Reichshofstadion

Reichshofstadion
Die Haupttribüne
Die Haupttribüne
Daten
Ort Lustenau, Österreich
Koordinaten 47° 25′ 16″ N, 9° 39′ 10″ O47.4211111111119.6527777777778Koordinaten: 47° 25′ 16″ N, 9° 39′ 10″ O
Eröffnung etwa 1953
Kapazität 8.800
Spielfläche 105 x 68
Verein(e)

SC Austria Lustenau
FC Lustenau 07

Das Reichshofstadion in Lustenau ist das größte Fußballstadion Vorarlbergs.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Es dient als Heimstätte für den in der Ersten Liga spielenden Club SC Austria Lustenau und des ebenfalls in der Ersten Liga spielenden Club FC Lustenau 07.
Das Stadion ist Bundesliga-tauglich und mit einer Rasenheizung ausgestattet.

Historisches

Erbaut wurde es zwischen 1952 und 1953. Große Umbauten erfolgten 1996/97 und im Jahr 2000. Ursprünglich diente es als Mehrzweckarena mit Laufbahn, diese musste allerdings teilweise zusätzlich aufgestellten Tribünen weichen, sodass das Stadion heute de facto als reines Fußballstadion dient. Es bietet Platz für insgesamt 8.800 Zuschauer, davon sind 2.126 überdachte Sitzplätze, 2.390 überdachte Stehplätze und 4.284 nicht überdachte Stehplätze (insgesamt 6.674 Stehplätze). [1]

Seit der Winterpause 2006/2007 spielt auch der FC Lustenau 07 seine Heimspiele im Reichshofstadion, da die Bundesliga das Stadion an der Holzstraße für untauglich hält.

Im Jahr 2007 diente das Reichshofstadion als Austragungsort der Großgruppen-Vorführungen im Rahmen der Welt Gymnaestrada.

Hugo-Kleinbrod-Kapelle

Kleinbrod Kapelle
Die Nordtribüne

Am 3. August 2007 wurde im Reichshofstadion die Hugo-Kleinbrod-Kapelle eröffnet. Das Stadion verfügt nun als erstes in Österreich über eine eigene Kapelle. Fans des SC Austria Lustenau können ab sofort im Stadion heiraten oder ihre Kinder taufen lassen.

Diese Kapelle ist dem ehemaligen Lustenauer Pfarrhelfer Hugo Kleinbrod gewidmet. Kleinbrod hatte, als er aus der Kriegsgefangenschaft nach dem 2. Weltkrieg zurückgekehrt war, um arme Kinder und Waisen gekümmert – und 1951 das Vorarlberger Kinderdorf gegründet.

Die Kapelle wurde geplant vom Architekten Hugo Dworzak.

Einzelnachweise

  1. http://www.austria-lustenau.info/index.php/verein/reichshofstadion