Pfarrkirchen im Mühlkreis

Pfarrkirchen im Mühlkreis
Wappen von Pfarrkirchen im Mühlkreis
Pfarrkirchen im Mühlkreis (Österreich)
Pfarrkirchen im Mühlkreis
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Rohrbach
Kfz-Kennzeichen: RO
Fläche: 31,15 km²
Koordinaten: 48° 30′ N, 13° 50′ O48.50444444444413.825555555556819Koordinaten: 48° 30′ 16″ N, 13° 49′ 32″ O
Höhe: 819 m ü. A.
Einwohner: 1.515 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 48,64 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4141
Vorwahl: 07285
Gemeindekennziffer: 4 13 27
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pfarrkirchen i.M. 13
4141 Pfarrkirchen im Mühlkreis
Website: www.pfarrkirchen.at
Politik
Bürgermeister: Hermann Gierlinger (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
14 ÖVP, 5 SPÖ
Lage der Gemeinde Pfarrkirchen im Mühlkreis im Bezirk Rohrbach
Afiesl Ahorn Aigen im Mühlkreis Altenfelden Arnreit Atzesberg Auberg Berg bei Rohrbach Haslach an der Mühl Helfenberg Hofkirchen im Mühlkreis Hörbich Julbach Kirchberg ob der Donau Klaffer am Hochficht Kleinzell im Mühlkreis Kollerschlag Lembach im Mühlkreis Lichtenau im Mühlkreis Nebelberg Neufelden Neustift im Mühlkreis Niederkappel Niederwaldkirchen Oberkappel Oepping Peilstein im Mühlviertel Pfarrkirchen im Mühlkreis Putzleinsdorf Rohrbach in Oberösterreich St. Johann am Wimberg St. Martin im Mühlkreis St. Peter am Wimberg St. Stefan am Walde St. Ulrich im Mühlkreis St. Veit im Mühlkreis Sarleinsbach Schlägl Schönegg Schwarzenberg am Böhmerwald Ulrichsberg OberösterreichLage der Gemeinde Pfarrkirchen im Mühlkreis im Bezirk Rohrbach (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Pfarrkirchen im Mühlkreis ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Rohrbach im oberen Mühlviertel mit 1515 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Rohrbach.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Pfarrkirchen im Mühlkreis liegt auf 819 m Höhe im oberen Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,6 km, von West nach Ost 10,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 31,2 km². 40,7 % der Fläche sind bewaldet, 53,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde sind: Albernberg, Altenhof, Amesedt, Atzgersdorf, Berg bei Hamet, Eilmannsberg, Erdmannsdorf, Falkenhof, Grettenbach, Hamet, Hinterleithen, Hochhaus, Irnezedt, Karlsbach, Konzing, Mühlholz, Niederranna, Pernerstorf, Pfarrkirchen im Mühlkreis, Pollmannsdorf, Ratzesberg, Scharten, Schlag, Unholnedt, Vatersreith, Waldhäusl, Weberschlag, Wehrbach, Wernersdorf, Wurzwoll, Zanklbach, Zinöck.

Geschichte

Ursprünglich unter der Lehnshoheit der Passauer Bischöfe, war das Gebiet während der Napoleonischen Kriege mehrfach u.a. von Bayern besetzt. Seit 1814 gehört der Ort endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. Bis Ende 2002 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Lembach, per 1. Jänner 2003 wurde die Gemeinde dem Gerichtsbezirk Rohrbach zugewiesen.

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Rot auf grünem, von einer goldenen Leiste gesäumtem Hügel, darin drei, zwei zu eins gestellte, goldene Lilien, ein goldenes, lateinisches Kreuz mit Kleeblattenden. Die Gemeindefarben sind Rot-Weiß-Grün.

Politik

  • Bürgermeister ist Hermann Gierlinger (ÖVP).

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1512 Einwohner, 2001 dann 1551 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Fresko von Giovanni Carlone
  • Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Ursprünglich romanisch/gotische Kirche, Ende des 17. Jahrhunderts umfassend barockisiert.

Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert noch im romanischen Stil erbaut. Aus dieser Zeit sind einige Reste von Fresken im Langhaus erhalten. Die Kirche ist von einem Kirchhof und einer diesen umschließenden Ringmauer umgeben.

Der Kirchenraum wird geprägt durch üppige Wandgestaltung durch Fresken und Stuckmalerei von Giovanni Carlone und seinen Mitarbeitern. Als besonders ist zu sehen, daß auch der Stuck der Kirche gemalt ist (stucco finto). Diese Art der Malerei hatte es bis zu dieser Zeit im österreichischen Raum nicht gegeben und war damals eine neue Form der Ausstattung.

Nach großen Schäden durch Ortsbrände 1678 und 1682 wurde die Kirche durch den Passauer Domarchitekten Carlo Antonio Carlone im spätbarocken Stil umgestaltet. Bis 1697 vollendete Giovanni Carlone die Deckenfresken der Kirche, die im 19.Jahrhundert übermalt wurden und erst bei der Restaurierung der Kirche 1988 bis 1995 wieder zu Tage kamen und restauriert wurden.

Weblinks