Romuald Niescher

Dieser Artikel ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Bisher sind keinerlei Quellen angegeben. --DF5GO 04:15, 4. Nov. 2012 (CET)

Romuald Niescher (* 9. Februar 1933 in Innsbruck) ist ein ehemaliger österreichischer Politiker (ÖVP). Insbesondere war er von 1983 bis 1994 Bürgermeister von Innsbruck.

Werdegang

Niescher besuchte in Innsbruck die Volksschule und das Akademische Gymnasium. Wegen einer schweren Krankheit musste Niescher den Schulbesuch abbrechen. 1953 trat er in den Dienst der Tiroler Gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft ein. Nebenbei nahm er das Studium an der Arbeitermittelschule wieder auf und konnte im Jahre 1955 die Matura nachholen. Er fand in dieser Zeit den Weg zur Studentenverbindung A.V. Austria Innsbruck im ÖCV. In der Tiroler Gemeinnützigen wurde er 1971 zum Prokuristen bestellt.

Romuald Niescher heiratete 1960 Gertrud Obwexer, mit der er drei Kinder, Romuald, Matthias und Barbara Niescher, bekam.

Politische Laufbahn

Niescher trat 1954 zur Jungen Generation der ÖVP bei, 1961 auch zur Unterorganisation ÖAAB. Er war acht Jahre Stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Generation. Im Oktober 1965 wurde er Gemeinderat in Innsbruck, 1966 Obmann der ÖVP im Innsbrucker Stadtteil Reichenau. 1971 wurde er amtsführender Stadtrat, zuständig für das Rechtswesen, Wohnungswesen, Vermögensverwaltung, Grundstücks- und Gebäudeverwaltung und Friedhöfe. 1977 wurde er erster Vizebürgermeister, am 1. Juni 1979 Stadtparteiobmann der ÖVP in Innsbruck. Von 1983 bis 1994 war Niescher Bürgermeister in Nachfolge von Alois Lugger.

Auszeichnungen

Romuald Niescher wurde mit dem Verdienstkreuz des Landes Tirol, mit dem Großen Ehrenzeichen der Republik Österreich, dem Ehrenzeichen des Landes Tirol, der Olympiamedaille 1976 und dem Großen Goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet.

Der Gemeinderat der Stadt Innsbruck hat Romuald Niescher auf Grund seiner jahrzehntelangen gemeinderätlichen Tätigkeit und seines elfjährigen Wirkens als Bürgermeister von Innsbruck die Ehrenbürgerwürde zuerkannt, die ihm gemeinsam mit Paul Flora am 25. September 2002 verliehen wurde.

Der Akademische Senat der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck hat mit Beschluss vom 18. März 1999 Romuald Niescher den Titel eines "Ehrenbürgers" verliehen.