundrechte bis auf Weiteres (faktisch bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges) außer Kraft gesetzt wurden. In der Folge kam es zu Massenverhaftungen von Anhängern der KPD und der SPD. Bei der von Propagandaminister Joseph Goebbels am 21. März 1933 (dem so genannten Tag von Potsdam) inszenierten Eröffnung des neu gewählten Reichstags in der Garnisonkirche wurde durch eine symbolische Verneigung Hitlers vor dem greisen Reichspräsidenten eine symbolträchtige Kontinuität zwischen der Kaiserzeit und dem Dritten Reich hergestellt und Hindenburgs hohes Ansehen für das neue Regime instrumentalisiert und vereinnahmt.

Das am 23. März 1933 von der erforderlichen Zweidrittelmehrheit des Reichstags verabschiedete Ermächtigungsgesetz hob das in der Weimarer Verfassung festgelegte alleinige Gesetzgebungsrecht des Reichstags auf. Nun konnte die Regierung selbst Gesetze erlassen und war nicht mehr wie bisher auf das Notverordnungsrecht des Reichspräsidenten angewiesen, wobei auf Forderung der bürgerlichen Parteien, allen voran des Zentrums, als Bedingung für ihre Zustimmung, das Ermächtigungsgesetz das Notverordnungsrecht des Reichspräsidenten unangetastet ließ.

Von der Reichsregierung und der Preußischen Regierung erhielt er 1933 Dotationen von insgesamt 1 Million Reichsmark.

Im Juli 1934 verschlechterte sich der Gesundheitszustand Hindenburgs. Bis dahin hatte er seine Dienstpflichten als Reichspräsident wahrgenommen. Und auch noch in der Endphase seines Blasenleidens „blieb Hindenburg im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Erst zwanzig Stunden vor dem Ableben fiel er in Bewußtseinstrübungen, erkannte aber Hitler, als dieser den Sterbenden am Nachmittag des 1. August aufsuchte.“[14]

Tod

Beisetzung Hindenburgs im Tannenberg-Denkmal, Rede von Adolf Hitler
Die sterblichen Überreste Hindenburgs werden in den Gruftturm des Tannenberg-Denkmals überführt.

Am Morgen des 2. August 1934 um 9 Uhr starb Hindenburg auf Gut Neudeck. Dort sollte er eigentlich begraben werden, jedoch organisierte Hitler eine Beisetzung im Denkmal der Schlacht bei Tannenberg. Das politische Testament Hindenburgs, von seinem Sohn Oskar an Hitler zur Veröffentlichung übergeben, wurde von diesem beiseitegelegt. Nach dem Tod des Reichspräsidenten war für Hitler endgültig das letzte Hindernis für die nationalsozialistische Diktatur aus dem Weg geräumt.

Das Kabinett Hitler setzte schon am 1. August, also dem Tag vor Hindenburgs Tod, eine Volksabstimmung über die Zusammenlegung des Amtes des Reichskanzlers und des Reichspräsidenten in der Person des „Führers“ Hitler für den 19. August 1934 an. Wenige Wochen zuvor hatte Hitler anlässlich des so genannten Röhm-Putsches seine letzten potenziellen Konkurrenten ermorden lassen – darunter seinen Vorgänger im Amt des Reichskanzlers General von Schleicher sowie seinen Duz-Freund Ernst Röhm – und durch Gleichschaltung der SA die Reichswehr für sich gewonnen. Am Tag vor der Abstimmung warb sein Sohn Oskar von Hindenburg in einer Rundfunkrede für Hitler als den einzig legitimen Nachfolger seines Vaters.

Beim Anrücken der Roten Armee im Januar 1945 brachte die Wehrmacht Hindenburgs Sarg und den seiner Frau aus dem Tannenberg-Denkmal auf den Leichten Kreuzer Emden, um die Leichname von Königsberg nach Pillau und von dort mit dem Passagierschiff Pretoria nach Stettin abzutransportieren, wo sie anschließend zusammen mit den Särgen der preußischen Könige Friedrich II. und Friedrich Wilhelm I. in einem thüringischen Salzbergwerk eingelagert wurden. Nach der Eroberung Thüringens durch die US-Armee brachte diese die Särge nach Marburg, wo Hindenburg mit seiner Frau in der Nordturmkapelle der Elisabethkirche endgültig beigesetzt wurde.

