Roitham

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Roitham (Begriffsklärung) aufgeführt.
Roitham
Wappen von Roitham
Roitham (Österreich)
Roitham
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Gmunden
Kfz-Kennzeichen: GM
Fläche: 21,02 km²
Koordinaten: 48° 2′ N, 13° 49′ O48.02527777777813.8225424Koordinaten: 48° 1′ 31″ N, 13° 49′ 21″ O
Höhe: 424 m ü. A.
Einwohner: 1.989 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 94,62 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4661
Vorwahl: 07613
Gemeindekennziffer: 4 07 15
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeindeplatz 9
4661 Roitham
Website: www.roitham.at
Politik
Bürgermeister: Alfred Gruber (SPÖ)
Gemeinderat: (2009)
(25 Mitglieder)
11 SPÖ, 9 ÖVP, 5 FPÖ,
Lage der Gemeinde Roitham im Bezirk Gmunden
Altmünster Bad Goisern Bad Ischl Ebensee Gmunden Gosau Grünau im Almtal Gschwandt Hallstatt Kirchham Laakirchen Obertraun Ohlsdorf Pinsdorf Roitham St. Konrad (Oberösterreich) St. Wolfgang im Salzkammergut Scharnstein Traunkirchen Vorchdorf OberösterreichLage der Gemeinde Roitham im Bezirk Gmunden (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Roitham ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Gmunden im Traunviertel mit 1989 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Gmunden.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Roitham liegt auf 424 m Höhe im Traunviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,5 km, von West nach Ost 6,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 21 km². 20,5 % der Fläche sind bewaldet, 69,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde

Watzing, Außerpühret, Außerroh, Palmsdorf und Wangham.

Nachbargemeinden

Rüstorf Stadl-Paura Bad Wimsbach-Neydharting
Desselbrunn Nachbargemeinden
Laakirchen Vorchdorf

Wappen

Blasonierung: Von Rot und Grün erniedrigt, geteilt durch einen silbernen, mit einer rechten Stufe gebrochenen Balken; oben unter der silbernen, durchgehenden Traunfallbrücke eine silberne Kaplan-Wasserturbine, unten eine goldene Muschel. Gemeindefarben: Grün-Weiß-Grün.

Das Gemeindewappen wurde 1985 verliehen. Unter der Traunfallbrücke symbolisieren Turbine und Stufe das Kraftwerk und den Traunfall selbst. Die Muschel als Attribut des heiligen Jakobus d. Ä. steht für den Pfarrpatron.[1]

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Die römisch-katholische Pfarrkirche wurde 1350 im spätgotischen Stil errichtet. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik

Die Mandatsverteilung nach der letzten Gemeinderatswahl 2009 ist: SPÖ 11 Sitze, ÖVP 9 Sitze und FPÖ 5 Sitze. Bürgermeister ist Alfred Gruber von der SPÖ.

Einwohnerentwicklung: 1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1.924 Einwohner, 2001 dann 2.005 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schloss Au an der Traun
Die Nikolauskapelle beim Traunfall

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter:

  • Alois Hanselitsch (* 25. November 1914), Landesbeamter, Politiker der SPÖ, Bürgermeister-Stellvertreter (1970–1972) und Stadtrat (1972–1980) der Stadt Salzburg

Personen mit Beziehung zur Gemeinde:

  • Christoph Ransmayr (* 20. März 1954), österreichischer Schriftsteller
  • Monika Forstinger (* 15. Juli 1963), Politikerin der FPÖ, 1997–2000 oberösterreichische Landtagsabgeordnete, 2000–2002 Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie (Infrastrukturministerin), seither Geschäftsführerin einer Beratungsfirma

Weblinks

 Commons: Roitham – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 7. Nachtrag (1984-1987). In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 4, 1988, S. 235 f. (PDF)