Peter von Hofmann

Peter Freiherr von Hofmann (um 1900)

Peter Freiherr von Hofmann (* 10. Juli 1865 in Wien; † 7. Mai 1923 ebenda) war ein österreichischer Offizier, zuletzt General der Infanterie im Ersten Weltkrieg.

Leben

Bis 1884 absolvierte der Sohn eines Armeeoffiziers die Theresianische Militärakademie, 1889 wurde er zum Generalstabsoffizier ernannt und dem k.u.k. Kriegsministerium zugeteilt. 1911 übernahm er als Generalmajor das Kommando einer Brigade in Bozen, im April 1914 wurde er dem 11. Korpskommando in Lemberg zugeteilt.[1] Er war verheiratet und hatte zwei Töchter.[2]

Als Generalmajor wurde er Gruppenkommandeur der späteren 55. k.u.k Infanterie-Division, bald „Korps Hofmann“ genannt. Dieses Korps formierte er während des Ersten Weltkriegs nach dem Rückzug in die Karpaten aus Landsturmtruppen und Gendarmerie neu.[1] Bei der Schlacht in den Karpaten war Hofmann (seit 1. November 1914 Feldmarschalleutnant), wie in der Schlacht von Gorlice-Tarnów und bei der Bug-Offensive mit seinem Korps erfolgreich beteiligt.[3]

1917 wurde das Korps Hofmann zum XXV. Korps umgebildet und Hofmann, seit Februar 1918 General der Infanterie, blieb bis Kriegsende, ausgezeichnet mit dem Militär-Maria-Theresia-Orden, Kommandierender General.

Am 1. Jänner 1919 erfolgte seine Pensionierung.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b c Peter Broucek (Hrsg.): Ein General im Zwielicht. Die Erinnerungen Edmund Glaises von Horstenau. Band 1: K.u.k. Generalstabsoffizier und Historiker. Böhlau, Wien 1980, ISBN 3-205-08740-2, S. 258.
  2. Peter Freiherr von Hofmann auf weltkriege.at
  3. Ernst Rutkowski: Die k.k. Ukrainische Legion 1914–1918. (=Österreichische militärhistorische Forschungen, Band 9/10), Holzhausen, Wien 2009, ISBN 978-3-85493-166-9, S. 31ff.