Peter Pantzer

Peter Pantzer (* 15. Oktober 1942 in Salzburg) ist ein österreichischer Japanologe und war von 1988 bis 2008 erst in Lehrstuhlvertretung und dann Professor für Japanologie an der Universität Bonn. Sein Spezialgebiet sind die japanische Geschichte und die japanischen Außenbeziehungen, speziell die deutsch-japanischen Beziehungen. Er ist wie Josef Kreiner ein Schüler von Alexander Slawik. Peter Pantzer ist Ehrenpräsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bonn.

Neben seiner akademischen Arbeit engagiert sich Peter Pantzer auch in der populären Darstellung der japanischen Geschichte. So ist er Autor der Neuauflage von Band 94 der Kinderbuch-Reihe Was ist was zum Thema Samurai.

Auszeichnungen

Werke

  • Hundert Jahre Japan - Österreich, Tôkyô (Nichi-Ô kyôkai) 1970, 24 S.
  • Japan und Österreich-Ungarn. Die diplomatischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen von ihrer Aufnahme bis zum Ersten Weltkrieg, Wien 1973 (=Beiträge zur Japanologie, Bd 11), 257 S.
  • Verzeichnis der Zeitschriften in der Bibliothek des Instituts für Japanologie an der Universität Wien, Wien (Inst. für Japanologie) 1974, 70 S.
  • Nihon Ôsutoria kankei shi [Geschichte der japanisch-österreichischen Beziehungen], Tôkyô (Sôzôsha) 1984, 272 + 22 S.
  • Japan und Österreich. Fotodokumentation. Die japanisch-österreichischen Beziehungen von 1869 bis zur Gegenwart, Wien (Japanische Botschaft) 1987, 16 S.
  • August Pfizmaier 1808-1887. Katalog zur Ausstellung anläßlich des 100. Todestages des österreichischen Sinologen und Japanologen. Österreichische Nationalbibliothek 18.–29. Mai 1987. Wien (Literas Universitätsverlag) 1987 (Schriftenreihe Japankunde), 54 S.
  • Japanisches Wien, gem. mit Julia Krejsa (eigentlich Susanne Krejsa): Herold-Verlag (1989). ISBN 3700803842.
  • Uiin no Nihon. Ôshû ni nezuku ibunka no kiseki [Japanisches Wien. Die Spuren einer fremden Kultur in Europa], gem. mit Julia Krejsa. Tôkyô (The Simul Press) 1990, 191 S. ISBN 4377408372.
  • Nihon Ôsutoria shûkô 130-shûnen kinen-ten. Aoyama Mitsuko, Kurimuto, sono jidai. 130 Jahre freundschaftliche Beziehungen. Österreichisch-Japanische Begegnungen. Mitsuko, Klimt und ihre Zeit. Tôkyô: Nihon Ôsutoria shûkô 130-shûnen kinen-ten jikkô-iinkai, 1999, 125 S.
  • Imari-Porzellan am Hofe der Kaiserin Maria Theresia. Düsseldorf: Hetjens-Museum – Deutsches Keramikmuseum, 2000, 120 S.
  • Samurai, Nürnberg: Tessloff Verlag, 2006, 48 S. (Ein Was-Ist-Was Buch, Bd. 94)
  • Samurai, Moskau: Mir Knigi, 2007, 48 S. (Reihe Zachem-i-pochemu) (russ. Übersetzung der deutschen Ausgabe aus dem Tessloff Verlag, Nürnberg 2006, Bd. 94)
  • Japanische Impressionen eines Kaiserlichen Gesandten. Karl von Eisendecher im Japan der Meiji-Zeit. Meiji shoki no Nihon. Doitsu gaikôkan Aisendecchâ kôshi no shashinchô yori, Gem. mit Sven Saaler, München (Iudicium) und Tôkyô (OAG) 2007, 460 S., 175 vierfarbige Abb.
  • Los samurais, México: Altea / Santillana Ediciones Generales, 2008 (Reihe Cómo y por qué) (spanische Übersetzung der deutschen Ausgabe aus dem Tessloff Verlag, Nürnberg 2006), 48 S.

Weblinks