Pfarrhof Salzburg-St. Elisabeth

Der Pfarrhof der Elisbathkirche

Der Pfarrhof der Elisabethkirche in der Elisabeth-Vorstadt (Froschheim, Plainviertel), einem Stadtteil von Salzburg, ist das ehemalige Caspisschlössl, das später auch Schloss Schöneck und danach Villa Haimerle genannt wurde.

Er steht schrägrechts hinter der Elisabethkirche und steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

Jakob Alt: Blick auf Salzburg, 1844 (von Maria Plain): Erkennbar die Froschheimer Häuser an der unregulierten Salzach

Das von Giovanni Gaspare Zuccalli (dem Erbauer der Erhardkirche und der Kajetanerkirche) für die freieigenen Herren von Caspis im Jahr 1685 errichtete Caspisschlössl lag vor der Salzachregulierung fast unmittelbar am Flussufer, und hatte eine eigene Anlegestelle. Nach dem kleinen, aber gediegen ausgestatteten und gut erhaltenen Schlösschen waren lange die umgebenden Felder Caspisfelder und die dortige Au Caspisau benannt.

Hier wohnte unter anderen auch der Orgel- und Klavierbauer Ludwig Mooser (1807–1881), der etwa die Salzburger Domorgel sanierte.

Das Haus beherbergt heute den Pfarrhof der Pfarre Salzburg-St. Elisabeth der Erzdiözese Salzburg, und den Pfarrkindergarten.

Baubeschreibung

Es ist ein ortstypischer quadratischer, zweigeschoßiger Bau mit gestuftem Pyramidendach, das eine turmartige Oberetage bildet, und von einem kleinen rundgehelmten Glockentürmchen abgeschlossen wird.

Weblinks

 Commons: Pfarrkirche und Pfarrhof Salzburg-St. Elisabeth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

47.815711913.041481424Koordinaten: 47° 48′ 56,56″ N, 13° 2′ 29,33″ O