Peter Klaudy

Peter A. Klaudy (* 17. Juni 1903 in Studénka; † 22. Oktober 1985 in Salzburg) war ein österreichischer Elektrotechniker.

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Leben

Er studierte Elektrotechnik an de Technischen Hochschule Wien, mit der Schrift Über das Verhalten von Stromverwandlern bei Schaltvorgängen und damit zusammenhängende Fragen wurde er 1943 habilitiert. Nachdem er bei verschiedenen Firmen in Deutschland und USA tätig war, wurde er 1945 in Zirl Leiter der Versuchsanstalt der Österreichischen Bundesbahnen.

Von 1950 bis zu seiner Emeritierung 1973 war er an der Technischen Hochschule Graz Professor für Grundlagen der Elektrotechnik und der Theoretischen Elektrotechnik. Von 1963 bis 1977 leitete er hier auch die Anstalt für Tieftemperaturforschung. Er und seine Mitarbeiter beschäftigten sich mit der Entwicklung von supraleitenden Kabeln und der experimentellen Untersuchung von Unipolarmaschinen. [1]

1975 erhielt er ein Patent auf eine Unipolarmaschine. 1979 erreichte er als Pionier der Hochleistungsübertragung mit supraleitenden Kabeln die Erprobung eines Prototyps im Kraftwerk Arnstein (Steiermark). 1980 erhielt er den Erwin Schrödinger-Preis.

Werke

  • Einige Gedanken zur Bedeutung der Technik ; mit Günther Gottwald; Kienreich, 1965; ASIN: B0000BK7CL
  • Energieübertragung durch tiefstgekühlte, besonders supraleitende Kabel; Elektrospeicherfahrzeuge (Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften-Vorträge); mit Theodor Wasserrab; Westdeutscher Verlag; 1973; ISBN 3-531-07177-7

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.igte.tugraz.at/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=31&Itemid=30