Pfarrkirche am Schüttel

Die Erlöserkirche von der Rustenschacherallee aus gesehen
Die Erlöserkirche von der Böcklinstraße aus gesehen

Die römisch-katholische Pfarrkirche am Schüttel in Wien-Leopoldstadt ist eine Erlöserkirche. Ihr Pfarrsprengel befindet sich in der Gegend zwischen Prater und Donaukanal, die auch als Pratercottage bekannt ist.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Architektur

Erbaut wurde sie von 1960 bis 1962 von Karl Raimund Lorenz und Oktavian Orba. Der Bau ersetzte eine ältere kleinere Kirche, die 1926 aus Favoriten transferiert wurde und aus einem Lager für Kriegsverwundete stammte. 1946 wurde sie zur Pfarrkirche erhoben.

Es handelt sich um einen Stahlbetonbau auf rechteckigem Grundriss mit freistehendem Glockenturm, der über eine Pergola sowohl mit dem Kirchengebäude als auch mit dem Pfarrhaus verbunden ist. Eingangsfront und Chorwand haben Klinkerverkleidung, die Seitenwände sind durch Beton- und Glasziegel rhythmisch gegliedert.

Ausstattung

Der Innenraum besteht aus einem hohen Saal mit einer Empore, der durch Streben gegliedert ist.

Die Kreuzwegglasfenster stammen von Franz Déed, die Fenster am Emporenaufgang sowie weitere Glasarbeiten von Max Heilmann. Das Altarkreuz ist eine Cloisonné-Arbeit von Gertrude Stöhr, in der Sakramentskapelle befindet sich zudem eine Madonnenstatue von Paul Peschke und in einer weiteren Seitenkapelle ein Wandteppich von Hermine Aichenegg.

Literatur

  • Dehio Wien II-IX & XX, Seite 7
  • Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Band 1, S. 90

Weblinks

 Commons: Pfarrkirche am Schüttel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

48.20865833333316.398477777778Koordinaten: 48° 12′ 31″ N, 16° 23′ 55″ O