Roman Stiftner

Roman Stiftner (2007)

Roman Stiftner (* Jänner 1969 in Wien) ist Landtagsabgeordneter und Gemeinderat der ÖVP in Wien und Umwelt-, Infrastruktur- sowie Technologiesprecher der ÖVP Wien. Weiters ist er Geschäftsführer der Fachverbände Bergbau-Stahl und Nichteisenmetall-Industrie (NE-Metall).

Biografie

Nach seiner HTL-Matura im Jahr 1988 begann Roman Stiftner zunächst das Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität Wien, ergänzte seine Ausbildung mit betriebswirtschaftlichen und rechtswissenschaftlichen Fächern an der Wirtschaftsuniversität Wien und schloss das Studium als Wirtschaftstechniker mit dem akademischen Grad „Diplomingenieur“ 1994 ab.

Roman Stiftner begann seine politische Laufbahn in der ÖVP-Jugendorganisation JVP. 1995–2000 war er deren Obmann im Wiener Gemeindebezirk Liesing und 1997–1999 zusätzlich deren stellvertretender Landesobmann in Wien. 2003 wurde er zum Bezirksparteiobmann der ÖVP Wien-Liesing gewählt und 2007 wiedergewählt. Er gehört dem Landesparteivorstand der ÖVP Wien sowie dem Vorstand des ÖAAB Wien und dem Vorstand des Wirtschaftsbundes in Liesing an. Seit 2005 (Wiederwahl 2010) ist er Landtagsabgeordneter und Gemeinderat in Wien. Zeitgleich wurde er zum Umweltsprecher der ÖVP Wien bestellt und beschäftigt sich als Bereichssprecher mit Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Technik- und Technologiefragen sowie Energiepolitik. Seit 2010 ist er auch Infrastruktursprecher, seit 2012 auch Verkehrssprecher der ÖVP Wien.

Roman Stiftner engagiert sich seit seinem Elektrotechnikstudium gegen den drohenden Klimawandel und setzt sich für praktikable Gegenmaßnahmen ein. Er sieht in erneuerbaren Energiequellen, wie der Solarenergie, eine wesentliche Chance – ohne Gefährdung von Wohlstand und Wirtschaftswachstum – dem CO2-Ausstoß entgegenzuwirken und war 1989 auch Gründungsmitglied von Eurosolar Austria.

Hauptberuflich war Roman Stiftner von 1995 bis 2005 im Management von Siemens AG Österreich tätig, zuletzt als Bereichsleiter der Logistikautomatisierungssparte des Konzerns. 2006 übernahm er die Geschäftsführung (CEO) des Logistikautomatisierungsunternehmens Dematic GmbH (Wien). Seit 2008 leitet er als Geschäftsführer die Fachverbände Bergbau-Stahl und Nichteisenmetall-Industrie (NE-Metall) in der Wirtschaftskammer Österreich.

Stiftner ist seit 2002 als Logistikexperte in der Bundesvereinigung Logistik Österreich (BVL) ehrenamtlich engagiert. 2008 wurde er zum Vizepräsidenten, 2011 zum Präsidenten der BVL gewählt und setzt sich besonders für die Bewusstseinsstärkung der Logistik und Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort Österreich ein, wobei ihm dabei auch der nachhaltige ökologische Aspekt wichtig ist, der durch Innovation und Forschung vorangetrieben wird.

Privat beschäftigt er sich intensiv mit künstlerischer Fotografie und schloss den Diplomlehrgang an der Prager Fotoschule Österreich 2012 ab.

Zuletzt war Stiftner in der Öffentlichkeit wahrnehmbar, als er den "Wiener Linien" die Mitschuld an einer Vergewaltigung, die einige Tage zuvor geschah, zuschob. Dies begründete er mit dem Argument, dass bei Einhaltung der Intervalle das Opfer nicht alleine in der U-Bahn Garnitur gewesen wäre.

Weblinks