Philipp Weiss

Philipp Weiss (* 5. Februar 1982 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller.

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Leben und Werk

Philipp Weiss studierte Germanistik, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache an der Universität Wien. Als Magisterarbeit schrieb er einen dekonstruktivistischen Essay zu Peter Handkes Wunschloses Unglück. Nach dem Studium, im Jahr 2008, unterrichtete er an der Universität Baku, Aserbaidschan. Derzeit lebt er in Wien und arbeitet an einem Roman und einem Theaterstück.

Sein Theatertext Egon erschien 2008 im Passagen Verlag und wurde im Leopold Museum Wien in Form einer Szenischen Lesung und Performance präsentiert.

Weiss nahm mit seinem Text Blätterliebe [1] am Ingeborg-Bachmann-Preis 2009 teil und überraschte damit, dass er am Ende der Lesung ein Blatt seines Textes verspeiste.

Philipp Weiss beim Verspeisen seines Textes beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2009

Im Jahr 2010 wurde sein Stück Seifenblasenoper.Eine Kritik der runden Vernunft bei den Werkstatttagen am Burgtheater Wien präsentiert. 2011 gewann er mit seinem Stück Allerwelt das Hans-Gratzer-Stipendium und eine Uraufführung am Schauspielhaus (Wien).

Werke (Auswahl)

  • Seifenblasenoper. Eine Kritik der runden Vernunft (Theaterstück), Aufführungsrechte bei gleichzeit Verlagtheater
  • Egon. Ein Kunst-Stück (Theaterstück, Passagen Verlag 2008) (TB 2003 ISBN 978-3-85165-804-0), Aufführungsrechte bei gleichzeit Verlagtheater
  • Chaplins Spazierstock In: Quietschblanke Tage, spiegelglatte Nächte. Großstadtgeschichten. (Poetenladen Verlag 2007)
  • sair In: etcetera 30. Sondernummer zum Litarena Literaturpreis (November 2007)
  • Prosopopoiia - Eine Sprechpantomime (Vorspiel) In: manuskripte. 177 (Oktober 2007)
  • der erotische körper In: Stimmenfang (Residenz Verlag 2006)
  • ein organisches fragment In: manuskripte 174
  • tartaglia In: manuskripte 172
  • der erotische körper In: manuskripte 171
  • pastiche In: manuskripte 170
  • du mit dem verlernen der welt In: Lichtungen 101

Auszeichnungen

  • Gewinner von Stück/für/Stück 2011 und Hans-Gratzer-Stipendium 2011
  • Nominierung zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2009
  • Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2008/2009
  • 3. Litarena Literaturpreis 2007
  • Hermann-Lenz-Stipendium 2006
  • Nominierung zum Retzhofer Dramapreis 2007 mit dem Stück artaudmaschine
  • Luaga&Losna-Dramatiker-Stipendium 2006

Quellen

  1. http://bachmannpreis.eu/de/texte/1775

Weblinks