Peter von Pennavaire

Peter von Pennavaire (* 1690; † 19. Januar 1759 in Berlin) war ein preußischer Generalleutnant der Kavallerie, Kommandeur des Leibkarabiner-Regiments und Erbherr auf Heiligenthal.

Sein Vater war Parlamentsadvokat in Toulouse Pierre de Pennavaire (†1729). Nach dem Edikt von Fontainebleau floh er mit seinen vier Söhnen nach Berlin.

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Leben

Er trat den brandenburger Grand-Mousquetiers bei und kämpfte in spanischen Erbfolgekrieg, so in der Schlacht von Malplaquet. Im Dezember 1712 wurde er Leutnant in der Leibgarde zu Pferd. In Preußen kämpfte er im Pommernfeldzug 1715/1716. Am 21. Dezember 1718 wurde er Rittmeister, 1733 Major, 1741 Oberstleutnant und 1744 Oberst. Er kämpfte auch in den Schlesischen Kriegen. Am 14. Juli 1748 wurde er zum Generalmajor ernannt. Im Juni 1747 wurde er mit den Pour le Merite ausgezeichnet. Am 14. November 1751 wurde er Chef des Kürassier-Regiment K 11 dem Leibkarabiner-Regiment.

Im Februar 1757 bekam er den Schwarzen Adlerorden. in der Schlacht bei Kolin vom 18. Juni 1757 machte er aber schwere Fehler die mit zum Verlust der Schlacht beitrugen.

Während der Schlacht von Breslau am 22. November 1757 wurde er schwer verletzt und starb später an einer Lungenentzündung in Berlin. Er wurde auf dem Garnisonsfriedhof beerdigt.

Am 6. Juli 1748 wurde er Drost von Esens, mit der Genehmigung die Stelle verkaufen zu dürfen. So verkaufte er sie am 30. Juni 1749 an Wilhelm Ferdinand Thilo zu Stechow (1735-1787) (Sohn von Generalmajor Christoph Ludwig von Stechow).

Für sein Wirken wurde sein Name 1851 auf einer der Ehrentafeln am Reiterstandbild Friedrichs des Großen verewigt.

Familie

Er war mit Margaretha Rey verheiratet. Sie entstammt einer Erlanger Patrizier und Kaufmanns Familie. Das Paar hatte mehrere Kinder. Von den Söhnen sind einige als Soldaten in den schlesischen Kriegen gefallen.

Sein Bruder der Rittmeister Johann Jakob von Pennavaire starb im Dezember 1750 in Berlin.

Literatur

Weblinks