Peter Harlander

Peter Harlander (* 24. März 1974 in Salzburg) ist ein österreichischer Rechtsanwalt, eingetragener Mediator, IT-Sachverständiger und Verbandsfunktionär in Salzburg. Er ist Mitglied der (ÖVP).

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung

Peter Harlander absolvierte seine Ausbildung in seiner Heimatstadt Salzburg. Er besuchte die Volksschule Nonntal und das Neusprachliche Gymnasium, das Harlander 1992 mit der Matura abschloss. Danach begann ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Salzburg, wo er 1998 zum Mag. iur. spondierte. Von 2003 bis 2004 absolvierte Harlander am Wirtschaftsförderungsinstitut Salzburg die Ausbildung zum in die Liste des Justizministeriums eingetragenen Mediator[1].

Parallel zu seiner juristischen Ausbildung befasste sich Harlander mit der Rechtsinformatik.

Rechtsanwalt, eingetragener Mediator

Seine berufliche Karriere als Jurist startete Harlander 1999 als Rechtspraktikant am Bezirks- und Landesgericht Salzburg, wo das neunmonatige Gerichtspraktikum absolvierte. Danach war er bis zur Absolvierung der Rechtsanwaltsprüfung und Eintragung in die Liste der Rechtsanwälte im Jahr 2008 in der Salzburger Rechtsanwaltskanzlei seines Vaters Dr. Herbert Harlander als Rechtsanwaltsanwärter tätig. Seit 2005 ist Peter Harlander als eingetragener Mediator, seit 2008 als selbständiger Rechtsanwalt und Kanzleipartner von Dr. Herbert Harlander tätig.

Der Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegt im Bereich des IT- und Internetrechts, in welchem er regelmäßig Publikationen verfasst und Vorträge hält. Harlander ist ständiger Lehrbeauftragter für Internetrecht am Wirtschaftsförderungsinstitut und am Berufsförderungsinstitut.

IT-Sachverständiger

Von 2000 bis 2006 betrieb Harlander das Salzburger Rechtsinformatik-Unternehmen / Werbeagentur harlander ITM. 2005 erzielten Projekte von harlander ITM den dritten Platz beim Constantinus Award und den ersten Platz beim Wirtschaftspreis WIR – Wirtschaft in der Region. 2006 wurde harlander ITM an die Firma neteco verkauft. Seither ist Harlander schwerpunktmäßig als IT-Sachverständiger[2] tätig[3][4].

2007 gründete Harlander gemeinsam mit Martin Sternsberger die erste österreichische ausschließlich auf Marketing in virtuellen Welten spezialisierte Agentur Second Promotion. Harlander baute mit seinem Avatar Ice Stawberry Salzburg und Wien, welches im Sommer 2007 für ca. 3 Monate zu den 20 weltweit besuchten Plätzen gehörte[5], in Second Life[6][7].

Politische Laufbahn

Harlander ist Mitglied der ÖVP und des Wirtschaftsbundes, sowie Vorsitzender des Jungen Wirtschaftsbundes Salzburg[8].

Seit 2003 vertritt er als Funktionär der Wirtschaftskammer Salzburg die Interessen der Unternehmer des Bundeslandes Salzburg. Harlander war Stv. Fachgruppenobmann der Fachgruppe UBIT (Unternehmensberatung und IT), Sprecher der Berufsvertretung IT in der Wirtschaftskammer Salzburg und Mitglied in den GO-Ausschüssen „IT-Dienstleister“ und „Telekom-Dienstleister“ des Fachverbandes UBIT der Wirtschaftskammer Österreich. Seit 2010 ist er Mitglied des Bezirksstellenausschusses Salzburg Stadt der Wirtschaftskammer Salzburg.

Harlander war Organisator des jährlichen eday der Wirtschaftskammer Salzburg (eine Veranstaltung zu verschiedenen IT-Themen mit ca. 15 Referenten und 400 Teilnehmern) und Mitorganisator des jährlichen UBIT-Zukunftsforums (eine Podiumsdiskussion zu allgemein relevante Zukunftsthemen aus den Bereichen IT und Unternehmensberatung).

Seit 2011 organisiert Harlander die Salzburger Verkehrsplattform Stau in Salzburg[9][10].

Kunst

2007 nahm Peter Harlander als Künstler am Ars Electronica Festival teil. Harlander präsentierte das Projekt Trans Reality Video Phone Booth - eine ausrangierte Telefonzelle der Telekom Austria, welche Harlander so umgebaut hatte, dass damit Videokonferenzen zwischen realen Menschen und Avataren der virtuellen Welt Second Life möglich waren. Zusätzlich war Harlander im Rahmen des Festivals in seiner Eigenschaft als IT-Rechtsexperte Podiumsgast beim Montagsgespräch des Standard[11]. Weiters gestaltete Harlander 2007 die Eröffnung der Ausstellung „The Second Life Experience“ im net.culture.space mit[12][13][14].

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Eingetragener Mediator, aufgerufen 18. April 2010
  2. IT-Sachverständiger, aufgerufen 18. April 2010
  3. ORF – Dringende Warnung vor Billig-EDV, aufgerufen 9. Januar 2009
  4. ORF – Internet-Wissen für Eltern wichtig, aufgerufen 9. Januar 2009
  5. Kleine Zeitung – Virtuelles Wien ist unter den Top 20 der meistbesuchten Plätze, aufgerufen 9. Januar 2009
  6. Wirtschaftsblatt – Österreicher ziehen nach Second Life, aufgerufen 9. Januar 2009
  7. Die Presse – Virtuelle Welt: Big Business im Second Life, aufgerufen 9. Januar 2009
  8. Junger Wirtschaftsbund, aufgerufen am 12. März 2012
  9. Stau in Salzburg – Facebook, aufgerufen am 12. März 2012
  10. Stau in Salzburg – Website, aufgerufen am 12. März 2012
  11. Der Standard – Persönlich im Netz gefangen, aufgerufen 9. Januar 2009
  12. net.culture.space – Eröffnung „The Second Life Experience“, aufgerufen 9. Januar 2009
  13. net.culture.space – Fotos von der Eröffnung, aufgerufen 9. Januar 2009
  14. ORF – Ausstellung gibt Einführung in „Second Life“, aufgerufen 9. Januar 2009