Plattiger Habach

Plattiger Habach
Blick vom St. Pöltner Ostweg (Grünsee) zum Großvenediger (Bildmitte, Gletschergipfel). Rechts der plattige Habach.

Blick vom St. Pöltner Ostweg (Grünsee) zum Großvenediger (Bildmitte, Gletschergipfel). Rechts der plattige Habach.

Höhe 3214 m ü. A.
Lage Grenze Osttirol, Salzburg
Gebirge Venedigergruppe
Geographische Lage 47° 8′ 28″ N, 12° 22′ 16″ O47.1411412.37123214Koordinaten: 47° 8′ 28″ N, 12° 22′ 16″ O
Plattiger Habach (Tirol)
Plattiger Habach
Erstbesteigung um 1868 durch Paul Grohmann und einen Hirten
Normalweg Von der Harbachscharte

Der Plattiger Habach (3214 m ü. A., nach anderen Angaben nur 3207 m[1]) ist ein Berggipfel in der Venedigergruppe an der Grenze zwischen Osttirol und Salzburg. Der Plattige Habach liegt versteckt und wenig bekannt und wird daher selten begangen. Er wurde erstmals um 1868 durch Paul Grohmann und einen Hirten bestiegen.[2]

Inhaltsverzeichnis

Lage

Der Plattige Habach liegt an der Grenze der Gemeinde Matrei in Osttirol in Osttirol sowie dem Bundesland Salzburg. Benachbarte Berge sind der Hohe Fürleg (3243 m) im Westen und der Schwarzkopf (2996 m) im Osten. Vom Schwarzkopf ist der Plattige Habach durch die Habachscharte getrennt. Der Plattige Habach selbst erhebt sich über dem Habachkess im Norden und dem Nördlichen Villtragenkess im Süden.

Aufstiegsmöglichkeiten

Der Normalanstieg erfolgt in der Regel vom Venedigerhaus im Innergschlöß und führt über einen Steig ins Villtragental. Danach steigt man rechts hinauf zum Nördlichen Villtragenkees markiert bis unterhalb der Schwarzkogelscharte. Danach erfolgt der Anstieg über den Kees in einer Schleife nach links unterhalb des Grünen Habach in die Habachscharte. Danach kann man den Plattigen Habach entlang des Grates oder rechts vom Gipfel auf dem Gletscher besteigen. Beim Anstieg über diese Route sind 1.500 Höhenmeter und eine Wegstrecke von 8 Kilometer in einer Richtung zu überwinden. Vom Plattigen Habach ist der Hohe Fürleg fast flach zu erreichen.

Einzelnachweise

  1. Tiris, Land Tirol
  2. Willi End; Hubert Peterka: Venedigergruppe. München 1994, S. 301

Literatur

  • Georg Zlöbl: Die Dreitausender Osttirols im Nationalpark Hohe Tauern. Verlag Grafik Zloebl, Lienz-Tristach 2007, ISBN 3-200-00428-2