Robert Schuller (Architekt)

Robert Schuller (* 25. Jänner 1929 in Innsbruck; † 30. Juli 1990 Innsbruck) war ein Tiroler Architekt und Universitätsprofessor, u.a. Leiter des Instituts für Gestaltung an der Fakultät für Architektur der Universität Innsbruck.

Leben

Schuller wuchs in Innsbruck Hötting auf, sein Vater Gottlieb Schuller war künstlerischer Leiter der Tiroler Glasmalerei- und Mosaikanstalt in der Müllerstraße. Schuller absolvierte die Höhere Baufachschule Innsbruck 1949 mit Auszeichnung. Es folgte eine 20-jährige Tätigkeit an der Tiroler Landesbaudirektion für Bauleitungen und Planungen, Architektur studierte er an der TU München. Bereits 1956 plante Schuller das bekannte Passionsspielhaus in Erl[1] im Stil einer organhaften Nachkriegsmoderne als Großplastik in der Landschaft, u.a. die Bioklimatische Versuchsanstalt am Patscherkofel, die Revitalisierung des um 1500 erbauten Zeughauses zum Landesmuseum, die Werkstätten mit Bühnenneubau des Tiroler Landestheaters, das Tiroler Landessportheim, das Kinderheim in Mils bei Hall, im Bergisel Stadion die Zeremonienanlage mit Zeltdach für Papst Johannes Paul II. Schuller war von 1971 bis 1990 einer der bedeutendsten Lehrenden für Architektur an der Technischen Universität Innsbruck.[2] Schullers Nachlass befindet sich im Archiv für Baukunst Innsbruck.

Literatur

  • Liesbeth Waechter-Bohm : Neue Architektur Aus Tirol/New Tyrolean Architecture. Princeton Architectural 1998, ISBN 3-211-83128-2

Einzelnachweise

  1. tiroler-festspiele.at, abgerufen am 12. Oktober 2012
  2. archiv-baukunst.uibk.ac.at, abgerufen am 12. Oktober 2012