Rudolf Felmayer

Rudolf Felmayer (* 24. Dezember 1897 in Wien; † 27. Jänner 1970 ebenda), war ein österreichischer Schriftsteller, Lyriker und Bibliothekar.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Zunächst war Felmayer im Bankfach tätig, während des Zweiten Weltkrieges war er in der Deutschen Wehrmacht dienstverpflichtet. 1945 wurde er Lyrikreferent im Rundfunkstudio Wien. Mitarbeiter der Städtischen Büchereien und Referent in der literarischen Abteilung des Österreichischen Rundfunks. Er war der Herausgeber der Lyrikanthologien „Tür an Tür“ (3 Folgen, 1950, 1955, 1965) und „Neue Dichtung aus Österreich“ (165 Bände, 1953–1970) sowie der Erzählanthologie „Ernstes kleines Lesebuch“ (Doppelband, 1955).

Felmayer ist in einem ehrenhalber gewidmeten Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 40, Nummer 9) beerdigt. Im Jahr 1974 wurde in Wien Floridsdorf (21. Bezirk) die Felmayergasse nach ihm benannt.

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

Werke

Felmayer war vor allem Lyriker. Seine Werke wurden nur zum Teil gedruckt, insbesondere die Lyrikbände:

  • Die stillen Götter. Wien, 1936
  • Östliche Seele im Tode. Wien, 1945 (hrsg. von Leopold Liegler)
  • Gesicht des Menschen. Wien 1948
  • Dein Herz ist deine Heimat. Wien 1955.
  • Der Spielzeughändler aus dem Osten. 1958
  • Eine wienerische Passion. Wien-München, 1963
  • Repetenten des Lebens. Graz 1963.
  • Der Wiener und sein Tod. Wien, 1968
  • Barocker Kondukt, oder: A schene Leich anno 1765. Mit Illustrationen von Hans Fronius. Wien, 1968.
  • Landschaft des Alters. Gedichte aus dem Nachlaß. Hrsg. von Erna Felmayer. Wien, 1970.

Daneben viele Essays und Vorträge, z.B.

  • Theodor Kramer: Verbannt aus Österreich. in: Die Woche, 4. März 1946

und weitere Werke, welche z.T. nur als Typoskripte erhalten sind, so u.a.

  • Kleine Passion/Dürer. Vierzehn Sonette. o.J.
  • Chinesische Legende. Gedichte. o.J.
  • Das Konzert der Tiere. Nach einem Motiv des Dichters Oskar Loerke. 16. Juni 1940

Literatur

Weblink