Ruder-Weltmeisterschaften 1991

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Die Ruder-Weltmeisterschaften 1991 fanden in Wien, Österreich, statt. Eigens für diese Weltmeisterschaften wurde ein neues Rudersportzentrum an der Neuen Donau (bei der Steinspornbrücke) errichtet, das auch heute noch den Ruderern als Trainingsstätte dient. Die Besonderheit dieser Strecke, die von Südost nach Nordwest verläuft und auf der es daher meistens Gegenwind gibt, ist, dass der Startbereich inmitten eines FKK-Gebietes liegt. Bei der Weltmeisterschaft hat man die Anhänger der Freikörperkultur (FKK) gebeten, nicht nackt durch die Gegend zu laufen.

Sportlich waren diese Ruder-Weltmeisterschaften für das Veranstalterland Österreich durchaus erfolgreich, wenngleich Gold fehlte. Denn die Jahre zuvor, 1989 im LG-Doppelzweier durch Walter Rantasa und Christoph Schmölzer in Bled (Slowenien) und 1990 im Doppelzweier durch Christoph Zerbst und Arnold Jonke in Tasmanien, hatte Österreich jeweils einen Weltmeistertitel nach Hause gebracht. In Wien gab es durch Rantasa/Schmölzer „nur“ Silber und durch Hermann Bauer/Karl Sinzinger im Zweier ohne Steuermann Bronze. Die mitfavorisierten Zerbst/Jonke schieden im Semifinale aus dem Titelrennen aus.

Unvergessen bleibt die erste Medaille Sloweniens unmittelbar nach der Ausrufung der Unabhängigkeit des späteren EU-Staates. Sie wurde mit Fahnen und damit, dass man die erfolgreichen Sportler ins Wasser warf, gebührend gefeiert.