Robert Schächter

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Robert Schächter (* 30. April 1958 in Wien) ist ein österreichischer Unternehmer, der Firmen wie die Österreichische Staatsdruckerei und die Krebsforschungsfirma Biolife Science besitzt. Er hat mit seinem langjährigen Geschäftspartner Johannes Strohmayer Firmen wie die AV Digital (stellen Lautsprecher für Flughäfen, Bahnhöfe und Einkaufszentren) zu einer zweistelligen Millionenfirma aufgebaut. Diese wurde ihnen von Microsoft abgekauft. Die Österreichische Staatsdruckerei haben die Stiftungen der zwei Millionäre gekauft, die G3 Privatstiftung von Johannes Strohmayer und die GRT Privatstiftung von Robert Schächter. Diese Firma ist heute etwa 95 Millionen Euro wert.

Leben

Robert Schächter erwarb 1980 einen Abschluss in Maschinenbau. Im Jahr darauf arbeitete er bei Dow Chemical im Marketing und Vertrieb. 1982 absolvierte er das MBA-Programm an der Universität Wien. 1984 wurde er Geschäftsführender Gesellschafter bei Petromontan. Er studierte 1995 Executive Management in Fontainebleau. Von 1994 bis 1999 war er General Manager bei Rhône-Poulenc Österreich. Er betreute das RP Osteuropa-Geschäft und übernahm das Spin-off-Management für Rhône-Poulenc Rhodia. Er war Supervisor Rhodia SA, Paris und Koordinator Rhône-Poulenc Rorer. 1999 wurde Schächter Geschäftsführender Gesellschafter der Euro Capital Partners (ECP).

Im Jahr 2008 erhielt Robert Schächter das Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.[1] Dies wurde ihm von Claudia Schmied, Ministerin für Unterricht und Kultur im Bundeskanzleramt, verliehen.

Seit einigen Jahren ist Robert Schächter der Präsident der Universität für angewandte Kunst in Wien wo er mit Brigitte Jank, Chefin der Wirtschaftskammer Wien zusammen arbeitet.

Im Jahr 2012 zählt Robert Schächter mit einem geschätzten Vermögen von etwa 200 Millionen Euro zu den reichsten Österreichern.

Robert Schächter lebt mit seiner Familie sehr zurückgezogen und meidet die Presse. Sein Büro liegt in Wien am Kohlmarkt.

Einzelnachweise

  1. Robert Schächter mit Goldenem Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien, 28. Oktober 2008

Weblinks