Polychronis Enepekides

Polychrónis Kyprianou Enepekídis, griechisch Πολυχρόνης Κυπριανού Ενεπεκίδης (* 12. Juni 1917 in Amisos) ist ein österreichischer Byzantinist und Neogräzist griechischer Herkunft.

Leben

Enepekides wirkte nach dem Zweiten Weltkrieg an der Universität Wien, wo er 1946 promoviert und 1950 habilitiert wurde. Als Privatdozent (seit 1960 als außerordentlicher Titularprofessor) gab er Lehrveranstaltungen zur Byzantinistik und Neogräzistik. 1974 wurde er zum Leiter der neogräzistischen Abteilung am Wiener Institut für Byzantinistik und zum außerordentlichen Professor ernannt. 1982 trat er in den Ruhestand. Der Bestand des Faches Neogräzistik wurde gesichert, indem die Universitätsleitung Gunnar Hering zum ordentlichen Professor des Faches ernannte.

Im Zentrum seiner Forschung steht die Geschichte der Griechen seit dem Mittelalter (besonders seit dem 19. Jahrhundert). Er gab zahlreiche Dokumente der griechischen Geschichte erstmals heraus.

Literatur

  • Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender, Band 1 (2005), S. 719–720.

Weblinks