Pfarrkirche Regelsbrunn

Pfarrkirche Regelsbrunn

Die Pfarrkirche Regelsbrunn ist eine römisch-katholische Pfarrkirche. Sie steht etwas erhöht im Süden von Regelsbrunn, einer Katastralgemeinde von Scharndorf im Bezirk Bruck an der Leitha im Bundesland Niederösterreich. Sie ist dem hl. Jakobus geweiht und bildet gemeinsam mit der Pfarre Scharndorf einen Pfarrverband im Dekanat Hainburg.

Geschichte

Die barocke Kirche entstand Ende des 17. Jahrhunderts aus einem Getreidespeicher (Schüttkasten). 1770 wurde das Benefiziat eingerichtet und seit 1783 ist sie eine eigenständige Pfarre.

Architektur und Ausstattung

Das Gotteshaus ist ein hoher, blockhafter und gerade geschlossener Bau mit Pilastergliederung. Sie hat hoch angesetzte Rundbogenfenster und ein Satteldach. Die östlich angebaute Sakristei war früher die Hl.-Grab-Kapelle. Sie ist durch Blendarkaden gegliedert. Der südwestlich liegende schlanke Eckturm mit Glockengeschoß ist durch Pilaster gegliedert. Der Turm wird von einem Zwiebelhelm bekrönt. Die Vorhalle vor dem barocken Hauptportal stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Der Innenraum der Kirche ist ein hoher, dreijochiger Saal mit Kreuzgratgewölben auf Pilastern mit profilierten Kämpfern und Gurtbögen. Die Westempore ist von einer flachbogigen Tonne unterwölbt. Der neugotische Hauptaltar wurde 1922 errichtet. Aus dieser Zeit stammen auch das Ädikularetabel mit Blendmaßwerk und das Bild des hl. Jakob. Die Kirchenbänke wurden ebenfalls zu dieser Zeit gebaut. Der Taufstein entstand Ende des 17. Jahrhunderts. Die neugotische Orgel von 1841 stammt von Josef Loyp.

Literatur

48.10811416.780259Koordinaten: 48° 6′ 29″ N, 16° 46′ 49″ O