Rißbachtal

Regulierter Rißbach im naturgeschützten Großen Ahornboden
Ausgetrocknetes Rißtal bei der Mündung in die Isar bei Vorderriß

Das Rißbachtal, auch Rißtal, ist das Tal des Rißbach und gilt als eines der schönsten Täler des Karwendel. Besonders sehenswert ist der Große Ahornboden, ein Hochgebirgstalboden mit alten Ahornbäumen. Allerdings ist der junge Rißbach dort auf mehreren Kilometern in ein enges, künstliches Bett gezwängt worden.

Das Rißtal ist weitgehend naturbelassen, jedoch von einer Straße durchzogen, die von vielen Tagesurlaubern, vor allem aus dem Großraum München, genutzt wird, um mit dem Auto ins Herz des Naturparks Karwendel vorzudringen. Die Eng hat sich dadurch zu einem Tourismuszentrum mit Großparkplatz und Großgaststätte entwickelt. Östlich von Hinterriß befindet sich die Mautstelle, an der zu den Öffnungszeiten der Straße in die Eng von Anfang Mai bis Ende Oktober eine Gebühr zu entrichten ist.[1] Im Winter ist die Straße gesperrt. In den Sommermonaten verkehrt auch ein Linienbus ab Lenggries (Anschluss an die Bayerische Oberlandbahn) mit Haltestellen an allen Gasthöfen und Wanderparkplätzen des Tals.

Belege

  1. Alpenpark Karwendel: Mautstraßen im Alpenpark Karwendel; abgerufen am 13. Juni 2012.