Ehrungen

Abbild Hindenburgs auf einer 5-Reichsmark-Münze
Münster 2012: Straßenschild „Schlossplatz“ mit zusätzlicher Angabe „Hindenburgplatz“
Serienmarke der Deutschen Reichspost mit Hindenburg-Medaillon (1933)
Schützenscheibe mit Hindenburg

Hindenburg war Ehrenbürger von 3.824 deutschen Städten und Gemeinden.[15] Auch zahlreiche Straßen, Plätze, Brücken und öffentliche Einrichtungen wie Schulen (siehe Hindenburgschule) oder Kasernen (siehe Hindenburg-Kaserne) wurden nach ihm benannt, ebenso wie der 1927 durch ihn eingeweihte Hindenburgdamm nach Sylt. Von 1928 bis 1936 gab die Deutsche Reichspost mehrere Sondermarken sowie Freimarkenserien mit dem Porträt Hindenburgs heraus, im September 1934 eine Serie aus sechs Werten mit schwarzem Trauerrand.

Nach einer Umbenennungswelle in den Jahren 1945/1946 diskutieren seit den 1970er Jahren einzelne Städte und Gemeinden über den nachträglichen Widerruf der Ehrenbürgerschaft. Dies veranschaulicht die zwiespältige Bewertung Hindenburgs: einerseits die charismatische Heldengestalt des Ersten Weltkriegs und der vom Volk gewählte Reichspräsident der Weimarer Republik, andererseits einer der Initiatoren der Dolchstoßlegende sowie derjenige, der durch die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler an der Beseitigung der Republik mitwirkte. Im April 2009 legte die nach Hindenburg benannte Schule, das Hindenburg-Gymnasium Trier, seinen Namen ab. Die Hindenburgschule in Bad Säckingen ist die letzte nach Hindenburg benannte Schule. Die Umbenennung scheiterte bis heute trotz mehreren Initiativen.[16] [17]

Im März 2012 beschloss der Rat der Stadt Münster die Umbenennung des Hindenburgplatzes in Schlossplatz. Entsprechende Initiativen waren zuvor in den Nachkriegsjahrzehnten immer wieder gescheitert, zuletzt 1998. Ein Bürgerbegehren gegen den Ratsentscheid war letztlich nicht erfolgreich, bei einem Bürgerentscheid im September 2012 lehnten es fast 60 Prozent der Münsteraner Wähler ab, den Platz erneut in seinen alten Namen Hindenburgplatz umzubenennen.[18]

Hinzu kamen eine Reihe von Ehrendoktorwürden. Er war Ehrendoktor aller vier Fakultäten der Universität Königsberg, der Rechts- und Staatswissenschaften der Universität Breslau, der juristischen und philosophischen Fakultät der Universität Bonn sowie der juristischen Fakultät der Universität Graz. Gleichzeitig war Hindenburg Dr.-Ing. E.h. aller Technischen Hochschulen der Weimarer Republik und der Freien Stadt Danzig sowie Dr. med. vet. h.c. der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Zudem war er Ehrenbürger der Universitäten Göttingen, Königsberg, Köln und Jena sowie der Technischen Hochschule Stuttgart und der Forstwirtschaftlichen Hochschule Eberswalde. Hindenburg war Ritter folgender hoher Orden (Auswahl):

Er war Ehrenkommandeur des Johanniterordens und Dechant des Hochstifts Brandenburg.

In der Hindenburg-Gedächtniskirche Stetten ordnete das französische Militärgouvernement 1948 die Verdeckung der Hindenburg-Plastik an. 1980 wurde die Plastik wieder freigelegt.

