Peter Egger (Ökonom)

Peter Egger (* 23. September 1969 in Steyr) ist ein österreichischer Wirtschaftswissenschaftler. Er ist Professor für Applied Economics an der ETH Zürich.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Peter Egger studierte Philosophie und Volkswirtschaftslehre in Linz.[1] 2001 folgte ebenfalls in Linz die Promotion im Fach Volkswirtschaftslehre und die Habilitation an der Universität Innsbruck. Stationen seiner Tätigkeit waren:

  • 1996-1997 Forschungstätigkeit am Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW.
  • 1997-2001 Forschungstätigkeit am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO.
  • 1997-2001 Dozent für Makroökonomie und Mikroökonomie an der Universität Linz.
  • 2001-2002 Assistenzprofessor an der Universität Innsbruck.
  • 2002-2004 Ausserordentlicher Professor an der Universität Innsbruc.
  • 2003-2004 Gastforscher am Kellogg Institute, University of Notre Dame, Indiana, USA.
  • 2004-2009 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland.
  • 2004-2008 Leiter des Bereichs Umwelt und Verkehr am ifo-Institut für Wirtschaftsforschung, München.
  • 2008-2009 Leiter des Bereichs Außenhandel und ausländische Direktinvestitionen am ifo-Institut für Wirtschaftsforschung, München.

Peter H. Egger ist seit 2009 Professor für angewandte Wirtschaftsforschung bei der Konjunkturforschungsstelle (KOF) im Departement Management, Technologie und Ökonomie. Im selben Jahr übernahm er die Leitung des KOF-Forschungsbereichs Strukturwandel und Innovation.

Werk

Peter H. Eggers Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen angewandte und theoretische Panelökonometrie, angewandte und theoretische internationale und regionale Wirtschaftsforschung, industrielle Organisation und multinationale Konzerne.

Egger erhielt im Jahr 2001 den Young Economist Award der Nationalökonomischen Gesellschaft.[2]

Er hat in bedeutenden Fachzeitschriften publiziert, darunter im European Journal of Political Economy, im European Economic Review und in Regional Science and Urban Economics.[3]

Beim Handelsblatt Ökonomen-Ranking 2008, das die Forschungsleistung von Ökonomen in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz gemessen an der Qualität der Publikationen seit 2004 analysiert, erreichte er Platz 3.[4]

Egger erhielt den Gossen-Preis 2011.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.wifo.ac.at/wwa/servlet/wwa.upload.DownloadServlet/documentpool/WIFO_CV_PETER_EGGER_EN.PDF
  2. http://www.cesifo-group.de/egger-p
  3. http://www.cesifo-group.de/egger-p
  4. http://www.handelsblatt.com/_t=dgtool,id=6,obj=1;singleclip