Pfarrkirche Maria Königin (Höft)

Die römisch-katholische Pfarrkirche Maria Königin des Friedens im Stadtteil Höft der oberösterreichischen Stadt Braunau, feiert ihr Patrozinium am 22. August, dem Fest Maria Königin. Die Kirche wurde in den Jahren 1948-1950 errichtet.

Baugeschichte der Kirche

Der Stadtteil Laab in Braunau am Inn diente während der beiden Weltkriege als Flüchtlingslager, vor allem für Südtiroler. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es viele Baracken und so war auch die Kirche in einer solchen Baracke untergebracht. Nachdem die Leute nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Gott für das Ende des Krieges Dank zu sagen hatten, wurde die Zahl der Gottesdienstbesucher immer mehr und die Baracke wurde für die vielen Gläubigen zu klein. Daher entschloss man sich 1948 zum Bau einer Kirche.

Unter großer Mithilfe der Bevölkerung, die Geld spendete und ihre Arbeitsleistung zur Verfügung stellte, konnte im Jahre 1950 die feierliche Einweihung der Kirche gefeiert werden. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass sogar der damalige Papst Pius XII. Geld spendete um den Kirchenbau mitzufinanzieren. Ihm zu Ehren steht bis heute eine Statue des heiligen Papstes Eugen in der Kirche.

Eine weitere Phase des Baues erlebte die Kirche im Jahre 1985, in dem sie um einen Kirchturm mit vier Glocken erweitert wurde. Im Zuge dieses Umbaus wurde auch ein Pfarrheim neu errichtet und so das ganze Kirchenareal zu einem Ort der Gottesbegegnung, der Kommunikation und der Gemütlichkeit umfunktioniert.

48.26166666666713.06Koordinaten: 48° 15′ 42″ N, 13° 3′ 36″ O