Pungent Stench

Pungent Stench
Allgemeine Informationen
Genre(s) Death Metal, Grindcore, Deathcore
Gründung 1988
Auflösung 2007
Website http://www.pungentstench.org
Gründungsmitglieder
Martin „Don Cochino“ Schirenc
Alex „Rector Stench“ Wank
Jacek Perkowski (bis 1995)
Letzte Besetzung
Gesang, Gitarre
Martin „Don Cochino“ Schirenc
Schlagzeug
Alex „Rector Stench“ Wank
Bass
Gregor "El Gore" Marboe (seit 2006)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Fabio Testi (2004)
Bass
Mario "Reverend Mausna" Klausner (2001-2004, 2005)

Pungent Stench (engl., frei übersetzt „beißender Gestank“) war eine Death-Metal-Band aus Österreich.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Band wurde im Februar 1988 gegründet und löste sich 1995 auf, 2000 kam es zu einer Wiedervereinigung. Außerhalb Österreichs wurde man auf die Band schon 1989 aufmerksam, als ein Split-Album mit Disharmonic Orchestra erschien. Vor allem der etwas morbide Humor auf For God Your Soul... For Me Your Flesh verleiht Pungent Stench einen eigenen Charakter.

Das Album Been Caught Buttering mit morbidem Artwork ging noch einen Schritt weiter (ein gutes Beispiel stellt Splatterday Night Fever dar). Wie schon bei For God Your Soul... For Me Your Flesh[1] stammt das Cover des Albums vom Fotografen Joel-Peter Witkin und zeigt einen abgetrennten, teilweise verwesten Kopf, der in zwei Teile zersägt wurde.[2] Auch musikalisch entwickelte sich die Band weiter. Es folgten Touren in Europa und den USA. Eine Europa-Tournee Ende 1991 mit Type O Negative fiel wegen Kontroversen in der Musikpresse um Type O Negative aus.

1993 erschien die EP Dirty Rhymes and Psychotronic Beats, auf dem eine Coverversion des Titels Why Can the Bodies Fly enthalten ist, dessen Originalversion vom One-Hit-Wonder Warning stammt. Weiterhin wurde das Video „Viva La Muerte“ veröffentlicht, gefolgt vom 1994er Album Club Mondo Bizarre - For Members Only. Die textlichen Schwerpunkte der Band lagen mittlerweile mehr auf S/M und extremen sexuellen Neigungen. Nach einer 3-monatigen US-Tournee löste sich die Band 1995 auf.

1997 veröffentlichte die Band Praise the Names of the musical Assassins, einen Tonträger mit 19 raren Tracks von Samplern, unveröffentlichten Studioaufnahmen usw., auf Nuclear Blast. Im Booklet kündigte die Band an, dass dies das letzte Kapitel der Bandgeschichte sei. Sänger Martin Schirenc gründete eine andere Band namens Hollenthon, die sich auf sehr viel eingängigeren Death Metal mit klassischen Instrumenten spezialisierte. Hollenthon veröffentlichten die beiden Alben Domus mundi und With vilest of worms to dwell.

Herbst 2000 formierte sich die Band wieder, um 2001 Masters of Moral - Servants of Sin als neues Album zu veröffentlichen, welches wieder stark Death-Metal-lastig war. Als Ersatz für Jacek Perkowski übernahm nun Marius Mausna von Belphegor den Bass.

Bassist Reverend Mausna verließ Pungent Stench im Februar 2004, da er sich mehr auf seine neue Band Collapse 7 konzentrieren will, spielte aber die anstehenden Shows noch zusammen mit seinen beiden Kollegen. Das neue Album Ampeauty wurde am 6. September 2004 veröffentlicht, und mit Fabio Testi wurde ein neuer Bassist gefunden. Dieser musste die Band nach einigen Monaten auf Grund persönlicher Differenzen verlassen. Mausna konnte erneut überzeugt werden, 2005 die gesamte Ampeauty-Tour mit der Band zu spielen, verließ die Band allerdings auf Grund familiärer Verpflichtungenen als Vater. Zuletzt waren sie mit ihm Anfang 2006 mit Eisregen aus Tambach-Dietharz auf „Prosti-Tour“.

Seinen Platz nahm El Gore, Gitarrist der Wiener Black-Metal-Band Defender KFS, mit dem bereits die für Mai 2006 angesetzte US-Tour absolviert wurde, ein.

Im August 2007 gab Martin „Don Cochino“ Schirenc bekannt, dass es wieder zu einer Auflösung der Band gekommen ist. Geplante Shows wurden abgesagt.

Nach Aussagen von Martin Schirenc will er das neue Album noch veröffentlichen. Es ist jedoch noch nicht sicher, wann und von welcher Band es veröffentlicht wird.

Diskografie

  • 1988: Mucus Secretion (Demo)
  • 1989: Split-LP mit Disharmonic Orchestra
  • 1989: Extreme Deformity
  • 1990: For God Your Soul... For Me Your Flesh (indiziert am 30. Mai 1995)
  • 1990: Blood, Pus and Gastric Juice
  • 1991: Been Caught Buttering
  • 1993: Dirty Rhymes & Psychotronic Beats
  • 1994: Club Mondo Bizarre - For Members Only (indiziert am 30. November 1995)
  • 1997: Praise the Names of the Musical Assassins
  • 2001: Masters of Moral, Servants of Sin
  • 2004: Ampeauty

Einzelnachweise

  1. Originalfoto zu For God Your Soul... For Me Your Flesh aus einer Witkin-Galerie
  2. Originalfoto zu Been Caught Buttering aus einer Witkin-Galerie

Weblinks