Namenspatenschaften

Auch Schiffe und Luftschiffe wurden nach Paul von Hindenburg benannt. Bereits im Ersten Weltkrieg, also zu Lebzeiten des Namensgebers, trug ein Schlachtkreuzer der Derfflinger-Klasse, die SMS Hindenburg, seinen Namen. Bekannter wurde das Luftschiff Hindenburg, mit dem die deutsche Passagierluftschifffahrt ihren Höhepunkt und mit der Katastrophe von Lakehurst, bei welcher die Hindenburg verbrannte, 1937 auch ihr Ende erreichte. Die Kriegsmarine plante angeblich, einem der projektierten Schlachtschiffe der H-Klasse den Namen Hindenburg zu geben.

Die Stadt Hindenburg/O.S. (vormals und auch heute wieder Zabrze) wurde in Anerkennung an seine Verdienste am 21. Februar 1915 nach ihm benannt. 1933 taufte Ramsau bei Berchtesgaden die bis dahin als „Große Linde“ bekannte überdimensionale Linde in Hindenburglinde um.

Mehrere Hindenburgbrücken, Hindenburgparks und Hindenburgplätze wurden nach ihm benannt.

Der 1927 eingeweihte Damm, welcher die Insel Sylt an das festländische Eisenbahnnetz anbindet, heißt Hindenburgdamm.

Schriften

  • Aus meinem Leben. Online-Text, Project Gutenberg. Hirzel, Leipzig 1920.
  • Briefe, Reden, Berichte. Herausgegeben und eingeleitet von Fritz Endres. Langewiesche-Brandt, Ebenhausen 1934.
  • Geleitworte schrieb Hindenburg zu Heinrich Beenken (Hrsg.): Was wir verloren haben. Entrissenes doch nie vergessenes deutsches Land. Zillessen, Berlin 1920 und zu Gerhard Schultze-Pfaelzer: Von Spa nach Weimar. Die Geschichte der deutschen Zeitenwende. Grethlein & Co, Zürich 1929.
  • Hindenburgs Testament, Verlag von Hoursch&Bechstedt, Köln o.J. - in digitalisierter Form hier...

Literatur

  • Bernhard von Hindenburg: Paul von Hindenburg. Ein Lebensbild. Berlin 1915. Spätere Auflagen unter dem Titel Feldmarschall von Hindenburg.
  • Andreas Dorpalen: Hindenburg in der Geschichte der Weimarer Republik. Leber, Frankfurt am Main 1966.
  • Walther Hubatsch: Hindenburg und der Staat. Aus den Papieren des Generalfeldmarschalls und Reichspräsidenten von 1878 bis 1934. Muster-Schmidt, Göttingen 1966.
  • John Wheeler-Bennett: Der hölzerne Titan. Paul von Hindenburg. Wunderlich, Tübingen 1969.
  • Wolfgang Ruge: Hindenburg. Porträt eines Militaristen. Berlin (Ost) 1974.
  • Werner Maser: Hindenburg. Eine politische Biographie. Moewig, Rastatt 1989, ISBN 3-8118-1118-5.
  •  Horst Mühleisen: Das Testament Hindenburgs vom 11. Mai 1934. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Band 44, Nr. 3, Juli 1996, ISSN 0042-5702, S. 355–371 (online, PDF; 7 MB).
  • Walter Rauscher: Hindenburg. Feldmarschall und Reichspräsident. Ueberreuter, Wien 1997, ISBN 3-8000-3657-6.
  • Harald Zaun: Paul von Hindenburg und die deutsche Außenpolitik 1925–1934. Böhlau (zugleich Dissertation, Köln 1998) Köln/Weimar/Wien 1999, ISBN 3-412-11198-8.
  • Albert Grzesinski: Im Kampf um die deutsche Republik. Erinnerungen eines Sozialdemokraten. Herausgegeben von Eberhard Kolb. Oldenbourg, München 2001. 2. Auflage 2009, ISBN 978-3-486-59074-6.(Schriftenreihe der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte. Band 9.)
  • Jesko von Hoegen: Der Held von Tannenberg. Genese und Funktion des Hindenburg-Mythos (1914–1934.) Böhlau, Köln 2007, ISBN 978-3-412-17006-6.
  • Wolfram Pyta: Hindenburg. Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler. Siedler, München, 2007, ISBN 978-3-88680-865-6.
  • Anna von der Goltz: Hindenburg. Power, Myth, and the Rise of the Nazis. Oxford University Press, Oxford 2009, ISBN 978-0-19-957032-4 (Oxford Historical Monographs).[19]

