Pians

Pians
Wappen von Pians
Pians (Österreich)
Pians
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Landeck
Kfz-Kennzeichen: LA
Fläche: 2,9 km²
Koordinaten: 47° 8′ N, 10° 31′ O47.13444444444410.510555555556856Koordinaten: 47° 8′ 4″ N, 10° 30′ 38″ O
Höhe: 856 m ü. A.
Einwohner: 800 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 275,86 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6551
Vorwahl: 05442
Gemeindekennziffer: 7 06 18
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hnr. 47
6551 Pians
Website: www.pians.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Peter Rauchegger (Liste der Pianner Arbeiter, Angestellten und Zimmervermieter)
Gemeinderat: (2004)
(11 Mitglieder)
5 Allgemeine Liste Gert Pfeifer, 6 Liste der Pianner Arbeiter, Angestellten und Zimmervermieter
Lage der Gemeinde Pians im Bezirk Landeck
Faggen Fendels Fiss Fließ Flirsch Galtür Grins Ischgl Kappl Kaunerberg Kaunertal Kauns Ladis Landeck Nauders Pettneu am Arlberg Pfunds Pians Prutz Ried im Oberinntal St. Anton am Arlberg Schönwies See Serfaus Spiss Stanz bei Landeck Strengen Tobadill Tösens Zams TirolLage der Gemeinde Pians im Bezirk Landeck (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Pians ist eine Gemeinde mit 800 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Landeck im Bundesland Tirol (Österreich).Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Landeck.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Pians mit dem ÖBB EC 662 im Vordergrund

Pians liegt an der Bundesstraße zum Arlberg am Hang. Mit der Fertigstellung eines Tunnels der Arlbergschnellstraße wurde der Ort vom Durchzugsverkehr entlastet. Ortsteile sind Pians und Quadratsch. Westlich von Pians treffen die Flüsse Rosanna aus dem Stanzer Tal und Trisanna aus dem Paznauntal zusammen und vereinigen sich zur Sanna.

Die Nachbargemeinden sind Grins, Landeck und Tobadill.

Geschichte

Das klimatisch günstige Gebiet war schon in vorrömischer Zeit besiedelt. Der Name Pians leitet sich vom lateinischen "Pedaneus" ab, was so viel wie Brücke oder Steg bedeutet. Quadratsch ist ebenfalls lateinischen Ursprungs und leitet sich von "ager quadratus", ausgedienten römischen Soldaten, die hier eine Veteranensiedlung angelegt haben, ab. Die Bevölkerung Pians' nennt man Pianner, nicht Pianser. Grund ist der rätoromanische Ursprung des Ortsnamens. Dieser endet mit der lateinischen Nominativendung -s, deshalb wird der Genitiv ohne -s gebildet.

Im Mittelalter war Pians ein Straßenkreuzungspunkt, es ließen sich mit der Zeit viele Gewerbetreibende wie Wagner und Sattler nieder. 1849 wütete eine Brandkatastrophe, der etliche Häuser zum Opfer fielen. Von 1880 bis 1884 wurde die Arlbergbahn erbaut und Pians erhielt einen Bahnhof. Der Personennahverkehr der Bahn im Stanzer Tal ist mittlerweile eingestellt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft

Bedeutendster Arbeitgeber ist der Speck- und Wurstproduzent Handl Tyrol, dessen Produkte auch überregional vermarktet werden. Daneben gibt es kleinere Handwerksbetriebe und etwas Tourismus. Die Landwirtschaft ist im Rückgang begriffen.

Weblinks

 Commons: Pians – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien