Petrus Steigenberger

Petrus Steigenberger OCist (* 26. September 1933 in Lilienfeld, Österreich als Andreas Steigenberger; † 23. Juni 2009) war Abt von Stift Rein von 1996 bis 2008.

Leben

Petrus Steigenberger trat als Spätberufener in das Zisterzienserstift Lilienfeld ein. Nach dem Studium am Päpstlichen Athenaeum Sant’Anselmo in Rom empfing er 1962 im Dom zu St. Pölten die Priesterweihe. Nach Tätigkeiten als Kaplan und für den Orden in Rom war er von 1968 bis 1974 Leiter des Bauamtes des Stiftes Lilienfeld. Von 1979 bis 1996 war er zudem Direktor der Cursillo-Bewegung im Bistum St. Pölten. Von 1974 bis 1996 war er Stadtpfarrer in Wilhelmsburg, von 1989 bis 1996 zusätzlich Dechant des Dekanates Lilienfeld.

1996 wurde Petrus Steigenberger zum 56. Abt des Zisterzienserstiftes Rein gewählt. Am 3. November 1996 empfing er durch Johann Weber die Benediktion. Sein Wahlspruch lautete: In caritate servire – in Liebe dienen.. 2008 trat er altersbedingt vom Amt des Abtes zurück.

Er wurde 1998 in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem investitiert und wurde 2004 als Nachfolger von Johannes Marböck Prior der Komturei Graz des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem.

Er engagierte sich insbesondere für die umfassenden Renovierungsarbeiten des Stiftes Rein. Dafür wurde er im Juli 2008 mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark geehrt.

Altabt Petrus Steigenberger ist am 23. Juni 2009 im Alter von 75 Jahren in Folge eines Schlaganfalls verstorben.[1]

Einzelnachweise

  1. "Stift Rein: Alt-Abt Steigenberger ist tot"

Weblinks


Vorgänger Amt Nachfolger
Robert Beigl Abt von Stift Rein
1996–2008
Christian Feurstein