Weblinks

 Commons: Paul von Hindenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Henning Köhler: Deutschland auf dem Weg zu sich selbst. Eine Jahrhundertgeschichte. Hohenheim, Stuttgart, Leipzig 2002, S. 90ff.
  2. Vejas Gabriel Liulevicius: Kriegsland im Osten. Eroberung, Kolonisierung und Militärherrschaft im Ersten Weltkrieg. Hamburger Edition, Hamburg 2002, ISBN 3-930908-81-6, S. 33ff.
  3. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bd. 4: Vom Beginn des ersten Weltkrieges bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914-1949. C.H. Beck Verlag, München 2003, S. 112 f.
  4. siehe zum Beispiel Walter Görlitz: Der deutsche Generalstab. Verlag der Frankfurter Hefte, Frankfurt am Main 1950, S. 255; Hajo Holborn: Deutsche Geschichte in der Neuzeit, Bd. III: Das Zeitalter des Imperialismus. Oldenbourg, München 1971, S. 258; Hans-Ulrich Wehler: Das Deutsche Kaiserreich 1871–1918. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1973. S. 213; Martin Kitchen, The silent dictatorship. The politics of the German high command under Hindenburg and Ludendorff 1916–1918. Taylor & Francis, London 1976 Hagen Schulze: Weimar. Deutschland 1917–1933. Siedler Verlag, Berlin 1994, S. 146; Hans Mommsen, Aufstieg und Untergang der Republik von Weimar 1918–1933, Taschenbuchausgabe, Ullstein, Berlin 1998, S. 14.
  5. Gregor Schöllgen: Das Zeitalter des Imperialismus. Oldenbourg, München 1991, S. 159.
  6. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bd. 4: Vom Beginn des ersten Weltkrieges bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914-1949. C.H. Beck Verlag, München 2003, S. 113.
  7. Wolfram Pyta: Hindenburg. Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler. Siedler, Berlin 2007, S. 285–293.
  8. Gerd R. Ueberschär, Winfried Vogel: Dienen und Verdienen. Fischer, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-596-14966-5, S. 57.
  9. Winston Churchill. The Gathering Storm The Riverside Press, Cambridge, Mass. 1948, S.11, S.26.
  10. Hagen Schulze, Weimar. Deutschland 1917–1933 (= Die Deutschen und ihre Nation. Band 4.) Siedler, Berlin 1994, S. 298.
  11. Henning Köhler: Deutschland auf dem Weg zu sich selbst. Eine Jahrhundertgeschichte. Hohenheim, Stuttgart, Leipzig 2002, S. 109
  12. Gerd R. Ueberschär, Winfried Vogel: Dienen und Verdienen. Hitlers Geschenke an seine Eliten. Frankfurt 1999, ISBN 3-10-086002-0.
  13. Henry A. Turner, Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers, Siedler Verlag Berlin 1985, S. 357
  14. Wolfram Pyta: Hindenburg - Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler, S. 855
  15. Werner Maser: Hindenburg. Eine politische Biographie Moewig, Rastatt, 2. Aufl. 1990, S. 376
  16. Badische Zeitung: http://www.badische-zeitung.de/bad-saeckingen/die-hindenburgschule-will-sich-neu-ausrichten--38027645.html
  17. Südkurier: http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/bad-saeckingen/Hindenburgschule-Erneute-Forderung-eines-neuen-Namens;art372588,4255141
  18. Volksabstimmung in Münster, Spiegel Online, 16.September 2012
  19. Vgl. Wolfgang Kruse: Rezension zu: von der Goltz, Anna: Hindenburg. Power, Myth, and the Rise of the Nazis. Oxford 2009. In: H-Soz-u-Kult, 16. März 2010.