Quanmax

Quanmax AG
Logo der Quanmax AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN AT0000A0E9W5
Gründung 2008
Sitz Linz, Österreich

Leitung

Mitarbeiter 1.608 (30. September 2012)[1]
Umsatz 153,2 Mio. Euro (2011)[2]
Branche Hardwarehersteller
Website www.quanmax.ag

Die Quanmax AG ist ein Computerhersteller und IT-Dienstleister mit Sitz im oberösterreichischen Linz. Er ist aus der ehemaligen Gericom AG hervorgegangen und befindet sich mehrheitlich im Besitz der taiwanischen „Quanmax, Inc“. Neben dimotion ist die Quanmax AG der größte österreichische PC-Hersteller.

Geschichte

Im August 2008 wurde der Linzer Computerhersteller Gericom mehrheitlich durch das taiwanische Unternehmen „Quanmax, Inc.“ übernommen, das 61,32 % der Aktien übernahm.[3] Gericom hatte zuvor drastische Umsatzeinbrüche zu verzeichnen, der Aktienkurs von Gericom war zuvor von 2003 bis 2008 ebenfalls um 96 % eingebrochen.

Gericom wurde daraufhin ein Tochterkonzern von „Quanmax, Inc“. Kurz nach der Übernahme wurde der Firmenname an den neuen Eigentümer angepasst und die Gericom AG in Quanmax AG umbenannt. Der Mutterkonzern Quanmax, Inc wiederum gehört zu Teilen dem Hardwarehersteller Quanta Computer, der deutschen Kontron AG und der China Development Bank.[4]

Quanmax, Inc hatte einige Monate zuvor bereits den österreichischen Notebookhersteller „Chiligreen Computer GmbH“, ebenfalls mit Sitz in Linz, übernommen und als eigenes Tochterunternehmen weiterbetrieben. Anfang 2009 wurde Chiligreen vollständig in die neu entstandene Quanmax AG integriert, der Markenname „Chiligreen“ wird jedoch weiterverwendet.

Vorstandsvorsitzender der neuen Quanmax AG wurde Michael Jeske, Aufsichtsratsvorsitzender wurde Hannes Niederhauser, der langjährige Unternehmenschef des deutschen Kleincomputerherstellers Kontron. Die Quanmax AG wird nun von einem Handelsunternehmen zu einem Technologieunternehmen mit eigener Produktentwicklung umgewandelt.[5]

Mit dem Qute PC 1000 wurde im August 2009 die erste Eigenentwicklung des Unternehmens vorgestellt, ein lüfterloser Mini-PC mit Intel-Atom-Prozessor. Alle Produkte werden entweder in Linz oder bei qualifizierten Partnern nach dem so genannten „Build-to-Order System“ gefertigt.

Seit Mitte 2010 ist Quanmax im Prime Standard der Frankfurter Börse notiert.[6] Ebenfalls 2010 übernahm die Quanmax das insolvente Onlinespiele-Unternehmen „Funworld AG“.[7], im Januar 2011 wurde außerdem der Softwarehersteller „CBC-X GmbH“ übernommen.

Das Unternehmen erreichte 2011 einen Umsatz von 153,2 Millionen Euro und beschäftigte zum 30. September 2012 weltweit 1.608 Mitarbeiter.[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.quanmax.ag/media/396154/61263_q3_2012.pdf
  2. a b Quanmax.ag: Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011.
  3. computerwelt.de: Quanmax kauft Gericom
  4. presstext.de: Quanmax-Gruppe neuer Mehrheitseigentümer der GERICOM AG
  5. stock-world.de - Quanmax: Ex-Chef von Kontron wieder da
  6. wallstreet-online.de: Quanmax neu Prime Standard
  7. quanmax.at: Quanmax schnappt sich insolvente Funworld