Richard Rosenstatter

Richard Rosenstatter (* 18. Oktober 1985 in Oberndorf bei Salzburg) ist ein österreichischer Trialfahrer (Motorsport), der für BLM GasGas Austria ein Motorrad der Marke GasGas fährt.[1]

Er wurde 2004, 2008, 2010 und 2011 österreichischer Trial Vizestaatsmeister, 2003 Juniorenstaatsmeister und startete sechsmal bei der Nationen-WM für Österreich.[2] Er war der erste Österreicher nach einer langen Durststrecke, der in der TrialWM, bei den Junioren 2006 in Darfo Boario Therme/Italien, Punkte einfahren konnte. Bekannt wurde Rosenstatter, der sich „Trickyrich“ nennt, auch durch seine speziellen Trial Motorradstuntshows, wo er auf diversen Veranstaltungen wie z.B. dem „Tag des Sports“ in Wien sein Fahrkönnen demonstrierte.[3] Er ist Besitzer eines Trialparks und leitet dort Kurse und Schulungen für Nachwuchsfahrer und Interessierte.[4]

Aufgewachsen in Nussdorf am Haunsberg im Salzburger Land,[5] begann er mit zwölf Jahren mit dem Trialmotorrad seine ersten Runden zu drehen. Seine ersten „Sektionen“, wie die Trialpassagen genannt werden, fuhr er im Trialclub Berndorf, wo er auch seinen ersten Bewerb, das Nikolaustrial 1998 bestritt. Von da an ging es schnell bergauf und Rosenstatter gab durch die Förderung des damaligen Clubchefs Hans Stemeseder 2002 sein Debüt in der OSK Junioren-Staatsmeisterschaft, welche er auf Anhieb mit dem Vizestaatsmeistertitel beendete.[2] Dies wurde gleich mit einem Sponsoringvertrag durch Sherco Austria belohnt.

2003 siegte Rosenstatter dann in jedem Lauf der Juniorenstaatsmeisterschaft und sicherte sich somit unangefochten den Staatsmeistertitel.[2]

2004 bei seinem Debüt in der Königsklasse der Internationalen ÖM konnte Rosenstatter nur durch den Deutschen Horst Schmidt geschlagen werden und sicherte sich somit den Vizestaatsmeistertitel als bester Österreicher in der internationalen offenen OSK Staatsmeisterschaft.[2] 2005 beendete ein schwerer Unfall, bei dem er sich eine Talus-Trümmerfraktur im linken Knöchl zuzuog, beinahe seine Karriere. Doch Rosenstatter kämpfte sich zurück und holte in weiterer Folge drei Vizestaatsmeistertitel (zwei Mal davon hinter dem in Deutschland aufgewachsenen Topstar Jonas Widschwendter), erreichte fünf Top-Ten-Platzierungen in der TeamWM mit dem österreichischen Nationalteam und sicherte sich als erster Österreicher Punkte in der Junioren-WM. Als Highlight gilt sicherlich auch der Laufsieg im „Europacup“ 2012 in Varallo/Italien. Rosenstatter engagiert sich mittlerweile auch für die Förderung junger Talente im österreichischen Trialsport.

Einzelnachweise

  1. Trickyrich – Internetseite: Richard Rosenstatter – News. Auf: www.trickyrich.com, abgerufen am 12. Januar 2013.
  2. a b c d Trickyrich – Internetseite: Richard Rosenstatter – Erfolge. Auf: www.trickyrich.com, abgerufen am 12. Januar 2013.
  3. Trickyrich – Internetseite: Richard Rosenstatter – Trialshow. Auf: www.trickyrich.com, abgerufen am 12. Januar 2013.
  4. Trickyrich – Internetseite: Richard Rosenstatter – School. Auf: www.trickyrich.com, abgerufen am 12. Januar 2013.
  5. Meinbezirk – Internetseite: Die Lust am Langsamfahren. Auf: www.meinbezirk.at, abgerufen am 12. Januar 2013.