Rotes Haus (Dornbirn)

Das Rote Haus

Das Rote Haus ist das Wahrzeichen der österreichischen Stadt Dornbirn. Am Dornbirner Marktplatz neben der Stadtpfarrkirche St. Martin stehend, wurde das hölzerne, im Stil eines Rheintalhauses gebaute Gebäude im Jahr 1639 errichtet und zählt heute zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Das Gebäude ist im Zentrum der Stadt direkt südwestlich des Marktplatzes und neben der Stadtpfarrkirche liegend, im Stadtbezirk Markt gelegen. Im Jahr 1639 errichteten Michael Danner und seine Frau Verena das stattliche Rheintalhaus und nutzten es als Wohnhaus, Gasthaus und als Tanzstätte. Noch heute wird das Rote Haus deshalb als Gastwirtschafts-Betrieb geführt. In weiterer Folge entwickelte sich das Gebäude am Marktplatz zu einem Zentrum der Dornbirner Gemeindepolitik. Die Freitreppe vor dem Roten Haus wurde oft für amtliche Verlautbarungen genützt und auch das wichtigste Ereignis in der mittelalterlichen Geschichte Dornbirns – der Loskauf von den Grafen von Ems 1771, durch den die Dornbirner von der Emser Landesherrschaft befreit wurden – fand im Roten Haus statt.

Im Jahr 1954 wurde das Gebäude außen und innen stilecht renoviert. Bereits seit dem Mittelalter wird kein echtes Stierblut mehr zur Färbung der Wände in ihre namensgebende Farbe verwendet. Seit Mitte 2007 wurde das Gastlokal im Gebäude ebenfalls adaptiert und umgebaut.

Weblinks

 Commons: Rotes Haus (Dornbirn) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

47.4133333333339.7422222222222Koordinaten: 47° 24′ 48″ N, 9° 44′ 32″ O