Paul von Leszczynski

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Oberstleutnant von Leszczynski

Paul Stanislaus Eduard von Leszczynski (* 29. November 1830 in Stettin; † 12. Februar 1918) war ein preußischer Offizier, zuletzt General der Infanterie.

Leben

Paul entstammte dem Adelsgeschlecht derer von Leszczyński.

Leszczynski trat im April 1848 in das Infanterieregiment Nr. 20 ein und machte mit diesem sofort den Feldzug gegen Dänemark mit. 1849 nahm er am Feldzug gegen die Aufständischen in Baden teil.

Im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 war er Teilnehmer an der Erstürmung der Düppeler Schanzen und an der Einnahme von Alsen. Im gleichen Jahr wurde er in den Generalstab versetzt. Im Deutschen Krieg 1866 war er an der Schlacht bei Königgrätz beteiligt und wurde anschließend zum Major ernannt.

1867 trat Leszczynski als Chef des Generalstabs in badische Dienste. Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 war er zeitweise Chef des Belagerungskorps von Straßburg, später Chef des Generalstabs des XIV. Armee-Korps und beteiligte sich an den Schlachten und Belagerungen von Wörth, Straßburg, Epinal, Villersexel und Belfort.

Nach dem Friedensschluss 1871 wurde Leszczynski wieder in preußische Dienste aufgenommen und 1877 zum Generalmajor und 1878 zum Kommandeur der 4. Garde-Infanterie-Brigade ernannt. 1880 arbeitete er als Mitglied der Studienkommission der Kriegsakademie, im Jahr darauf wurde er zum Inspekteur der Jäger und Schützen ernannt. Nachdem er 1883 zum Generalleutnant und Kommandeur der 15. Division in Köln ernannt worden war, nahm er 1884 an Manövern in Russland teil. Anschließend wurde er zur 11. Division versetzt.

1888 wurde Leszczynski nach seiner Beförderung zum General der Infanterie Kommandierender General des IX. Armee-Korps und 1891 Chef des Infanterie-Regiments „Markgraf Karl“ (7. Brandenburgisches) Nr. 60. Im gleichen Jahr wurde er zur Disposition.

1905 wurde Paul von Leszczynski aus allerhöchstem Vertrauen ins Preußische Herrenhaus auf Lebenszeit berufen.