Philipp Schörghofer

Philipp Schörghofer Ski Alpin
Philipp Schörghofer im Februar 2011
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 20. Jänner 1983
Geburtsort Salzburg
Größe 177 cm
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom,
Super-Kombination
Verein USK Filzmoos
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
Silber Garmisch-Partenk. 2011 Mannschaft
Bronze Garmisch-Partenk. 2011 Riesenslalom
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
Bronze Serre Chevalier 2003 Riesenslalom
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 17. Dezember 2006
 Weltcupsiege 1
 Gesamtweltcup 30. (2011/12)
 Riesenslalomweltcup 6. (2011/12)
 Kombinationsweltcup 24. (2010/11)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Riesenslalom 1 0 3
letzte Änderung: 18. März 2012

Philipp Schörghofer (* 20. Jänner 1983 in Salzburg) ist ein österreichischer Skirennläufer. Seine stärkste Disziplin ist der Riesenslalom. Neben einem Weltcupsieg sind seine bisher größten Erfolge der Gewinn der Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb sowie der Bronzemedaille im Riesenslalom bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Schörghofer stammt aus Filzmoos, absolvierte die Skihauptschule in Bad Gastein sowie die Ski-Hotelfachschule in Bad Hofgastein und war von 2001 bis 2007 Militärperson auf Zeit im Heeres-Leistungssportzentrum Rif. 1998 gewann er den Super-G des Whistler Cups. Das erste FIS-Rennen bestritt er im November desselben Jahres. Nach seiner Aufnahme in den Kader des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) im Jahr 2000 ging er im Jänner 2001 in Zauchensee erstmals im Europacup an den Start. In den Saisonen 2007/08 und 2008/09 erreichte er im Europacup den zweiten Rang in der Riesenslalom-Disziplinenwertung.

Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2003 erreichte Schörghofer im Riesenslalom den dritten, im Super-G den vierten und in der Abfahrt den 14. Rang. Sein erster Start im Weltcup war am 17. Dezember 2006 im Riesenslalom auf der Gran Risa in Alta Badia, das erste Top-10-Resultat erzielte er zum Auftakt der Saison 2008/09 als Achter im Riesenslalom von Sölden. Mit einem weiteren Top-10-Ergebnis qualifizierte er sich für die Weltmeisterschaft 2009 in Val-d’Isère, wo er auf Platz 14 fuhr. Sein erstes Top-5-Ergebnis im Weltcup war ein fünfter Platz im Riesenslalom von Åre am 13. März 2009. Kurz nach diesem Rennen zog er sich einen Bänderriss im Fußgelenk zu, musste operiert werden und mehrere Wochen pausieren.[1]

In der Weltcupsaison 2009/10 fuhr Schörghofer zunächst in drei Riesenslaloms unter die besten zehn. Er gelangte damit ins Team für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver und belegte dort den zwölften Rang. Beim Weltcupfinale in Garmisch-Partenkirchen schaffte er am 12. März 2010 als Dritter erstmals eine Podestplatzierung, zeitgleich mit Ted Ligety. Damit gelang ihm auch der Aufstieg in die Nationalmannschaft des ÖSV.

Am 6. Februar 2011 feierte Schörghofer seinen ersten Weltcupsieg im Riesenslalom von Hinterstoder, womit er in der Saison 2010/11 als Siebter erstmals unter die besten zehn im Riesenslalomweltcup kam. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen gewann er im Riesenslalom die Bronzemedaille und im Mannschaftswettbewerb die Silbermedaille. Am Ende des Winters wurde er Österreichischer Meister im Riesenslalom. In der Weltcupsaison 2011/12 gelangen ihm zwei dritte Plätze. Gemeinsam mit Eva-Maria Brem, Michaela Kirchgasser und Marcel Mathis gewann er beim Saisonfinale in Schladming den Team-Wettbewerb.

Erfolge

Olympische Spiele

Weltmeisterschaften

Juniorenweltmeisterschaften

Weltcup

Datum Ort Land Disziplin
6. Februar 2011 Hinterstoder Österreich Riesenslalom

Europacup

Disziplinenwertungen:

Insgesamt 14 Podestplätze, davon 8 Siege:

Datum Ort Land Disziplin
9. Jänner 2007 Serre Chevalier Frankreich Riesenslalom
18. Jänner 2007 La Plagne Frankreich Riesenslalom
20. Februar 2008 Madesimo Italien Riesenslalom
21. Februar 2008 Madesimo Italien Riesenslalom
14. Januar 2009 Oberjoch Deutschland Riesenslalom
4. Februar 2009 La Molina Spanien Riesenslalom
5. Februar 2009 Soldeu Andorra Riesenslalom
8. März 2010 Kranjska Gora Slowenien Riesenslalom

Weitere Erfolge

  • Österreichischer Meister im Riesenslalom 2011
  • Bronzemedaille im Super-G bei der Jugendolympiade 1999
  • 3 Siege in FIS-Rennen (2x Riesenslalom, 1x Abfahrt)

Weblinks

 Commons: Philipp Schörghofer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ÖSV: Operation bei Philipp Schörghofer, 17. März 2009