Philipp Ernst von Bardeleben

Philipp Ernst von Bardeleben († Mai 1744 in Breslau) war zuletzt königlich-preußischer Oberst und Regimentschef des Regiment Nr. 43.

Er war der Sohn von Christoph Georg von Bardeleben (* 1648; † 3. Dezember 1730), Erbherr auf Ribbeck, Gelbelang und Retzow und Maria Elisabeth von der Schulenburg (* 11. August 1666; † 27. April 1726) auf dem Haus Ribbeck und Linum.

Er war im Jahr 1716 als Fähnrich beim Infanterie-Regiment Nr. 3 (Anhalt) in die Dienste der preußischen Armee eingetreten. 1718 wurde er zum Secorde-Lieutenant befördert. 1727 nach der Ernennung zum Hauptmann wechselte er aus dem Regiment Nr. 20 (Bornstedt) in das Regiment Nr. 22 (Moritz von Anhalt).

Bardeleben sollte eigentlich im Jahre 1741 aus dem aktiven Dienst verabschiedet werden, stattdessen wurde er 1742 als Oberst in das Regiment Nr. 43 (Rampusch) versetzt. 1743 wurde er zum Regimentschef ernannt, im Mai 1744 verstarb er in Breslau.

Literatur

  •  Anton Balthasar König: Philipp Ernst von Bardeleben. In: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. Band I, Arnold Wever, Berlin 1788, S. 438 (Philipp Ernst von Bardeleben in der Google Buchsuche).
  • Leopold Zedlitz, Neues preussisches Adels-Lexicon S. 175, Digitalisat

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