Pinka

Dieser Artikel behandelt den Fluss Pinka. Für die deutsche Politikerin Jana Pinka (Die Linke), siehe ebenda.
Pinka
Die Pinka bei Pornóapáti

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DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Österreich, Ungarn
Flusssystem Donau
Abfluss über Raab → Donau → Schwarzes Meer
Quelle Niederwechsel
47° 30′ 57″ N, 15° 58′ 5″ O47.51593615.9680951480
Quellhöhe 1480 m ü. A.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Bei Körmend in die Raab46.99216.538Koordinaten: 46° 59′ 31″ N, 16° 32′ 17″ O
46° 59′ 31″ N, 16° 32′ 17″ O46.99216.538
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Länge 94 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlenVorlage:Infobox Fluss/EINZUGSGEBIET_fehlt
Rechte Nebenflüsse Strem, Teichbach
Linke Nebenflüsse Tauchenbach, Zickenbach
Kleinstädte Pinkafeld, Oberwart
Die Pinka um 1878 bei Pinggau auf einer Karte der Franzisco-Josephinischen Landesaufnahme.

Die Pinka (veraltet auch[1]: Pinggau[2] und Pinkau[3]) ist ein linker Nebenfluss der Raab. Sie hat eine Länge von 94 Kilometern und verläuft durch Österreich und Ungarn, wo sie in der Landessprache ebenfalls den Namen Pinka führt.

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Die Quelle der Pinka (offizielle Gewässernummer der Steiermark: 2947) befindet sich am Fuß des Niederwechsels (1480 m) auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Schaueregg in der Steiermark, an der Vorauer Schwaig. Der weitere Flussverlauf geht in südöstlicher Richtung durch das Burgenland, wo die Pinka in der Nähe Eisenbergs mehrmals zwischen österreichischem und ungarischem Staatsgebiet wechselt. Zwischen Woppendorf, Burg und der ungarischen Grenze hat sich der Fluss ein tiefes Flussbett in die hügelige Landschaft gegraben. Die steinigen Steilwände können als einzigartig im Südburgenland bezeichnet werden. Besonders von der österreichischen Seite der Schlucht im Schandorfer Wald bietet sich ein herrlicher Blick über den Verlauf des Flusses an. Schließlich mündet die Pinka südlich von Körmend (Ungarn) in die Raab. Der Nebenfluss Tauchenbach mündet in Burg in die Pinka. Der Fluss ist auch Namensgeber des Pinkatals, welches sich im südlichen Burgenland von Pinkafeld bis Eberau erstreckt. An der Pinka liegen unter anderem die Orte Pinggau, Pinkafeld, Oberwart, Rotenturm, Riedlingsdorf und Jabing, sowie kleine Dörfer wie Sinnersdorf.

Als Zuflüsse nennen Tschermak und Böhm im 19. Jahrhundert[2] Irrbichl, Schwarzbach (heute: Schwarzenbach, Gewässernr.: 5144), Kogelbach, Tauchen (heute: Tauchenbach, Gewässernr.: 4154) und Schäferbach (heute: Schäffernbach, Gewässernr.: 3763).

Umwelt

Fauna

In und an der Pinka lebt eine Vielzahl unterschiedlicher Tiere, wie beispielsweise Bachforellen, Koppen, Wildenten oder Graureiher, sowie verschiedene Libellenarten. Es wurden sogar Fischotter gesichtet.

Wasserqualität

Die Pinka besitzt eine durchschnittliche Wasserqualität von II (mäßig belastet).

Sonstiges

In Pinkafeld fand 2001 eine Renaturierung der Pinka statt.

Weblinks

 Commons: Pinka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelverweise- und anmerkungen

  1. zumindest zeitweise bereits als synonymer Name neben Pinka oder Pinka-Bach: Nach dem „Gradkartenblatt Zone 16 Colonne XIV Section NW (später 5056/1). Friedberg, Dechantskirchen, Vorau, Mönichwald, Schloss Festenburg, Schaueregg, Pinggau“ - Franzisco-josephinische Landesaufnahme der österreichisch-ungarischen Monarchie. Aufnahmeblatt 1:25.000; lt. Angabe aus dem Jahre 1878 heißt der Fluss im Bereich von Pinggau „Pinka-Bach“ (siehe Karte)
  2. a b Nachweise bei: Gustav Tschermak in „Tschermaks mineralogische und petrographische Mitteilungen“, 1883 (online); August Böhm 1883 „Ueber die Gesteine des Wechsels“ in: „Zeitschrift für Kristallographie, Mineralogie und Petrographie Volume 5, Number 3, 197-214, DOI: 10.1007/BF02992327“ (erste Seite online); Ferdinand Krauss, „Die nordöstliche Steiermark: Eine Wanderung durch vergessene Lande“, Leykam-Verlag Graz, 1888 (online)
  3. Chronik des Pfarrers Joseph Michael Weinhofer zu Pinkafeld (1814-1819 online), (1820-1824 online), (1830-1834 online)