Rüsselsheimer Hütte

Rüsselsheimer Hütte
DAV-Hütte Kategorie I
Rüsselsheimer Hütte vor Ampferkogel und Weißmaurachkopf
Rüsselsheimer Hütte vor Ampferkogel und Weißmaurachkopf
Lage auf der Weißmaurachalpe im Geigenkamm; Bezirk Imst, Bundesland Tirol, Österreich; Talort: St. Leonhard im Pitztal, Ortsteil Plangeroß
Gebirgsgruppe Ötztaler Alpen
Geographische Lage 46° 59′ 38″ N, 10° 53′ 17″ O46.99388888888910.8880555555562323Koordinaten: 46° 59′ 38″ N, 10° 53′ 17″ O
Höhenlage 2323 m ü. A.
Rüsselsheimer Hütte (Tirol)
Rüsselsheimer Hütte
Besitzer DAV-Sektion Rüsselsheim
Erbaut 1926
Hüttentyp Hütte
Erschließung Materialseilbahn
Übliche Öffnungszeiten Mitte Juni bis Ende September
Beherbergung 0 Betten, 48 Lager, 5 Notlager
Winterraum 12 Lager
Weblink Internetseite der Sektion Rüsselsheim
Hüttenverzeichnis OeAV DAV

Die Rüsselsheimer Hütte ist eine Alpenvereinshütte der Sektion Rüsselsheim des Deutschen Alpenvereins (DAV). Sie liegt in den Ötztaler Alpen im Geigenkamm auf der Weißmaurachalpe über dem Ort Plangeroß in der Gemeinde St. Leonhard im Pitztal auf einer Höhe von 2.323 m.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1926 wurde die Hütte als Neue Chemnitzer Hütte von der Sektion Chemnitz errichtet, nachdem die 1895 in Südtirol errichtete Chemnitzer Hütte nach dem ersten Weltkrieg durch den italienischen Staat enteignet worden war. Die Bauzeit der neuen Hütte betrug zwei Jahre. 1945 wurde die Hütte als reichsdeutsches Territorium beschlagnahmt. 1955 wurde die Hütte in Treuhandschaft des DAV gegeben. Zwischen 1956 und 1968 wurde die Hütte durch Mitglieder der Sektion Chemnitz erneuert und renoviert. 1973 löste sich die Sektion Chemnitz auf, die Treuhandschaft ging in die Hände der Sektion Rüsselsheim über. Zwischen 1978 und 1981 wurde die Neue Chemnitzer Hütte erweitert. Im Lawinenwinter 1999 wurde die Hütte durch eine Lawine schwer beschädigt, konnte aber schon ein Jahr später wieder in Betrieb genommen werden. 2001 feierte die Hütte ihr 75-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wurde die Hütte in Rüsselsheimer Hütte umbenannt.

Anreise

  • per Bahn mit der ÖBB zum Zielbahnhof Imst-Pitztal
  • per Bus mit dem Postbus Imst-Pitztal/Weißwald
  • per Bus nach Huben im Ötztal
  • mit dem PKW bis Plangeroß/Weißwald, Parkmöglichkeit hinter Weißwald

Zugang

  • Aus dem Pitztal in zwei Stunden, 700 Höhenmeter
  • Von Huben im Ötztal aus über das Breitlehnerjöchl in sieben Stunden

Übergänge zu anderen Hütten

Tourenmöglichkeiten

  • Hohe Geige (3.395 m): Über den Normalweg in 3½ Stunden, über den Westgrat in leichter Blockkletterei (I) in ebenfalls in 3½ Stunden
  • Gahwinden (2.649 m), eine Stunde (auch: Gawinden oder Gabinten)
  • Puitkogel (3.345 m): Über den Südgrat (II), 4-5 Stunden
  • Silberschneide (3.343 m): Normalweg oder Westgrat (III-), 4 Stunden
  • Ampferkogel (3.186 m): Über den Nordgrat (I), 3½ Stunden

Bilder

Weblinks

 Commons: Rüsselsheimer Hütte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien