Richard Daniel von Münchow

Richard Daniel von Münchow (* 1703; † 18. Juni 1757 bei Kolin) war ein königlich-preußischer Obrist, Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr. 21 (Hülsen) und zuvor des Garnisons-Grenadierbataillons Magdeburg.

Inhaltsverzeichnis

Leben

1724 trat er in preußische Dienste und ging die Offizierslaufbahn. Im Januar 1744 wurde er Major im Regiment Bredow. Im Januar 1754 wurde er Oberstleutnant und 1756 Oberst. 1745 kommandierte er in der Schlacht von Kesselsdorf ein Grenadierbataillon, das aus den Infanterie-Regimentern Nr. 21 und Nr. 44 bestand.

Er wurde in den Schlachten von Lobositz und Kolin verwundet. An der Verletzungen die er in letzterer Schlacht erhalten hatte, starb er am 18. Juni 1757. Er war Träger des Pour le Merite für seine Tapferkeint in der Schlacht von Lobositz.[1]

Familie

Er war mit einer von Rössing verheiratet. Sie starb im Januar 1773 in Halberstadt.

Literatur

  • Anton Balthasar König, Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen, Band 3, S. 76 Digitalisat
  • Rudolph Aefner, Friedrich der Grosse, Band 2, S. 108 Digitalisat Verlustliste Kolin
  • Johann Friedrich Seyfart, Lebens- und Regierungs-Geschichte Friedrichs des andern Königs in Preussen, S. 59 Digitalisat Verlustliste Lobositz
  • Eduard Lange, Die soldaten Friedrich's des Grossen, S. 293, Digitalisat

Einzelnachweise

  1. Beitrag zur Geschichte des Ordens pour le mérite, Militär Wochenblatt: Beiheft S. 8