Rollfähre Korneuburg–Klosterneuburg

Rollfähre in voller Fahrt

Die Rollfähre Korneuburg–Klosterneuburg ist die einzige Überquerungsmöglichkeit der Donau zwischen der Tullner Donaubrücke und der Wiener Nordbrücke. Sie verbindet die beiden niederösterreichischen Städte Korneuburg am linken und Klosterneuburg am rechten Donauufer. Die genaue Lage ist der Stromkilometer 1941,7.[1]

Sie wurde 1894 als Fliegende Brücke eröffnet, 1929 durch den großen Eisstoß an der Donau zerstört und 1935 zur Rollfähre umgestaltet. Seit 1994 ist sie in Privatbesitz und wird gerne zu einer nostalgischen Tour über die Donau in Anspruch genommen.

Die Fähre ist für eine Tragfähigkeit von 25 Tonnen bzw. 40 Personen ausgelegt, sie bietet Platz für 4 Personenkraftwagen. Die Betriebszeiten sind von 7 Uhr (am Wochenende ab 8 Uhr) bis zum Einbruch der Dämmerung von März bis Anfang November. Wegen Hochwassers oder Eis auf der Donau kommt es gelegentlich zur Sperre der Rollfähre.

Pläne, die Rollfähre durch eine feste Brücke zu ersetzen, wurden bislang nicht umgesetzt.

Einzelnachweise

  1. Sitzungsbericht der Niederösterreichische Landesregierung vom 4. Mai 1948 abgerufen am 21. April 2010

Weblinks

 Commons: Rollfähre Korneuburg–Klosterneuburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

48.32891666666716.330527777778Koordinaten: 48° 19′ 44″ N, 16° 19′ 50″ O